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Meldungen 05.04.2004

5.4.2004: Meldung: Rational AG: Einladung zur Hauptversammlung

Rational Aktiengesellschaft

Landsberg am Lech

Wertpapier-Kennnummer 701 080

ISIN DE0007010803

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

wir laden Sie hiermit zu der am Mittwoch, den 12. Mai 2004, um 10.30 Uhr; in der Kongresshalle, Gögginger Straße 10, 86159 Augsburg stattfindenden 7. ordentlichen Hauptversammlung ein.

 

T A G E S O R D N U N G

TOP 1 Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der RATIONAL Aktiengesellschaft mit Lagebericht der RATIONAL Aktiengesellschaft und des gebilligten Konzernabschlusses mit Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2003 mit dem Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Vorstands.

 

TOP 2 Verwendung des Bilanzgewinns

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2003 ausgewiesenen Bilanzgewinn der RATIONAL Aktiengesellschaft von Euro 45.110.497,72 wie folgt zu verwenden:

a) Zahlung einer Dividende von Euro 1,85 je Aktie, darin enthalten ist ein Jubiläumsbonus von Euro 0,45 je Aktie anlässlich des dreißigjährigen Bestehens der Gesellschaft:

Euro 21.034.500,00

 

b) Vortrag des verbleibenden Betrags auf neue Rechnung:

Euro 24.075.997,72

 

 

TOP 3 Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2003

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2003 Entlastung zu erteilen.

 

TOP 4 Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2003

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2003 Entlastung zu erteilen.

 

TOP 5 Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2004

Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Allrevision Dornhof Kloss und Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, München, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2004 zu wählen.

 

TOP 6 Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern

Wegen des Ablaufs der Amtszeit des Aufsichtsrats ist dieser neu zu wählen.

Der gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung aus drei Mitgliedern bestehende Aufsichtsrat setzt sich nach §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG aus von der Hauptversammlung zu wählenden Mitgliedern zusammen. Die Hauptversammlung ist nicht an Wahlvorschläge gebunden.

Der Aufsichtsrat schlägt vor, als Mitglieder des Aufsichtsrats für die Amtszeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2008 beschließt,

Herrn Siegfried Meister, Kaufmann,wohnhaft in Landsberg a. Lech,

Herrn Walter Kurtz, Kaufmann,wohnhaft in Gilching,

Herrn Roland Poczka, Kaufmann,wohnhaft in Schmitten-Albula (Schweiz),

zu wählen.

Die oben genannten Personen sind alle im bisherigen Aufsichtsrat der Gesellschaft vertreten und werden zur Wiederwahl vorgeschlagen. Herr Roland Poczka ist Mitglied in folgenden anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten oder vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien:

? Vorsitzender des Aufsichtsrats der Winkler + Dünnebier AG, Neuwied

? Mitglied des Beirats der Julius Glatz GmbH, Neidenfels

? Non-Executive Director der MDK Holdings Ltd., London.

 

TOP 7 Vergütung des Aufsichtsrats

Vorstand und Aufsichtsrat beabsichtigen, unter Berücksichtigung der Empfehlungen und Anregungen des deutschen Corporate Governance Kodex die Aufsichtsratsvergütung neu zu regeln.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor zu beschließen:

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten, erstmalig für das Geschäftsjahr 2004, folgende Vergütung:

a) eine feste, nach Abschluss eines Geschäftsjahres zahlbare Vergütung für jedes Mitglied des Aufsichtsrats in Höhe von Euro 100.000,--; die Vergütung beträgt für den Vorsitzenden des Aufsichtsrats jeweils das 1,5-fache und für den stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats jeweils das 1,25-fache des vorgenannten Betrages.

b) eine veränderliche Vergütung für alle Aufsichtsräte von insgesamt 0,15 % des im Konzernabschluss für das jeweilige Geschäftsjahr ausgewiesenen operativen Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter (EBIT) des RATIONAL-Konzerns, das um einen Betrag von mindestens vier Prozent der auf den geringsten Ausgabebetrag der Aktien der Gesellschaft geleisteten Einlagen zu vermindern ist; die veränderliche Vergütung wird auf die Aufsichtsratsmitglieder zu je einem Drittel aufgeteilt und ist nach der Beschlussfassung der Hauptversammlung über die Gewinnverwendung zahlbar.

Die auf die Vergütung nach lit. a) und lit. b) zu zahlende Umsatzsteuer wird von der Gesellschaft erstattet.

