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Nachrichten 26.11.2001

26.11.2001: ECOreporter.de-Presserundschau: Die Welt am Sonntag: "RWE setzt auf Brennstoffzelle"

Unter der Überschrift "RWE setzt auf Brennstoffzelle" berichtet Marco Dalan von der Zeitung Welt am Sonntag über die Aktivitäten der RWE AG (WKN 703 712) im Markt für Brennstoffzellen-Kraftwerke. Das Essener Unternehmen strebe eine Spitzenstellung im Bereich der Brennstoffzellen-Kraftwerke an. Das habe Heinz Bergmann, Projektleiter Brennstoffzelle bei dem Energiekonzern gesagt, heißt es in dem Beitrag. Ab 2005 wolle RWE marktreife Brennstoffzellen-Produkte zur dezentralen Strom- und Wärmeversorgung für Ein- oder Mehrfamilienhäuser sowie Gebäude- und Industriekomplexe auf den Markt bringen. Parallel dazu solle ein Vertriebssystem aufgebaut sein. Das Projekt Brennstoffzelle, bei dem in den Zellen auf Erdgas-Basis aus Wasserstoff und Sauerstoff Strom und Wärme gewonnen wird, sei bei RWE 1991 gestartet worden. Um das Brennstoffzellen-Geschäft zu bündeln, werde der Bereich im kommenden Jahr in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert. Der Name der 100-prozentigen Tochter von RWE Plus, der Führungsgesellschaft für den Stromvertrieb im Essener Konzern, stehe noch nicht fest. Die Entscheidung über die Besetzung der Geschäftsführung falle womöglich noch in diesem Jahr. Bis 2005 wolle die neue Gesellschaft einen dreistelligen Million.-Euro-Betrag in die Technologie investieren. Die Zahl der Beschäftigten solle von jetzt 30 auf mehrere Hundert steigen. Nach den Worten Bergmanns solle der Bereich Brennstoffzelle im Jahr 2007/8 die Gewinnschwelle erreichen, so die Welt am Sonntag.

 

Investiert werden solle vor allem in Gemeinschaftsunternehmen, heißt es weiter. Im Bereich Gewerbe und Industrie sei etwa ein Joint Venture mit der Daimler-Chrysler-Tochter MTU geplant. Start der Kooperation könne Frühjahr/Sommer 2002 sein. Das zweite Gemeinschaftsunternehmen werde mit dem italienischen Brennstoffzellen-Hersteller Nuvera gegründet. Hier könnten die Verträge nach den Worten Bergmanns in den nächsten Wochen unterschrieben werden. Um das Vertriebsnetz für den Verkauf von Brennstoffzellen-Produkten aufzubauen, strebe RWE zudem Kooperationen mit regionalen Stromversorgern, Heizungsbauern und Installateuren an.

 

Der Essener Energieriese hoffe mit der dezentralen Brennstoffzellen-Technologie bis 2015 einen Marktanteil von bundesweit zehn Prozent erreichen zu können, schreibt Marco Dalan. Beim Volumen gehe RWE vom Bau von 100 000 Anlagen mit je fünf Megawatt bis 2010 aus. Die Anschaffungskosten für die Heiz- und Stromapparate sollten in den kommenden Jahren deutlich sinken. Derzeit liege der Preis pro Megawatt Kapazität für die Brennstoffzellen-Produkte bei 10 000 DM. Er solle künftig auf 2500 bis 3000 DM für Privathaushalte und 2000 bis 2500 DM für Industriekunden sinken. Die Versorgung mit Strom und Wärme durch Brennstoffzellen-Heizungen solle für Endverbraucher nicht teurer sein, als mit konventioneller Versorgung.

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