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Meldungen 25.04.2017

Aixtron SE: Gute Umsatzerlöse und Auftragseingänge in Q1/2017

Aixtron hat Zahlen für das erste Quartal 2017 bekannt gegeben. Demnach konnte das Unternehmen aus Herzogenrath seinen Auftragseingang und damit den Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich erhöhen. Auch verbesserte Aixtron das negative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Wir veröffentlichen die Mitteilung des Zulieferers für LED-Hersteller dazu im Wortlaut.

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.


AIXTRON gruppiert Portfolio für Zukunftstechnologien mit individuellen Finanzierungskonzepten / Gute Umsatzerlöse und Auftragseingänge in Q1/2017 / Positiver Cashflow erhöht Liquidität / Erste Maßnahmen zur Fokussierung der F&E Aufwendungen

Herzogenrath, 25. April 2017 - AIXTRON SE (FWB: AIXA; OTC: AIXNY), ein weltweit führender Hersteller von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie, hat heute seine Ergebnisse für das erste Quartal 2017 veröffentlicht.

Die Umsatzerlöse in Q1/2017 stiegen im Jahresvergleich auf EUR 53,6 Mio. (Q1/2016: EUR 21,4 Mio.; Q4/2016: EUR 89,8 Mio.) und damit auf den höchsten Wert zu Jahresbeginn seit 2011. Grund hierfür war vor allem die gute Auftragslage und die Nachfrage nach Produktionsanlagen für Opto- und Leistungselektronik, LEDs sowie für Speicheranwendungen.

Der Free Cashflow belief sich in Q1/2017 auf EUR 33,3 Mio. und verbesserte sich damit im Jahresvergleich um EUR 53,6 Mio. (Q1/2016: EUR -20,3 Mio., Q4/2016: EUR -4,9 Mio.). Dies ist vor allem auf den Ausgleich ausstehender Forderungen und erhaltene Anzahlungen von Kunden zurückzuführen.

In Q1/2017 lag der Auftragseingang bei EUR 61,9 Mio. und damit 39% über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (Q1/2016: EUR 44,4 Mio.; Q4/2016: EUR 60,5 Mio.). Damit setzte sich die gleichbleibend hohe Nachfrage der vergangenen Monate nach Anlagen für LED-, Telekommunikations- und optoelektronischen Anwendungen fort.

Der Anlagen-Auftragsbestand zum 31. März 2017 lag bei EUR 87,6 Mio. und damit 12% über dem Wert vom Anfang des Jahres in Höhe von EUR 78,1 Mio. (31. März 2016: EUR 67,7 Mio.).

Die liquiden Mittel inklusive kurzfristiger Finanzanlagen (Bankeinlagen mit einer Laufzeit von mindestens 90 Tagen) stiegen zum 31. März 2017 auf EUR 193,6 Mio. gegenüber EUR 160,1 Mio. zum 31. Dezember 2016. Die Differenz ist hauptsächlich auf den Ausgleich von Forderungen zurückzuführen.

Geschäftsentwicklung

Die Umsatzerlöse haben sich im ersten Quartal 2017 wie erwartet entwickelt. Treiber der Entwicklung bei Umsatz und Auftragseingängen war wie in den Vorquartalen die Nachfrage nach Produktionsanlagen für Spezial-LEDs, Telekommunikations- und Optoelektronik sowie für Speicheranwendungen, was vor allem auf Technologietrends wie Big Data, Cloud Computing, Elektromobilität oder den kommenden Mobilfunkstandard 5G zurückzuführen ist.

Erste Maßnahmen zur Fokussierung der F&E Aufwendungen für die Entwicklung zukünftiger Technologien waren die Einstellung der Anlagenentwicklungsaktivitäten für III-V-Materialien zukünftiger Prozessorgenerationen (TFOS). Diese resultierten in außerordentlichen Abschreibungen in Höhe von EUR 6,6 Mio.