Zusätzlich erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats ihre Auslagen erstattet. Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats erhalten zur Ausübung ihrer Aufsichtsratstätigkeit jeweils einen PKW der Oberklasse einschließlich der laufenden Kosten zur Verfügung gestellt, die auch kostenlos privat genutzt werden können.

 

TOP 8 Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien

Vorstand und Aufsichtsrat beabsichtigen, von der gesetzlichen Möglichkeit Gebrauch zu machen, von der Hauptversammlung eine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien einzuholen. Der Beschlussvorschlag regelt die Möglichkeiten der Gesellschaft sowohl im Hinblick auf die Modalitäten des Erwerbs der eigenen Aktien als auch im Hinblick auf ihre anschließende Verwendung.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor zu beschließen:

a) Der Vorstand wird ermächtigt, bis zum 12. November 2005 mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben, um

? Aktien der Gesellschaft an ausländischen Börsen einzuführen, an denen sie bisher nicht zum Handel zugelassen sind, oder

? Aktien der Gesellschaft im Rahmen des Zusammenschlusses mit Unternehmen oder im Rahmen des Erwerbes von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen, zu verwenden, oder

? sie zu einem Preis zu veräußern, der den Börsenpreis der Aktien der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet, oder

? sie Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft im Rahmen des in der Hauptversammlung vom 03.02.2000 unter Tagesordnungspunkt 8 beschlossenen Aktienoptionsplans zum Bezug anzubieten, oder

? sie einzuziehen.

 

b) Die Ermächtigung ist auf den Erwerb von Aktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von Euro 1.137.000,-- beschränkt, das sind 10 % des am 12.05.2004 bestehenden Grundkapitals von Euro 11.370.000,--. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71 a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung kann unmittelbar durch die Gesellschaft oder durch von der Gesellschaft beauftragte Dritte ganz oder in mehreren Teilbeträgen im Rahmen der vorgenannten Beschränkungen ausgeübt werden.

c) Der Erwerb erfolgt über die Börse oder mittels eines an die Aktionäre der Gesellschaft gerichteten öffentlichen Kaufangebots oder einer an die Aktionäre der Gesellschaft gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten.

? Erfolgt der Erwerb der Aktien über die Börse, so darf der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Eröffnungskurs an den drei Börsentagen vor Eingehen der Verpflichtung zum Erwerb eigener Aktien um nicht mehr als 10 % überschreiten und nicht mehr als 10 % unterschreiten. Der Eröffnungskurs wird bestimmt durch die Eröffnungsauktion im Xetra-Handel (bzw. einem an die Stelle des Xetra-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main oder den Eröffnungskurs derjenigen Börse mit den höchsten Tagesumsätzen in den Aktien der Gesellschaft während der letzten zwei Wochen vor dem Tag der Eingehung der Verpflichtung zum Erwerb.

? Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches Kaufangebot an alle Aktionäre der Gesellschaft oder einer an die Aktionäre der Gesellschaft gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten, dürfen der gebotene Kauf- bzw. Verkaufspreis oder die Grenzwerte der gebotenen Kauf- bzw. Verkaufspreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den drei Börsentage vor dem Tag der Veröffentlichung des Angebots geltenden, durch die Schlussauktion ermittelten durchschnittlichen Schlusskurs im Xetra-Handel (bzw. einem an die Stelle des Xetra-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main oder den durchschnittlichen Schlusskurs an derjenigen anderen Börse mit den höchsten Tagesumsätzen in den Aktien der Gesellschaft während der letzten zwei Wochen vor dem Tag der Veröffentlichung des Angebots um nicht mehr als 20 % über- oder unterschreiten.

Ergeben sich nach Veröffentlichung eines formellen Angebots bzw. einer formellen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten erhebliche Kursabweichungen vom gebotenen Kauf- bzw. Verkaufspreis oder den Grenzwerten der gebotenen Kauf- bzw. Verkaufspreisspanne, so kann das Angebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten angepasst werden. In diesem Fall bestimmt sich der maßgebliche Betrag nach dem entsprechenden Kurs am letzten Handelstag vor der Veröffentlichung der Anpassung; die 20 %-Grenze für das Über- oder Unterschreiten ist auf diesen Betrag anzuwenden.

Das Volumen des Angebots bzw. der Aufforderung zur Abgabe von Angeboten kann begrenzt werden. Sofern die gesamte Annahme des Angebots bzw. die bei einer Aufforderung zur Abgabe von Angeboten abgegebenen Angebote der Aktionäre dieses Volumen überschreiten, muss der Erwerb bzw. die Annahme im Verhältnis der jeweils angebotenen Aktien erfolgen.

