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Direktbeteiligungen 13.09.2007

13.9.2007: Geschlossene Fonds-News: Nachgefragt: Wie ist der Stand bei der Kommanditbeteiligung für eine neue Biogas-Technologie?

Der Turbo für Biogas-Anlagen: Das soll der CH4-Booster werden. Er soll helfen, bis zu 50 Prozent mehr Biogas aus der vorhandenen Biomasse gewinnen. Biogas ist ein wichtiger Baustein zukünftiger Energieversorgung. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sichert die Biogasvergütung für die nächsten 20 Jahre. CH4 ist die chemische Formel für Methan – das Gas, das in Biogasanlagen gewonnen wird. Der CH4-Booster ist ein Gerät, das mit der Hilfe von Ultraschall die Wände der biologischen Zellen in der Biomasse zerstört. Damit kann auch das Zellinnere in die Lösung eingehen. Holger Kramer ist Geschäftsführer der Kramer GmbH M&A Consulting International. Sie hat die CH4-BOOSTER GmbH & Co. KG initiiert. Diese bietet derzeit eine Kommandit-Beteiligung nach deutschem Recht an. Zweck der Gesellschaft ist der Vertrieb von Biogas-Umwelttechnik. Die Beteiligung ist zunächst auf 20 Kommanditisten limitiert.. Das geplante Kommanditkapital ist auf 2 Mio. Euro begrenzt, das Agio liegt bei 5 Prozent. ECOreporter.de erfragte bei Holger Kramer den Stand des Projektes.

 

 

ECOreporter.de: Herr Kramer, der CH4-Booster soll die Leistung von Biogas-Anlagen steigern. Derzeit redet die BioBranche allerdings auch über ein Rohstoff-Problem bei der Biomasse. Wie sinnvoll ist in diesem Zusammenhang eine Leistungssteigerung der Anlagen?

 

Holger Kramer:In der Tat, die Substratpreise sind derzeit auf einem Rekordhoch. Die Tonne Maissilage ist nicht unter 25 EURO zu haben. Langfristige Lieferverträge können derzeit nicht abgeschlossen werden. Mit Hilfe des CH4-BOOSTER spart der Landwirt Substrat ein. Der Abbaugrad in Biogasanlagen beträgt meistens nur 40-60%, und das ist verbunden mit sehr langen Verweilzeiten. Mit dem CH4-BOOSTER erreichen wir Abbaugrade von 95% und steigern zudem die Biogasqualität, der Methangehalt (CH4) erhöht sich um fünf bis neun Prozent. Der CH4-BOOSTER verbessert also die Energieeffizienz.

 

 

ECOreporter.de: Inwiefern können Sie von der erwarteten Steigerung der Nachfrage nach Biogas profitieren?

 

Holger Kramer:Der CH4-BOOSTER läßt sich zum einen ohne Probleme in bestehende Biogasanlagen einbauen. Zum anderen können auch neue Anlagen mit dem CH4-BOOSTER ausgerüstet werden. Neue Anlagen können wesentlich kostengünstiger gebaut werden, weil ein geringeres Fermentervolumen durch den CH4-BOOSTER möglich ist.

 

 

ECOreporter.de: Der CH4-Booster ist noch recht neu. Befindet er sich noch im Erprobungstadium oder gibt es erste Vertriebserfolge?

 

Holger Kramer:Unsere Firma, CH4-BOOSTER GmbH & Co. KG wurde am 7. Juni 2007 gegründet. Bis heute gibt es INteresse von den Betreibern von mehr als 56 Biogasanlagen, wovon wir bereits eine unter Vertrag haben. Der CH4-BOOSTER ist ausgereift und wird in Serie produziert. In Kläranlagen wird der CH4-BOOSTER bereits seit 2002 zur Reduzierung des Klärschlamms und zur Produktion von Biogas eingesetzt. In Japan wurde 2007 ein Gesetz erlassen, welches den Einsatz des CH4-BOOSTER in Kläranlagen zwingend vorschreibt. International wird der CH4-BOOSTER in mehr als 16 Ländern erfolgreich eingesetzt.

 

 

ECOreporter.de: Was ist es, was die Kunden vom CH4-Booster überzeugt?

 

Holger Kramer:Bis zu 50% mehr Biogas, bis zu 60% schnellere Fermentationszeiten, weniger Gärreste und damit verbunden geringere Ausbringkosten, Einsparung von Substrat, Wartungsarmut, Chemikalienfreiheit, das Preis-/Leistungsverhältnis (geringe Amortisationszeiten), die komplette Abwicklung (Lieferung, Installation, Wartung und Service) aus einer Hand.

 

 

ECOreporter.de: Was kostet der CH4-Booster?

 

Holger Kramer:Der Preis liegt derzeit bei 125.000 EURO netto.

 

 

ECOreporter.de: Wenn Kunden die Anlage nicht kaufen wollen, haben sie andere Finanzierungsmöglichkeiten? Wenn ja, wir funktionieren die?

 

Holger Kramer:Wir wissen, dass die Landwirte durch ihre Biogasanlage meistens schon finanziell sehr belastet sind. Daher bieten wir den CH4-BOOSTER auch auf Mietbasis an. Jedoch analysieren wir zuvor die Biogasanlage und führen auch eine Probebeschallung des Substrates aus dem Hauptfermenter und Nachgärer kostenlos durch. Diese Vorgehensweise wenden wir auch bei Kaufinteressenten an. Keiner unserer Kunden kauft die Katze im Sack.

 

 

ECOreporter.de: Wieviele Vertriebsmitarbeiter sind im Moment für Sie tätig, wollen Sie weiter ausbauen?

 

Holger Kramer:Derzeit haben wir einen Außendienst von fünf aktiven Handelsvertretern. In den nächsten Wochen kommen drei weitere hinzu. Wir unterstützen unseren Außendienst durch Werbemaßnahmen, Verkaufs- und Produktschulungen sowie durch den Aufbau einer Biogasanlagen-Datenbank. Alle Handelsvertreter kommen aus der Biogasbranche und verfügen über Kundenkontakte.

Nähere Angaben zu dem Angebot finden sich bei www.ch4-booster.de

 

 

ECOreporter.de: Herr Kramer, wir danken Ihnen für das Gespräch!

 

 

Bild: Holger Kramer / Quelle: Unternehmen

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