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Nachhaltige Aktien 24.09.2004

24.9.2004: Bericht von der Messe Grünes Geld: Kölner Firma will die Welt der Wasserkraftnutzung revolutionieren - Grünstrom zum Preis konventioneller Energie

Ein junge Kölner Firma will die Welt der Wasserkraftnutzung revolutionieren: Gemeinsam mit dem Partner KHW Umweltdienst GmbH stellte die Max-tec Regenerative Energietechnik GmbH auf der Messe "Grünes Geld" in Düsseldorf eine neuartige Technik vor, mit der es möglich sein soll, Grünstrom zum Preis konventioneller Energie zu erzeugen. Wissenschaftliche Unterstützung erhält das Team durch Professor Dr. P. Schmitz von der Rheinischen Fachhochschule Köln.

 

Auf einem Vortrag im Privatanleger-Forum der Messe erläuterten die Kölner Tüftler um den Erfinder Max Blomeier, dass drei Komponenten für die Nutzung der Wasserkraft grundlegend überarbeitet wurden: das Wasserrad, das Getriebe und der Generator. Allein bei der Herstellung des Getriebes sei es gelungen, die Kosten um den Faktor zehn zu senken, berichtete Blomeier den erstaunten Messebesuchern. "Und das bei mindestens gleich guter, unserer Meinung nach sogar besserer Qualität!" so Blomeier. Das neu entwickelte Getriebe arbeite mit einer sogenannten Zykloidenverzahnung und benötige nur 50 Prozent der Energie, die ein herkömmliches Getriebe in Anspruch nehme, sagte er. Spezialisten bei Ford in Köln hätten eigene Messungen im vollen Umfang bestätigt.

 

Das auf den Namen "KataMax" getaufte System eignet sich nach Angaben der Entwickler besonders für den Einsatz im Bereich der kleinen und mittleren Wasserkraft, für die es auch Deutschland noch ein großes Entwicklungspotential gebe. Bei einem durch das Erneuerbare Energien Gesetz EEG garantierten Einspeisesatz von 9,67 Cent pro Kilowattstunde, der bei Neuanlagen oder Leistungserhöhungen alter Wasserkraftwerke gezahlt werde, sei die Anlage hochprofitabel, hieß es. Als Beispiel führte Erfinder Blomeier eine Neuanlage mit einer Fallhöhe von vier Metern an: Bei 7000 Arbeitsstunden jährlich könne die Anlage mehr als 160.000 Kilowattstunden Strom produzieren, der Einspeiseertrag belaufe sich auf 15.600 Euro. Dem stünden laufende Kosten für die Anschaffung der Maschine, Zinsen und übliche Wartungs- und Instandhaltungsaufwendungen von nur 5850 Euro gegenüber.

 

Die Kölner Wasserkraftpioniere sind nun auf der Suche nach Geldgebern. "Die Pilotphase haben wir abgeschlossen", berichtete Professor Dr. Schmitz. Das System sei marktfähig und ausgereift.

 

Bildhinweis: Erneuerbare Energie mit Ausbaupotential: Wasserkraft / Quelle: Wasserkraft Volk

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