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Direktbeteiligungen 10.02.2012

ECOanlagecheck: Geschlossener Fonds BaumInvest 3 der Querdenker GmbH – ein, zwei, drei Mal vorbildliche Nachhaltigkeit

Nun die Nummer drei: Die Freiburger Querdenker GmbH rund um den charismatischen Gründer Leo Pröstler bietet ihren dritten Holzfonds an. Der zweite Fonds, BaumInvest 2, war Anfang 2011 verkauft, der erste 2009. BaumInvest 3 übernimmt das Konzept des Vorgängerfonds weitestgehend und nimmt keine Kredite auf. Anleger können sich ab 5.000 Euro beteiligen. Der ECOanlagecheck analysiert das Angebot.

Blatt eines jungen Teakbaumes. / Quelle: Querdenker

 

Der Holzfonds BaumInvest 3 erwirbt über eine Tochtergesellschaft Grundstücke in Costa Rica und forstet diese nach dem sogenannten Drei-Säulen-Modell nachhaltig auf: Die Grundstücke werden vorwiegend mit einheimischen Baumarten ökologisch aufgeforstet, auf einem Teil der Flächen zwischen den Bäumen wird Waldfeldbau betrieben, und mindestens zehn Prozent der Gesamtfläche werden als Naturreservate geschützt und daher nicht bewirtschaftet. Neu im Vergleich zu den beiden Vorgängerfonds ist bei BaumInvest 3 ein genossenschaftliche Kleinbauernprojekt, das der Fonds mit einem zinsgünstigen Darlehen unterstützt. Einnahmen sollen die Anleger vor allem durch den Verkauf des Edelholzes in den Jahren 2034 und 2035 erzielen.


Die Fonds BaumInvest 1 und 2 der Querdenker GmbH aus Freiburg im Breisgau starteten 2007 bzw. 2009. Auch bei ihnen geht es um Aufforstungsprojekte in Costa Rica. Aufgrund der kurzen Zeit ist die Aussagekraft der im Prospekt dargestellten Leistungsbilanz noch beschränkt. Sie zeigt aber für beide Fonds, dass bislang während der Investitionsphase der geplante Kostenrahmen eingehalten wurde und die bilanzierten Jahresergebnisse insgesamt besser sind als vorausgesagt. Der Fonds BaumInvest 2 hatte bis Anfang November 2011 weniger investiert als geplant. Nach Angaben der Anbieterin wurden in die Grundstücksauswahl und in die Verhandlungen mehr Zeit investiert, um das beste Ergebnis für den Fonds zu erzielen. Anfang Dezember 2011 seien dann die restlichen Grundstücke für den BaumInvest 2 gekauft worden. Die geplanten Aufforstungen haben sich nach Angaben der Anbieterin durch die langwierigeren Verhandlungen nicht verzögert: Mit 160 Hektar liege der Fonds leicht über Plan. Geplant waren bis 2011 rund 150 Hektar.


Eigenkapitalhöhe und Platzierungsgarantie

Eigenkapitalvolumen: 12 Millionen Euro (97,2 Prozent)
Platzierungsgarantie: Nein
Mehrwertausgleich: 0,345 Millionen Euro (2,8 Prozent)


Die Platzierungsphase für BaumInvest 3 ist nach Angaben der Anbieterin erfolgreich angelaufen. So haben Anleger bis Mitte Januar 2012 rund 2,5 Millionen Euro gezeichnet. Der Liquiditätsplan sah nur 250.000 Euro bis Ende Dezember 2011 vor, so dass gegenüber der Prospektprognose die ersten Investitionen früher erfolgen können.


Wer erst 2013 in den Fonds investiert, bezahlt einen Mehrwertausgleich (Aufgeld) von sechs Prozent auf seine Kommanditeinlage, damit Frühzeichner und Spätzeichner wirtschaftlich gleichgestellt werden. Das Aufgeld ist keine Vertriebsprovision, sondern fließt nach Angaben der Anbieterin direkt in die Projektfinanzierung. Fremdkapital soll nicht aufgenommen werden.


