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Erneuerbare Energie 28.12.2005

28.12.2005: Eckpunkte des Jahres: So lief es 2005 für die Erneuerbare-Energie-Branche

Die Informationskampagne für Erneuerbare Energien in Berlin hat die H?he- und Wendepunkte des Jahres 2005 aufgelistet. Fazit: "In Deutschland wird ?ber die wirtschaftliche Situation h?ufig lamentiert. Dagegen zeigen die Nutzer, die Investoren und die nach Branchenangaben rund 150.000 Besch?ftigten in der Erneuerbare-Energie-Branche, dass Investitionen in Erneuerbare Energien in erheblichem Umfang für Wachstum, Arbeitspl?tze, Klimaschutz und Versorgungssicherheit sorgen", so die Kampagnenleiterin Dr. Simone Peter.

 

 

Die Erneuerbare-Energie-Chronologie für 2005:

 

Januar

 

Die Integration von on- und offshore-Windenergie in das deutsche Stromnetz l?sst sich bis zum Jahr 2020 zu vern?nftigen Kosten bew?ltigen. Dies ergibt sich aus dem Abschlussbericht des Netzgutachtens der Deutschen Energie-Agentur (dena).

 

Februar

 

Jede zehnte Kilowattstunde stammt aus Erneuerbaren Energien - eine Bilanz anl?sslich der Jahreskonferenz Erneuerbare Energien 2005. Der Anteil an der W?rmeversorgung betrug im Jahr 2004 4,2 Prozent. Die Biokraftstoffe ?berschritten in 2004 erstmals die Grenze von einer Million Tonnen (10,9 TWh). Insgesamt sparten die Erneuerbaren Energien bei Kraftstoffverbrauch, Strom- und W?rmeerzeugung rund 70 Millionen Tonnen CO2 im Jahr 2004 ein. Ohne Erneuerbare Energien h?tte der gesamte CO2-Aussto? Deutschlands damit um rund 8 Prozent h?her gelegen.

 

M?rz

 

China beschlie?t einen gesetzlichen Rahmen zur F?rderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien nach dem Vorbild des deutschen Erneuerbaren-Energien-Gesetzes. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um das Ziel 10 Prozent Erneuerbare Energien an der Stromproduktion bis 2010 zu erreichen und damit auch der deutschen Industrie zu guten Exportchancen zu verhelfen.

 

April

 

Die Branche der Erneuerbaren Energien setzt sich ehrgeizige Ziele: Bis zum Jahr 2020 sollen mindestens 20 Prozent des Energiebedarfs an Strom, W?rme und Kraftstoffen in Deutschland aus Erneuerbaren Quellen stammen. 200 Milliarden Euro planen die meist mittelst?ndischen Unternehmen daf?r zu investieren.

 

Mai

 

Sonnen-, Wind-, Wasser-, Bio- und Erdenergie stehen bei den Deutschen hoch im Kurs: Eine forsa-Umfrage belegt, dass sich 62 Prozent der bundesdeutschen Bev?lkerung eine noch st?rkere F?rderung der Erneuerbaren Energien w?nschen und weitere 25 Prozent die F?rderung auf dem jetzigen Niveau fortsetzen wollen.

 

Juni

 

Rund 50.000 Menschen arbeiten in der Bioenergie-Branche. Neue Anlagen für Biodiesel und Bioethanol gehen in Betrieb, die Produktionskapazit?t hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Die Leistung der installierten Solarzellen ?berschreitet 1.000 Megawatt - soviel wie ein gro?es Kraftwerk. In keinem Land der Welt gehen mehr neue Photovoltaik-Anlagen ans Netz.

 

Die deutsche Windindustrie baut ihre F?hrerschaft auf dem Weltmarkt aus - mehr als die H?lfte aller Windkraftanlagen und ihrer Komponenten kommt aus Deutschland. Ein Prototyp der 5-Megawatt-Klasse nimmt seinen Betrieb auf.

