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Direktbeteiligungen 03.02.2017

Deutsche Lichtmiete: Direktbeteiligung an LED-Technologie

Gießerei mit LED-Beleuchtungssystem der Deutschen Lichtmiete. / Foto: Deutche Lichtmiete

Die Deutsche Lichtmiete-Gruppe aus Oldenburg in Niedersachsen hat seit 2012 im Rahmen ihres Direkt-Investitions-Programms mehr als 30 Millionen Euro bei Anlegern eingeworben, davon rund 20 Millionen Euro alleine in 2015. Das Anlagekonzept sieht vor, dass die Anleger LED-Produkte der Deutschen Lichtmiete kaufen und an diese vermieten. Es handelt sich dabei nicht um LED-Leuchten für den Privathaushalt, sondern um Beleuchtungssysteme für Gewerbe- und Industriekunden.

Nach Angaben der Deutschen Lichtmiete wurden bislang alle vertraglich vereinbarten Zahlungen pünktlich und in geplanter Höhe an die Anleger geleistet (Stand: 1. Oktober 2016). Weitere Informationen zu diesen früheren Angeboten sind in der Werbebroschüre und im aktuellen Vermögensanlagen-Prospekt nicht enthalten. Laut Aussage der Deutschen Lichtmiete waren diese Angebote bis zum 1. Januar 2016 der Bundesanstalt für Finanzdienstleitungsaufsicht (BaFin) nicht zur Billigung vorzulegen. Inzwischen ist für die Direktinvestitionsangebote ein BaFin-Prospekt erforderlich. Den gibt es nun für das aktuelle Direkt-Investitionsangebot "LichtmieteEnergieEffizienz A+".

Die Deutsche Lichtmiete hatte bereits vor dem Start des Direkt-Investitions-Programms Geldanlageprodukte aufgelegt. Über diese Produkte – zwei geschlossene Fonds (Deutsche Lichtmiete Werte 2012 Fonds 01, Deutsche Lichtmiete Werte 2012 Fonds 02) und ein Genussrecht – wird im Prospekt und in der Werbebroschüre nicht informiert. Laut Aussage der Deutschen Lichtmiete wurden diese Produkte in der Konzeptionsphase des Investitionsprogramms entwickelt und letztendlich nicht am Markt angeboten und/oder platziert. Es seien daher keine Anlegergelder eingesammelt worden, so dass es folglich auch keine Verluste für Anleger gegeben habe.

2016 hat die Deutsche Lichtmiete im Rahmen des Direkt-Investitions-Programms deutlich weniger Kapital bei Anlegern platziert als im Jahr 2015. Der wesentliche Grund hierfür war nach Angaben des Unternehmens der Vertriebsstopp, der bis zur Billigung des Prospektes durch die BaFin im November 2016 erforderlich war.


Alternative zum gefragten Container-Direktinvestment?

Bei einer Zahlungsunfähigkeit eines Endkunden müssen die LED-Industrieprodukte bei ihm ausgebaut werden. Dann muss ein neuer Kunde für die gebrauchten Produkte gefunden und die LED-Industrieprodukte neu eingebaut werden. Das Direktinvestmentangebot im Bereich LED-Industrieprodukte unterscheidet sich in dieser Hinsicht von Angeboten für Privatanleger mit vergleichbarem Grundkonzept im Bereich Schiffscontainern: Container sind ein bewegliches, standardisiertes Produkt mit Einheitsmaßen, das ohne Abbau für einen anderen Kunden zum Einsatz kommen kann. Allerdings kann es aber auch bei einem Container mit hohem Zeit- und Kapitalaufwand verbunden sein, ihn an einen anderen Ort in der Welt zu bringen und neu zu vermieten.

ECOreporter.de hat einen ECOanlagecheck zum aktuellen Direkt-Investitions-Angebot "LichtmieteEnergieEffizienz A+" der Deutschen Lichtmiete erstellt. In der umfangreichen Analyse erfahren Sie, wie das komplexe Investitionskonzept funktioniert. Welche Stärken und Schwächen hat das Angebot? In der Analyse geht ECoreporter wichtigen Detailfragen nach. Beispielsweise: Warum kann ein Bankguthaben von 16,3 Millionen Euro für die Anleger auch ein Risiko darstellen?

Der ECOanlagecheck wird in den nächsten Tagen erscheinen. Sie können hier den kostenlosen Newsletter von ECOreporter.de abonnieren, damit Sie Hinweise nicht nur auf den ECOanlagecheck, sondern auch auf weitere wichtige Berichte erhalten.

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