Ein bevorrechtigter Erwerb bzw. eine bevorrechtigte Annahme geringerer Stückzahlen bis zu 100 Stück zum Erwerb angebotener Aktien der Gesellschaft je Aktionär der Gesellschaft kann vorgesehen werden. Die Vorschriften des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes sind zu beachten, sofern und soweit diese Anwendung finden.

 

d) Aufgrund der vorstehenden Ermächtigung erworbene Aktien der Gesellschaft können wie folgt verwendet werden:

da) Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien der Gesellschaft, die aufgrund der vorstehenden Ermächtigung erworben werden, zur Einführung von Aktien der Gesellschaft an ausländischen Börsen zu verwenden, an denen sie nicht zum Handel zugelassen sind.

db) Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien der Gesellschaft, die aufgrund der vorstehenden Ermächtigung erworben werden, als (Teil-) Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder zum Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen zu verwenden.

dc) Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die eigenen Aktien an Dritte zu einem Preis zu veräußern, der den Börsenpreis der Aktien der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet; in diesem Fall darf die Anzahl der zu veräußernden Aktien zusammen mit neuen Aktien, die seit Erteilung dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG begeben worden sind, insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung vorhandenen Grundkapitals der Gesellschaft nicht überschreiten.

dd) Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft, die aufgrund der vorstehenden Ermächtigung erworben werden, zur Erfüllung der Aktienbezugsrechte zu verwenden, die im Rahmen des von der Hauptversammlung am 03.02.2000 unter Tagesordnungspunkt 13 beschlossenen Aktienoptionsplans an Vorstände gewährt wurden.

de) Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien der Gesellschaft, die aufgrund der vorstehenden Ermächtigung erworben werden, einzuziehen, ohne dass die Einziehung oder die Durchführung der Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die Einziehung kann auf einen Teil der erworbenen Aktien beschränkt werden; von der Ermächtigung zur Einziehung kann mehrfach Gebrauch gemacht werden.

Die Einziehung erfolgt dergestalt, dass sich das Grundkapital nicht verändert, sondern durch die Einziehung der Anteil der übrigen Aktien am Grundkapital gemäß § 8 Abs. 3 AktG erhöht wird (§ 237 Abs. 3 Nr. 3 AktG). Der Vorstand wird ermächtigt, die Angabe der Zahl der Aktien in der Satzung entsprechend dem Umfang der Kapitalherabsetzung durch die Einziehung zu ändern.

e) Die unter lit. da), db), dc), dd) und de) genannten Ermächtigungen können ganz oder in mehreren Teilbeträgen ausgenutzt werden. Der Preis, zu dem Aktien der Gesellschaft gemäß der Ermächtigung in lit. da) an solchen Börsen eingeführt werden bzw. zu dem sie gemäß der Ermächtigung in lit. db) verwendet werden bzw. zu dem sie gemäß der Ermächtigung in lit. dc) veräußert werden, darf den durchschnittlichen Kurs oder den in der Schlussauktion ermittelten Schlusskurs im Xetra-Handel (oder einem an die Stelle des Xetra-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main oder den Schlusskurs derjenigen anderen Börse mit den höchsten Tagesumsätzen in den Aktien der Gesellschaft am Tag der Börseneinführung bzw. der verbindlichen Vereinbarung zum Unternehmenszusammenschluss, zum Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen bzw. der allgemeinen Veräußerung voraussichtlich um nicht mehr als 3 %, jedenfalls aber nicht mehr als 5 % unterschreiten.

f) Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die eigenen Aktien der Gesellschaft wird insoweit ausgeschlossen, wie diese Aktien gemäß den vorstehenden Ermächtigungen in lit. da), db), dc) und dd) verwendet werden.

Der Vorstand hat zu Punkt 8 der Tagesordnung einen schriftlichen Bericht erstattet. Der Bericht liegt vom Tag der Einberufung der Hauptversammlung an in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsichtnahme durch die Aktionäre aus. Auf Verlangen wird dieser Bericht jedem Aktionär unverzüglich und kostenlos übersandt. Der Bericht wird wie folgt bekannt gemacht:

Bericht des Vorstands zu Punkt 8 der Tagesordnung

Erwerb eigener Aktien

Ausschluss des Bezugsrechts bei Veräußerung eigener Aktien

gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5 i.V.m. § 186 Abs. 4 Satz 2,

§ 186 Abs. 3 Satz 4 AktG

Die Veräußerung nach Erwerb der eigenen Aktien soll in allen folgenden Fällen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre erfolgen können:

Die Ermächtigung unter TOP 8 der Tagesordnung soll der Gesellschaft unter anderem ermöglichen, eigene Aktien zu erwerben, um diese Aktien zur Börseneinführung an ausländischen Börsenplätzen zu benutzen, an denen die Aktien der Gesellschaft bisher nicht notiert sind.

