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Nachhaltige Aktien 22.01.2004

22.1.2003: Profitables Element - Wassertechnologie bietet hohe Wachstumschancen

Laut einer Analyse der Bank UBS bieten Investitionen in den Wassersektor hohe Wachstumschancen. Das berichtet das Research des Schweizer Bankhauses im aktuellen Newsletter des Fonds UBS (Lux) Equity Fund - Eco Performance. Den folgenden Bericht veröffentlicht ECOreporter.de mit freundlicher Erlaubnis der UBS Global Asset Management.

 

Rund eine Milliarde Menschen - das entspricht rund einem Sechstel der Weltbevölkerung - haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Rund 2,4 Milliarden oder 40 Prozent aller Menschen verfügen über ungenügende sanitäre Einrichtungen. Verschmutztes Wasser, schlechte Kanalisation und fehlende Abfallbeseitigung verursachen etwa 80 Prozent aller Krankheiten in Entwicklungsländern. In Anbetracht dieser Lage erklärten die Vereinten Nationen das Jahr 2003 zum Internationalen Jahr des Süßwassers. Die Vereinten Nationen haben sich dabei folgendes Ziel gesetzt: Halbierung der Anzahl der Menschen ohne gesicherten Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen bis zum Jahr 2015. Gemäß Wasserexperten sind zur Erreichung dieses Ziels jährliche Investitionen von circa 23 Milliarden US-Dollar notwendig.

 

Im Wesentlichen gibt es zwei Kategorien von nachhaltigen Investitionsmöglichkeiten im Wassersektor: Zum einen gibt es die Wasserversorger, deren Geschäftsfeld die Verteilung von Trinkwasser und die Aufbereitung von Abwasser ist. Zum anderen die Technologieunternehmen im Wassersektor.

 

Zu den Wasserversorgern gehören die internationalen Firmen Veolia Environnement, Suez oder RWE. Besonders in Ländern, wo ein hoher Investitionsbedarf in die Wasserinfrastruktur besteht und wo die öffentlichen Kassen leer sind, kommen diese Unternehmen mit ihrem «Know-how» und ihrer Finanzkraft zum Zug. Als Wachstumsmärkte gelten Osteuropa, China, aber auch die USA, wo ein hoher Investitionsbedarf besteht. Dennoch muss erwähnt werden, dass ein Engagement in Schwellenländern für diese Unternehmen nicht ohne Risiko ist. Aus der Nachhaltigkeitsperspektive muss betont werden, dass RWE und Suez auch Stromerzeuger sind und diesen Strom mit Braunkohle und Kernenergie herstellen, was per Definition nicht nachhaltig ist. Aus ökologischer Sicht weit weniger kontrovers sind die regionalen Wasserversorger, wie zum Beispiel die englischen Firmen Severn Trent und United Utilities. Diese Wassergesellschaften weisen einen äußerst stabilen Geschäfts- und Aktienkursverlauf aus, zahlen großzügige Dividenden und werden von Investoren insbesondere in schlechten Börsenzeiten wegen ihres defensiven Charakters gesucht.

 

Wassertechnologieunternehmen haben meist eine Marktkapitalisierung von unter einer Milliarde Euro und intakte Wachstumsaussichten. Ein Beispiel ist das europäische Unternehmen BWT (Best Water Technology), das weltweit zu den führenden Wassertechnologieunternehmen gehört und über alle modernen Wasseraufbereitungstechnologien verfügt. Ein weiteres Beispiel ist das Unternehmen Instituform, welches Wasserkanalleitungen saniert, ohne die gesamte Wasserleitung ausgraben zu müssen. Erwähnt werden kann auch das US-amerikanische Unternehmen Lindsay Manufacturing, welches effizientere Bewässerungssysteme herstellt und somit beiträgt, den Wasserverbrauch in der Landwirtschaft zu verringern. Die Aktienkurse dieser Wassertechnologieunternehmen sind im Verhältnis zu den Wasserversorgern sehr viel volatiler. Wenn beispielsweise den Wasserversorgern vom Gesetzgeber härtere Umweltauflagen verordnet werden, können einige Wassertechnologieunternehmen mit Großaufträgen rechnen, was dem Aktienkurs im Regelfall Auftrieb verschafft.

 

Veröffentlichung mit freundlicher Erlaubnis der UBS Global Asset Management

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