 

Neue Projekte zur geothermischen W?rme- und Stromnutzung werden geplant und umgesetzt. Die Erdw?rmenutzung bietet eine ganze Reihe von M?glichkeiten und Technologien für den Einzelverbraucher bis hin zur Erschlie?ung ganzer St?dte mit W?rme und Strom. Einige Systeme sind bereits heute wirtschaftlich.

 

Der Neubau des Laufwasserkraftwerks Rheinfelden wird beschlossen. Dadurch wird sich die umweltfreundliche Stromproduktion an diesem Standort etwa verdreifachen.

 

Juli

 

Erneuerbare Energien schaffen Jobs: Bis 2010 will jedes f?nfte Unternehmen aus der Branche die Zahl seiner Mitarbeiter mindestens verdoppeln.

 

Die Gouverneure von sieben US-Bundesstaaten fordern den amerikanischen Pr?sidenten George W. Bush auf, die USA innerhalb von zehn Jahren unabh?ngig von ?l-Importen zu machen. Stattdessen solle die gr??te Volkswirtschaft der Welt auf Erneuerbare Energien setzen.

 

August

 

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank Gruppe, Prof. Dr. Norbert Walter, fordert den konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien. Dies sei notwendig, um die Energiepreise langfristig zu stabilisieren.

 

September

 

Erstmals haben Wind- und Wasserkraft, Solar- und Bioenergie sowie Erdw?rme einen gr??eren Anteil am Endenergiemix als Atomstrom.

 

Das Europ?ische Parlament h?lt einen Anteil von 25 Prozent Erneuerbare Energien am europ?ischen Gesamtenergieverbrauch im Jahr 2020 für realistisch. Das sind 5 Prozent mehr als das Parlament bislang angestrebt hat. Die EU brauche verbindliche Ausbauziele, fordern die Parlamentarier.

 

Oktober

 

Pl?ne der Elektrizit?tswirtschaft, das Erneuerbare-Energien-Gesetz abzuschaffen, sto?en auf breiten Widerstand.

 

November

 

Heimische Erneuerbare Energien sparen in Deutschland im Jahr 2005 voraussichtlich Energieimporte im Wert von drei Milliarden Euro ein. Die Kosten für Strom aus Erneuerbaren Energien sinken erstmals, berichten das Bundesumweltministerium und der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Deutschland wird das von der EU für das Jahr 2010 vorgegebene Ziel für den Ausbau der Erneuerbaren Energien erreichen. Voraussetzung ist, dass die Ma?nahmen zum Ausbau fortgef?hrt werden. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Bundesregierung der EU-Kommission vorgelegt hat.

 

Die neue Bundesregierung bekennt sich zu Erneuerbaren Energien: Bis zum Jahr 2020 sollen mindestens 20 Prozent des Stroms aus regenerativen Quellen stammen, der Anteil der Erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch soll bis dahin auf mindestens 10 Prozent steigen, hei?t es im Koalitionsvertrag. Die Bundesregierung plant zudem ein neues Gesetz, das die Nutzung Erneuerbarer Energien für die W?rmeversorgung voranbringen soll.

 

Dezember

 

Die Europ?ische Kommission h?lt die deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetzgebung für vorbildlich, da sie zu einer schnellen und im europ?ischen Vergleich sehr kosteng?nstigen Einf?hrung von Strom aus Erneuerbaren Energien gef?hrt habe. Der Deutsche Mieterbund bef?rwortet den Einsatz Erneuerbarer Energien für dauerhaft stabile Heizkostenpreise. Das Wasserkraftwerk Iffezheim am Rhein soll ausgebaut werden. Die Zahl der Holzpelletsheizungen in Deutschland hat sich innerhalb von 12 Monaten etwa verdoppelt.

 

Einzelne Bundesl?nder machen Front gegen Strompreiserh?hungen der Energieversorger. Monopolgewinne und ?berzogene Netzkosten sind die Preistreiber - aber nicht die Erneuerbaren Energien.

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