Fondsnebenkosten
(in Prozent des Eigenkapitalvolumens)

Agio: 0 Prozent
Eigenkapitalvermittlung: 11,0 Prozent
Projektentwicklung: 1,6 Prozent
Marketing: 0,7 Prozent
Mittelverwendungskontrolle: 0,5 Prozent
Gesamtweichkosten: 13,8 Prozent


Laufende Kosten

Verwaltungsausgaben in Deutschland (Kalkulation, Durchschnitt pro Jahr): 170.000 Euro
Verwaltungsausgaben in Costa Rica (Kalkulation, Durchschnitt pro Jahr): 14.000 Euro
Aufforstung und Waldpflege (Kalkulation, Durchschnitt pro Jahr): ca. 450.000 Euro
Kostensteigerung (Kalkulation): 2,0 Prozent pro Jahr (Deutschland); 3,0 Prozent pro Jahr (Costa Rica)


Die Inflation in Costa Rica lag von 2008 bis 2010 im Durchschnitt bei 9 Prozent pro Jahr. 2011 lag die Inflationsrate bei niedrigeren 4,7 Prozent. Nach Angaben von Germany Trade & Invest – Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH, der bundesdeutschen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit Hauptsitz in Berlin, ist der durchschnittliche Wochenlohn in Costa Rica 2009 gegenüber dem Vorjahr um rund 19 Prozent gestiegen und 2010 um weitere 9 Prozent. Auch wenn die Lohnentwicklung 2009/2010 ein Ausreißer nach oben gewesen sein sollte, ist es möglich, dass sich zukünftig aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung Costa Ricas auch die Löhne für überwiegend eher einfache Arbeiten (z. B. Waldpflege) deutlich erhöhen. Infolgedessen könnten die Kostensteigerungen in Costa Rica über den im Prospekt kalkulierten 3 Prozent pro Jahr liegen. Allerdings kann die Entwicklung des Wechselkurses inflationsausgleichend wirken, wie es in der Vergangenheit auch der Fall war. Die laufenden Verwaltungsausgaben in Costa Rica sind laut Prospekt relativ niedrig angesetzt, da die wesentlichen Leitungsaufgaben von der Fondsgesellschaft in Deutschland übernommen werden.


Die Treuhänderin erhält eine Vergütung, die von der Anzahl der Treugeber (Anleger) abhängt. Sie beträgt jährlich 750 Euro pro angefangene 50 Treugeber zuzüglich Umsatzsteuer. Laut Treuhandvertrag ist ab Januar 2015 über die Vergütung neu zu verhandeln.


Laufzeit und Ausschüttungen

Laufzeit: 24 Jahre (Prognosezeitraum), erstmaliges Kündigungsrecht zum 31. Dezember 2023
Gesamtausschüttung vor Steuern: 513 Prozent (inkl. 100 Prozent Kapitalrückzahlung)
Ausschüttung durch Verkaufserlös 2034/2035: 505 Prozent
Renditeprognose vor Steuern pro Jahr (IRR): 6,6 Prozent
Prognose Kaufpreis der Grundstücke: 6.000 Euro/Hektar


Die Laufzeit der Gesellschaft ist unbeschränkt. Sie wird aufgelöst, wenn sich mindestens 75 Prozent der Gesellschafterstimmen für eine Auflösung entscheiden. Die Prognoserechnung geht von 24 Jahren Laufzeit aus. Die Ausschüttungsprognose beruht auf der Annahme, dass die internationalen Holzmarktpreise und die Grundstückspreise in Costa Rica jeweils um durchschnittlich 2 Prozent pro Jahr steigen werden.


Die Anleger erzielen laut Prospekt mit der Beteiligung an der Fondsgesellschaft unter steuerlichen Aspekten Einnahmen aus Gewerbebetrieb. Die Anbieterin rechnet für die Anleger nach Steuern mit einem Rückfluss von insgesamt 332 Prozent (zuzüglich Kapitalrückzahlung). Es wurde angenommen, dass der höchste Grenzsteuersatz von 44,31 Prozent bei der Einkommenssteuer gilt.


Wenn die Anleger die prognostizierten Gewinnausschüttungen von 332 Prozent nach Steuern bekommen haben, erhält nach Angaben der Anbieterin das mit der Aufforstung beauftragte Unternehmen Puro Verde Paraiso Forestal S. A. aus Costa Rica, eine ehemalige Tochtergesellschaft des ersten BaumInvest-Fonds, 30 Prozent der weiteren Ausschüttungen. Geschäftsführer des Unternehmens ist Stefan Pröstler, dem das Unternehmen seit 2011 zusammen mit der Querdenker Impuls GmbH (Muttergesellschaft der Fondsanbieterin Querdenker GmbH) gehört. Die Mehrerlösbeteiligung ist somit ein weiterer Anreiz für Puro Verde, das Projekt gewinnbringend zu bewirtschaften.