Die Gesellschaft steht an den Kapitalmärkten in einem Wettbewerb. Für die künftige geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft ist eine angemessene Ausstattung mit Eigenkapital von Bedeutung. Dazu gehört auch die Möglichkeit, jederzeit zu angemessenen Bedingungen Eigenkapital am Markt aufnehmen zu können. Die Gesellschaft muss insoweit in der Lage sein, weitere große Kapitalmärkte weltweit erschließen zu können. Dies kann im Einzelfall auch den Erwerb eigener Aktien und die Nutzung dieser Aktien zur Einführung der Aktien der Gesellschaft an ausländischen Börsen notwendig machen, an denen die Gesellschaft zur Zeit noch nicht gelistet ist.

Wie bereits im Ermächtigungsbeschluss dargelegt, soll der Platzierungspreis der Aktien an den ausländischen Börsenplätzen den jeweils aktuellen Börsenkurs der bereits notierten Aktien im Xetra-Handel in Frankfurt/Main bzw. derjenigen Börse mit den höchsten Tagesumsätzen in Aktien der Gesellschaft voraussichtlich um nicht mehr als 3 %, jedenfalls aber nicht mehr als 5 % unterschreiten. Dadurch und durch den im Verhältnis zum gesamten Kapital geringen, bis zu 10 % betragenden Umfang der Möglichkeit zum Bezugsrechtsausschluss werden die Stimmrechts- und Vermögensinteressen der Aktionäre angemessen gewahrt.

Die Gesellschaft soll auch in der Lage sein, eigene Aktien zur Verfügung zu haben, um diese als (Teil-) Gegenleistung im Rahmen des Zusammenschlusses mit Unternehmen oder im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen gewähren zu können. Der internationale Wettbewerb und die Globalisierung der Wirtschaft verlangen zunehmend diese Form der Gegenleistung.

Die vorgeschlagene Ermächtigung soll daher der Gesellschaft die notwendige Flexibilität geben, um sich bietende Gelegenheiten zum Erwerb von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen schnell und flexibel ausnutzen zu können. Konkrete Pläne für das Ausnutzen dieser Ermächtigung bestehen nicht. Der Vorstand wird der Hauptversammlung jeweils Bericht über eine Ausnutzung dieser Ermächtigung erstatten.

Ferner ist vorgesehen, die Verwaltung hinsichtlich der Aktien, die aufgrund dieser Ermächtigung erworben werden, zum Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG zu berechtigen. Diese gesetzlich vorgesehene Möglichkeit des Bezugsrechtsausschlusses versetzt die Verwaltung in die Lage, kurzfristig günstige Börsensituationen auszunutzen und dabei durch die marktnahe Preisfestsetzung einen möglichst hohen Ausgabebetrag und damit eine größtmögliche Stärkung der Eigenmittel zu erreichen. Gerade diese Möglichkeit ist angesichts der aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bestehenden Eigenkapitalanforderungen von hoher Wichtigkeit. Die Nutzung dieser Möglichkeit auch für eigene Aktien erweitert die Wege für eine Kapitalstärkung auch bei wenig aufnahmebereiten Märkten. Die Ermächtigung stellt sicher, dass nach ihr auch zusammen mit der Ausnutzung genehmigten Kapitals nicht mehr als 10 % des Grundkapitals unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gestützt auf § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG verkauft bzw. ausgegeben werden kann. Der etwaige Abschlag vom Börsenpreis wird voraussichtlich höchstens 3 %, jedenfalls aber nicht mehr als 5 % betragen.

