Werbung
Erneuerbare Energie 21.07.2005

21.7.2005: Emissionshandel kein Ersatz, Quotensysteme keine L?sung - Wirtschaftsinstitut pl?diert für weitere F?rderung erneuerbarer Energien durch das EEG

Ausdr?cklich für eine weitere F?rderung erneuerbarer Energien hat sich in seinem aktuellen Wochenbericht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ausgesprochen. Sie sei sowohl aus Gr?nden des Klimaschutzes als auch aus technologiepolitischen Gr?nden l?ngerfristig unverzichtbar. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz in der Novelle von 2004 (EEG 2004) sei daf?r das geeignete Instrumentarium. Entgegen den Behauptungen mancher Kritiker gelte dies auch dann, wenn der Emissionshandel in Europa zunehmend an Bedeutung gewinnt. Bei einer Fortsetzung der gegenw?rtige F?rderpolitik k?nne Deutschland das nationale EU-Richtziel erreichen und den Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch in Deutschland bis 2010 auf 12,5 % steigern.Aktuell liege der Anteil am Bruttostromverbrauch bei 9,3 %. Trotz einer kontinuierlichen Zunahme in den vergangenen Jahren sei der am gesamten Prim?renergieverbrauch mit rund 3,6 % noch immer recht gering.

 

Laut dem renommierten Berliner Institut w?rde eine zunehmende Wirksamkeit des Emissionshandels nicht die Wirksamkeit des EEG mindern, wenn der erh?hte Beitrag erneuerbarer Energien bei der Allokationsplanung angemessen ber?cksichtigt wird. Das DIW wendet sich gegen die Einf?hrung von Quotensystemen. Vergleiche mit L?ndern wie Italien und Gro?britannien, wo sie eingef?hrt wurden, lie?en darauf schlie?en, dass eine Abkehr vom EEG in Deutschland zu h?heren Strompreisen f?hren w?rde. In Deutschland seien die Stromverbraucher vom Jahre 2000 bis 2004 um insgesamt rund 1,7 Mrd. Euro weniger belastet worden, als dies bei einem derartigen Quotensystem der Fall gewesen w?re. Auch den Vorschlag des Verbandes der Elektrizit?tswirtschaft (VDEW), das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) abzuschaffen und durch ein so genanntes "Integrationskonzept Erneuerbare Energien" zu ersetzen, lehnt das DIW ab. Dies sei mit den Zielen für den Ausbau der erneuerbaren Energie nicht vereinbar und k?nne zu unn?tig hohen Belastungen der Stromverbraucher f?hren. Sowohl in dieser Hinsicht als auch bei Betrachtung der ?kologischen Wirksamkeit, der Praktikabilit?t und der Effizienz sei der Fortsetzung der bisherigen F?rderung der Vorzug zu geben.

 

Bildhinweis: Beim Ausbau der erneuerbaren Energien ist noch viel zu tun: Montage einer Windkraftanlage / Quelle: REpower AG

Werbung

ECOreporter.de-Abonnement

Als Abonnent haben Sie Zugriff auf alle Exklusivinformationen von ECOreporter.de.

Ein umfassender Service für alle, denen nachhaltige Investments etwas wert sind!

Abonnent werden

ecoanlageberater - deutschlandweit

ecoanlageberater - deutschlandweit

Wo finde ich eine/n Fachberater/in für Nachhaltiges Investment?
Absolvent/inn/en des Fernlehrgangs ecoanlageberater ganz in Ihrer Nähe

weiterlesen

ECOreporter - Artikel kaufen

PayPal

Sie möchten einen bestimmten Bericht in ECOreporter.de lesen? Sie können auch einzelne Artikel kaufen - vom Aktientipp bis zum ausführlichen Testbericht.
Schon ab 2,40 Euro!

Sie wollen alles in ECOreporter.de lesen? Dann abonnieren Sie! Ab 99,60 Euro pro Jahr, das sind pro Monat nur 8,30 Euro.
Die umfangreichste deutsche Seite zu nachhaltigen, ethischen Geldanlagen steht Ihnen dann komplett offen!
Abonnent werden

Einloggen schließen
Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Zum Seitenanfang Zum Seitenanfang