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Meldungen 09.01.2003

9.1.2003: Meldung: Nordex AG: 42 Turbinen für Fernost

Deutsche Windturbinen für Fernost

 

42 Nordex-Turbinen in der Realisierungsphase / erste N80 für Japan

 

Hamburg, 8. Januar 2003.

 

Die Nordex AG meldet zum Jahreswechsel ein gutes Geschäft für Windenergieanlagen in Fernost. Für Kunden aus Japan und China baut der Hersteller aktuell 42 Turbinen für insgesamt rund 25 Mio. Euro. Damit setzt die Gruppe ihre erfolgreiche Internationalisierung im fernen Osten fort. Im Jahr 2001 war Nordex mit rund 48 Prozent Marktführer in China und hat eine Reihe von Projekten in Nippon realisiert.

 

Für ihren japanischen Partner Ishikawajima-Harima Heavy Industries (IHI) realisiert Nordex die Ausbaustufe des Windparks "Minami Osumi". Im März 2003 geht die zweite Tranche von 10 Maschinen des Typs N60/1.300 kW an IHI. Die ersten 10 Turbinen hat IHI bereits im Vorjahr von Nordex erhalten und wird sie als schlüsselfertigen Windpark im März 2003 an den Kunden Kyushu Electric Power übergeben.

 

Mit insgesamt 20 Turbinen und einer Nennleistung von 26 Megawatt wird das Projekt Minami Osumi einer der größten Windparks Japans sein. Die Lage verspricht beste Erträge. Der Park liegt am südlichen Ende der Insel Kyushu auf 420 bis 520 Meter Höhe. Im Jahresdurchschnitt wurde hier eine Windstärke von 7,2 m/s gemessen.

 

Ebenfalls mit IHI baut Nordex die erste Multimegawatt Turbine in Japan. Im Februar 2003 soll die japanische Version der N80 auf der Insel Honshu, 200 Kilometer südwestlich von Tokio, ans Netz gehen. Anpassungen bei der Getriebeübersetzung und der Regelungstechnik waren nötig, weil das Stromnetz in Teilen Japans über eine Frequenz von 60 Hertz verfügt. Mit Ausnahme der USA herrscht sonst in den Hauptmärkten eine Frequenz von 50 Hertz vor.

 

Experten erwarten aus Japan eine weiterhin hohe Nachfrage. Neben den guten Windverhältnissen liegt das an der staatlichen Unterstützung: Windparkbetreiber erhalten einen Investitionskostenzuschuß in Höhe von 33 bis 40 Prozent und eine Einspeisevergütung von 7,8 - 8,9 Euro Cent pro Kilowattstunde. Die japanische Regierung will mit diesem Programm den Anteil heimischer Energieträger erhöhen und den Umweltschutz fördern.

 

Ein Prinzip, dass auch den chinesischen Markt antreibt. Keine Region der Welt hat mehr "Hunger" nach Energie als das Reich der Mitte. Die Internationale Energie Agentur (IEA) geht davon aus, dass der Jahresstromverbrauch in China bis zum Jahr 2020 um rund 220 Prozent steigt. Dabei muss das Land dringend auf neue Energieträger umsteigen. Derzeit basiert die Energieversorgung zu 75 Prozent auf Kohleverfeuerung. Die Folge: schon heute liegen viele chinesische Städte unter einer dicken Smog- Schicht, große Teile der Bevölkerung leiden an Atemwegserkrankungen.

 

Windenergie bietet dabei eine wirtschaftliche Alternative. Von den Wüstengebieten in der nordwestlichen Grenzprovinz Xinjiang über die Steppen der Mongolei bis hin zum südöstlichen Küstenstreifen weht eine stetiger und kräftiger Wind. Einer Untersuchung zufolge verfügt die Volksrepublik mit 250.000 Megawatt erschließbarer Leistung eines der größten Windenergie-Potenziale weltweit.

 

Windturbinen von Nordex werden einen Teil zur Erschließung der sauberen Zukunft in China beitragen. So ist das Unternehmen mit der Realisierung des Windparks Qingdao, in der Provinz Shandong, beauftragt. Insgesamt soll der Park aus 12 Turbinen der Baureihe N62/1.300 kW und zwei kleineren Maschinen vom Typ N29/250 kW bestehen. Das Auftragsvolumen beträgt rund 14 Mio. Euro. Aufgrund der kommerziellen Finanzierung hat das Projekt Modellcharakter in China. Mit einem Darlehen über etwa 10 Mio. Euro hat sich die DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH) an der Finanzierung beteiligt.

 

In Yingkou, nahe der Küstenlinie der Liaoning Bucht, baut Nordex einen der größten Windparks Chinas. Insgesamt wird hier eine Kapazität von rund 30 Megawatt installiert. Für die aktuelle Ausbaustufe erhielt das Joint Venture Xi´an Wind Turbine, an dem Nordex mit 40 Prozent beteiligt ist, im Jahr 2002 den Auftrag für 17 Maschinen vom Typ N43/600 kW. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 6,3 Mio. Euro. Für rund 1,8 Mio. Euro liefert Nordex Teile an sein Joint Venture, das die Turbine N43 in Lizenz für regionale Projekte fertigt. Auch die erste Baustufe in Yingkou hat überwiegend Nordex für den Kunden Yingkou Wind Power Stock errichtet.

 

Die Nordex AG ist seit dem 2. April 2001 am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (WKN 587 357). Als einer der technologisch führenden Anbieter von Megawatt-Anlagen profitiert Nordex vom Trend zur Großanlage besonders. Das Produktprogramm reicht bis zur derzeit größten Serien-Windkraftanlage der Welt (N80/ 2.500 kW). Mit einem Exportanteil von etwa 40 Prozent nimmt die Nordex AG auch in den internationalen Wachstumsregionen eine starke Position ein. Weltweit ist das Unternehmen in 18 Ländern mit Büros und Tochtergesellschaften vertreten.

 

Ansprechpartner für Rückfragen:

 

Nordex AG

Ralf Peters

Telefon: 040 / 50098 - 100

Telefax: 040 / 500 98 - 333

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