Der in der Hauptversammlung vom 03.02.2000 beschlossene Aktienoptionsplan kann durch das in jener Hauptversammlung beschlossene bedingte Kapital oder gemäß den Maßgaben des damaligen Hauptversammlungsbeschlusses durch eine Barzahlung oder durch den Bezug einer Aktie aus dem eigenen Bestand erfüllt werden. Die unter Tagesordnungspunkt 8 dieser Tagesordnung vorgeschlagene Ermächtigung soll der Gesellschaft die Möglichkeit geben, den Aktienoptionsplan auch durch den Erwerb eigener Aktien zu bedienen. Die Eckpunkte des Aktienoptionsplans, der der Gewährung von Optionsrechten ausschließlich an die Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft dient, wurden von der Hauptversammlung am 03.02.2000 beschlossen. Sie sind als Bestandteil der notariellen Niederschrift über die Hauptversammlung vom 03.02.2000 beim Handelsregister in Augsburg einsehbar. Auf Verlangen erhält jeder Aktionär unverzüglich und kostenlos eine Abschrift der vorbezeichneten Unterlage. Die Entscheidung darüber, wie die Optionen im Einzelfall erfüllt werden, steht im freien und eigenen Ermessen des Aufsichtsrats.

Die Gesellschaft soll eigene Aktien auch ohne erneuten Beschluss der Hauptversammlung einziehen können.

Neben dem Erwerb über die Börse soll die Gesellschaft auch die Möglichkeit erhalten, eigene Aktien durch ein öffentliches Kaufangebot zu erwerben. Bei dieser Variante kann jeder verkaufswillige Aktionär der Gesellschaft entscheiden, wie viele Aktien und, bei Festlegung einer Preisspanne, zu welchem Preis er diese anbieten möchte. Übersteigt die zum festgesetzten Preis angebotene Menge die von der Gesellschaft nachgefragte Anzahl an Aktien, so muss eine Zuteilung der Annahme der Verkaufsangebote erfolgen. Hierbei soll es möglich sein, eine bevorrechtigte Annahme kleiner Offerten oder kleiner Teile von Offerten zu maximal 100 Stückaktien vorzusehen. Diese Möglichkeit dient dazu, gebrochene Beträge bei der Festlegung der zu erwerbenden Quoten und kleine Restbestände zu vermeiden und damit die technische Abwicklung zu erleichtern.

 

Teilnahme an der Hauptversammlung

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind diejenigen Aktionäre berechtigt, die ihre Aktien spätestens am Mittwoch, den 5. Mai 2004, bei der Gesellschaft, bei einem deutschen Notar, bei einer zur Entgegennahme der Aktien befugten Wertpapiersammelbank oder bei der

Bayerischen Landesbank

in Deutschland hinterlegen und bis zur Beendigung der Hauptversammlung dort belassen.

Die Aktien sind auch dann ordnungsgemäß hinterlegt, wenn sie mit Zustimmung einer Hinterlegungsstelle für diese bei einem anderen Kreditinstitut bis zur Beendigung der Hauptversammlung hinterlegt oder gesperrt gehalten werden. Werden die Aktien bei einem deutschen Notar oder bei einer Wertpapiersammelbank hinterlegt, so ist die von diesen auszustellende Bescheinigung spätestens am 6. Mai 2004 bei der Gesellschaft einzureichen.

Die Aktionäre haben die Möglichkeit, ihr Stimmrecht durch einen Bevollmächtigten, auch durch ein Kreditinstitut oder eine Vereinigung von Aktionären, ausüben zu lassen.

Als besonderen Service bietet die Gesellschaft ihren Aktionären an, ihr Stimmrecht durch von der Gesellschaft benannte weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter ausüben zu lassen. Die Gesellschaft wird den Aktionären hierzu auf Anforderung die erforderlichen Unterlagen übermitteln. Soweit von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, müssen den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertretern in jedem Fall Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts erteilt werden. Ohne diese Weisungen ist die Vollmacht ungültig. Die Stimmrechtsvertreter sind verpflichtet, weisungsgemäß abzustimmen. Die Vollmachten sind schriftlich zu erteilen. Anträge und Anfragen sowie Wahlvorschläge von Aktionären sind in Schriftform oder per Telefax an folgende Adresse der Gesellschaft zu richten:

RATIONAL Aktiengesellschaft- Vorstand -Iglinger Straße 62D-86899 Landsberg am Lech(Telefax-Nr. 08191/327 272)

oder per E-Mail an:

p.bernhard@rational-online.de

Die Gesellschaft wird zugänglich zu machende Anträge und Wahlvorschläge von Aktionären, die ihr bis zum 27. April 2004, 24 Uhr, zugehen, unverzüglich nach ihrem Eingang im Internet unter www.rational-ag.com/Hauptversammlung/Gegenanträge veröffentlichen.

Etwaige Stellungnahmen der Verwaltung werden ebenfalls unter der genannten Internetadresse veröffentlicht.

 

Landsberg am Lech, den 2. April 2004

RATIONAL Aktiengesellschaft

Der Vorstand

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