Die Herstellungskosten in Q1/2017 stiegen im Jahresvergleich auf EUR 40,0 Mio. oder 75% vom Umsatz (Q1/2016: EUR 18,3 Mio. oder 85% vom Umsatz; Q4/2016: EUR 60,5 Mio. oder 67%). Dies war vor sowohl auf die entsprechenden Umsatzniveaus als auch den Verkauf von AIX R6 Anlagen mit niedriger Marge und außerordentliche Abschreibungen in Höhe von EUR 1 Mio. im Zusammenhang mit den TFOS Aktivitäten in Q1/2017 zurückzuführen.

Im Quartalsvergleich entwickelten sich das Bruttoergebnis und die Bruttomarge in Q1/2017 mit EUR 13,6 Mio. bzw. 25% positiv gegenüber dem Vorjahr, sanken jedoch im Vergleich zum Vorquartal (Q1/2016: EUR 3,1 Mio., 15% Bruttomarge; Q4/2016: EUR 29,4 Mio., 33% Bruttomarge) hauptsächlich aufgrund der zuvor genannten Faktoren.

Die betrieblichen Aufwendungen in Q1/2017 stiegen auf EUR 26,4 Mio. (Q1/2016: EUR 17,8 Mio.; Q4/2016: EUR 21,4 Mio.). Das war vornehmlich auf höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung zurückzuführen, die in Q1/2017 außerordentliche Abschreibungen im Zusammenhang mit den TFOS Aktivitäten in Höhe von EUR 5,6 Mio. enthielten.

Das EBITDA in Q1/2017 belief sich auf EUR -6,0 Mio. und verbesserte sich damit um 49% gegenüber dem Vorjahr (Q1/2016: EUR -11,7 Mio.; Q4/2016: EUR 12,5 Mio.).

Das EBIT verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 14% auf EUR -12,7 Mio. in Q1/2017 (Q1/2016: EUR -14,7 Mio.; Q4/2016: EUR 7,9 Mio.).

Das bereinigte EBIT, ohne die zuvor beschriebenen TFOS Abschreibungen, belief sich auf EUR -6,1 Mio.

Das Nettoergebnis in Q1/2017 belief sich auf EUR -13,5 Mio. und verbesserte sich damit um 13% gegenüber dem Vorjahr (Q1/2016: EUR -15,5 Mio.; Q4/2016: EUR 6,4 Mio.). Das um die außerordentlichen TFOS Abschreibungen bereinigte Nettoergebnis lag bei EUR -6,9 Mio.

 
Bericht des Vorstands

"AIXTRON verfügt über ein breites Portfolio von Schlüsseltechnologien für eine Reihe unterschiedlicher Anwendungen und Industrien. Um unsere F&E Aufwendungen für die Entwicklung zukünftiger Technologien stärker zu fokussieren, werden wir unser Portfolio für Zukunftstechnologien gruppieren und in klar definierte eigenständige Einheiten überführen, um diese mit entsprechenden Technologiepartnern zu finanzieren.", sagt Kim Schindelhauer, Vorstandsvorsitzender der AIXTRON SE.

"Um unsere Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen zu fokussieren, haben wir in einem ersten Schritt Abschreibungen in Höhe von EUR 6,6 Mio. vorgenommen, welche aus der Einstellung der Anlagenentwicklungsaktivitäten für III-V-Materialien zukünftiger Prozessorgenerationen (TFOS) resultieren. Wir werden hier keine weiteren Investitionen vornehmen bis deutlich ist, wann diese Materialien im Markt eingeführt werden und wir einen Partner haben, der die Entwicklungskosten trägt. Dann jedoch werden wir unsere Kunden bei der Markteinführung von TFOS Materialien engagiert unterstützen."

 
Prognose

Die Umsatzentwicklung der ersten drei Monate 2017 wurde durch den guten Auftragsbestand am Jahresende 2016 unterstützt. Der vergleichsweise hohe Auftragseingang stützt die Erwartungen des Vorstands hinsichtlich der Entwicklung von Umsätzen und Aufträgen im Jahr 2017. Dementsprechend bestätigt der Vorstand die im Februar 2017 abgegebene Gesamtjahresprognose mit einem Auftragseingang und Umsatzerlösen von jeweils insgesamt EUR 180 bis 210 Mio. Auch erwartet der Vorstand weiterhin eine Verbesserung des Free Cashflow im Vergleich zum Vorjahr sowie ein positives EBIT für das Gesamtjahr 2018 zu erzielen.

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