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Direktbeteiligungen 19.03.2002

19.3.2002: StadtWerk KG: Kommanditisten beteiligen sich an der ökologischen Stadterneuerung Berlins

Über die StadtWerk Berlin KG können "grün" orientierte Anleger ihr Geld in einem ökologischen Immobilienfonds anlegen. Durch ihre Mitgliedschaft in der Kommanditgesellschaft (KG) hätten die Investoren an der Berliner Stadterneuerung teil, wirbt das Unternehmen. Die StadtWerk KG will Mietshäuser kaufen und sie mit Hilfe öffentlicher Fördermittel und privater Einlagen sanieren. Dabei werde auf ökologische Bauweise (baubiologisch und energiesparend) und den einvernehmlichen Umgang mit den Mietern besonderer Wert gelegt, heißt es. Die Wohnungen und Gewerbeeinheiten sollten auch nach Abschluss der Sanierung im Eigentum der Gesellschaft bleiben und langfristig vermietet werden.

 

"Das Land Berlin und die Bundesregierung fördern die umfassende Erneuerung von Wohnungen und ihre Sanierung, besonders in Verbindung mit ökologischen Maßnahmen. Dabei bildet der Einsatz privater Mittel die Grundlage", erläutert die StadtWerk.

 

Der seit fünf Jahren im Berliner Immobiliengeschäft tätige Fabian Tacke leitet das Unternehmen als voll haftender Komplementär der KG. Er übernehme die persönliche Haftung; was eine Besonderheit des Fonds darstelle, sagt der 30-Jährige. Bei anderen Immobilienfonds sei der Komplementär in der Regel eine in der Haftung beschränkte GmbH. Im Beirat des Unternehmens arbeiten ein Steuerberater, ein Rechtsanwalt und eine ehemalige Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen mit.

 

Das erste Projekt der Gesellschaft befindet sich in einem Sanierungsgebiet des Berliner Bezirks Lichtenberg. Ein Fördervertrag mit dem Land Berlin sei bereits abgeschlossen, so StadtWerk Berlin. Der Kaufpreis sei durch Eigenmittel in Höhe von 284.000 Euro und ein Darlehen der UmweltBank AG gesichert. In der ersten Stufe benötigte man 327.000 Euro Kommanditkapital, davon seien noch 43.000 Euro zu zeichnen. Anleger könnten sich ab einer Mindestsumme von 10.000 DM beteiligen. Ein Ausgabeaufschlag werde noch nicht erhoben.

Weitere Projekte und eine Kapitalerhöhung sind in Vorbereitung. Das Fondsvolumen soll auf vier bis fünf Millionen Euro Eigenkapital erweitert werden. Die UmweltBank AG habe hierfür in einem Rahmenvertrag den Exklusivvertrieb und eine Platzierungsgarantie in Aussicht gestellt. Die Veröffentlichung des Prospekts zur Kapitalerhöhung ist für Mitte des Jahres geplant.

 

Mit einer Beteiligung an der StadtwerkBerlin KG soll der Anleger laut Prognoserechnung in unterschiedlicher Weise profitieren. Zusätzlich zu den geplanten Ausschüttungen in Höhe von vier bis fünf Prozent im Jahr und der Wertentwicklung der Immobilien kann eine steuerliche Verlustzuweisung möglich sein.

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