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Fonds des Monats 15.10.2008

Das waren die besten nachhaltigen Renten-, Misch- und Dachfonds im September 2008

ECOreporter.de-Siegel "Fonds des Monats"

Nachdem sie bereits im August vorn lagen, haben die nachhaltigen Rentenfonds die Misch- und Dachfonds auch im September hinter sich gelassen. Acht von 19 Rentenfonds in der Auswertung unserer Datenbank ECOfondsreporter.de erwirtschafteten im letzten Monat ein Plus. Bei den Mischprodukten sieht es dagegen trübe aus: sämtliche Misch- und Dachfonds verzeichneten Verluste.


Rentenfonds

Fonds des Monats ist mit einem Plus von 2,84 Prozent der Panda Renditefonds DWS der Deutsche Bank-Tochter DWS Investment. Dessen Fondsvermögen wird breit gestreut in deutsche und internationale festverzinsliche Wertpapiere angelegt, wobei mit rund 19 Prozent deutsche Positionen das Schwergewicht bilden. Weitere wichtige Länder sind die Niederlande mit 15 Prozent und die USA mit 12 Prozent. Mit dem Erwerb des Panda Renditefonds DWS wird gleichzeitig der World Wide Fund for Nature (WWF) unterstützt, der einen Teil des Ausgabeaufschlages von der DWS erhält. Der Fonds verwaltete Ende September ein Vermögen in Höhe von 19,3 Millionen Euro.


Auf Sicht von zwölf Monaten liegt der Panda Renditefonds DWS 2,58 Prozent im Plus. Bester Rentenfonds für diesen Zeitraum war Ende September der Espa Bond Euro Mündelrent, der 4,04 Prozent Zuwachs erwirtschaftete. Interessant ist ein Blick auf die 3-Jahres-Entwicklung der Fonds: Der Panda Renditefonds DWS verlor in diesem Zeitraum 3,38 Prozent, der Espa Bond Euro Mündelrent legte 2,18 Prozent zu.



Mischfonds

Fonds des Monats bei den nachhaltigen Mischfonds im September ist der MI-Fonds ECO der Schweizer Migros Bank. Ihm gelang es, den Verlust auf nur 1,2 Prozent zu begrenzen. Der Fonds investiert weltweit in Geldmarktpapiere, Anleihen und Aktien, wobei das Fondsmanagement ausdrücklich auf ökologische und soziale Kriterien achtet. Der Aktienanteil im Portfolio beträgt rund 40 Prozent, der Anleihenanteil rund 55 Prozent. Gut die Hälfte des Vermögens war Ende September in Wertpapiere auf Basis des Schweizer Franken investiert.


Zu den größten Position des Fonds gehörten zuletzt Aktien von Procter & Gamble Co (1,9 Prozent des Fondsvermögens), Johnson & Johnson (1,7 Prozent), Bank of America Corp (1,5 Prozent), IBM (1,5 Prozent) und Novartis (1,2 Prozent). Gut 21 Prozent seiner Mittel investierte der Fonds in Deutschland, 17 Prozent in den USA und 14 Prozent in den Niederlanden. Das Fondsvolumen betrug Ende September 22,89 Millionen Euro.


Das Nachhaltigkeitsresearch für den Fonds bezieht Migros von der Zürcher Kantonalbank. Zudem ist der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) in die Titelselektion eingebunden. Der VCS setze sich seit mehr als 25 Jahren mit Erfolg für eine umweltverträgliche Schweizer Verkehrspolitik, so Migros, er überwache die Einhaltung der Umweltauflagen und müsse mit jeder Änderung der Auswahlkriterien einverstanden sein. Die Liste der Ausschlusskriterien, die der Fonds beachtet ist lang. Sie umfasst beispielsweise Fluglinien, die Beschäftigung schulpflichtiger Kinder, Gentechnologie, die Produktion langlebiger organischer Schadstoffe, Waffen und Tabak.


Bester Mischfonds der letzten zwölf Monate ist der Swisscanto (LU) Portfolio Fund Green Invest Yield, er verlor nur 4,42 Prozent an Wert. Mit dem Swisscanto (LU) Portfolio Fund Green Invest Balanced (EUR) führt ein weiterer Fonds von Swisscanto das Feld auf Sicht von drei Jahren an, sein Plus beläuft sich auf 2,76 Prozent. 14 von 20 Mischfonds, die bereits so lange auf dem Markt sind, verzeichnen in diesem Zeitraum Verluste.



Dachfonds

Bester nachhaltiger Dach war im September der IAM-Fair Value Basis der Münchner Kapitalanlage (MK) Luxinvest S.A., er verbuchte ein Minus von 2,36 Prozent. Man achte bei der Auswahl der Zielfonds, in die der Fonds investiere, auf eine Mischung von unterschiedlichen Nachhaltigkeitsstrategien und Research-Ansätze, so MK Luxinvest. Generell kämen nur Zielfonds in Frage, die in spezielle aus ökologischen oder sozialen Gesichtspunkten attraktive Themen und Branchen investieren, wie z.B. Gesundheit, erneuerbare Energien, Umwelttechnologie, Bionahrungsmittel. Je nach Einschätzung der Marktlage kann der Fonds demnach zu 50 Prozent in Aktienfonds, zu 100 Prozent in Rentenfonds und zu 100 Prozent in Geldmarktfonds sowie auch zu 100 Prozent in Mischfonds investiert sein. Im Anlageausschuss des IAM-Fair Value Basis sitzt unter anderem Andreas Knörzer, Manager und Direktor im Nachhaltigen Investment der Schweizer Bank Sarasin.


Auch auf Sicht von zwölf Monaten liegt der IAM-Fair Value Basis bei den nachhaltigen Dachfonds an der Spitze – allerdings mit einem Verlust von 7,7 Prozent. Das Volumen des Fonds betrug zum Stichtag 3,46 Millionen Euro.




Unsere Auswertung basiert auf der Datenbank ECOfondsreporter. Sie enthält über 150 ethische, ökologische und nachhaltige Fonds aus dem deutschsprachigen Raum. ECOfondsreporter ist ein Gemeinschaftsprojekt der ECOreporter.de AG und des Panda Finanz Service. Die Performanceangaben beruhen auf Daten von Standard&Poor's.

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