Investitionen

Die BaumInvest 3 GmbH & Co KG verwaltet eine hundertprozentige Tochtergesellschaft in Costa Rica: die Grundbesitzgesellschaft Isla Bosques de Costa Rica 3 S. A.. Sie ist die Eigentümerin der Grundstücke und des Waldes und führt aus Haftungsgründen keinen eigenen Geschäftsbetrieb. Die Grundstücksgesellschaft schließt einen Vertrag mit der Puro Verde Paraiso Forestal S. A. aus Costa Rica, der ehemaligen Tochtergesellschaft des ersten BaumInvest-Fonds. Seit 2011 ist sie als eigenständiges Land- und Forstwirtschaftsunternehmen in Costa Rica tätig und übernimmt für den Fonds BaumInvest 3 die Aufforstung, Pflege, Ernte und Verkauf. Die Fondsgesellschaft verwaltet die Beteiligungen und erbringt kaufmännische Dienstleistungen für ihre Tochtergesellschaft (Grundstücksgesellschaft). Jede Finanzierung soll durch die Muttergesellschaft in Deutschland erfolgen, so dass in Costa Rica Geld nicht angelegt oder verwaltet wird.


Der Fonds BaumInvest 3 forstet verschiedene Baumarten auf, um das Risiko baumartspezifischer Marktentwicklungen für den späteren Verkauf zu reduzieren und um für jeden Standort die passende Baumarten auswählen zu können. Hauptsächlich werden in Costa Rica heimische Baumarten als Mischforst gepflanzt, daneben wird die ursprünglich aus Asien stammende Baumart Teak gepflanzt.Nach Angaben der Anbieterin steht das in der Plantagenwirtschaft wie im Holzmarkt bereits etablierte Teakholz für die Sicherheit des Konzepts, während die am Markt viel selteneren einheimischen Baumarten für größere ökologische Nachhaltigkeit und die Chance auf höhere Preise stehen. Zu mindestens 50 Prozent sollen einheimische Edelhölzer wie Almendro, Mahagoni, Roble Coral und Cebo angepflanzt werden. Almendro und Mahagoni sind den Angaben zufolge bisher kaum in Plantagen angepflanzt worden. Die natürlichen Bestände sind weitgehend abgeholzt, so dass ein besonderes Wertsteigerungspotential bestehen kann. Der ideale Erntezeitpunkt ist bei der Baumart Cebo nach elf Jahren gegeben, bei Teak nach 18 bis 20 Jahren und bei Almendro und Mahagoni nach 20 bis 22 Jahren. Für die geplanten Zwischenernten in den Jahren 2022 bis 2030 kalkuliert der Fonds mit heutigen Holzpreisen von 95 bis 230 US-Dollar plus zwei Prozent Preissteigerung pro Kubikmeter bei einem Gesamtertrag der Zwischenernten von 120 Kubikmeter pro Hektar. In den Jahren der Schlussernte, also 2034 und 2035, wird ein Holzpreis von 540 US-Dollar pro Kubikmeter bei einem Ertrag von 190 Kubikmeter pro Hektar angenommen. Die Kalkulation der Holzpreise beruht auf der Annahme, dass die heutigen Holzpreise moderat um durchschnittlich 2 Prozent pro Jahr steigen werden. Insgesamt sollen mindestens 560 Hektar Land gekauft werden, von denen ca. 500 Hektar aufgeforstet werden sollen.


Überdurchschnittliche politische und gesellschaftliche Stabilität ist ein Merkmal von Costa Rica. Das Land hat eine starke demokratische Tradition, ist von Konflikten in Nachbarländern direkt nicht betroffen und verzichtet auf eine eigene Armee. In dem Index of Economic Freedom des Jahres 2011, der von der Heritage Foundation gemeinsam mit dem Wall Street Journal erstellt wurde, liegt Costa Rica auf Rang 49 unter 179 untersuchten Ländern. Gegenüber dem Vorjahr hat sich Costa Rica um fünf Ränge verbessert. Besonders die Investitionsfreiheit und –sicherheit in Costa Rica wird als überdurchschnittlich gut bewertet. Als problematisch gilt dagegen die ausufernde Bürokratie. Insgesamt erreicht Costa Rica 67,3 von 100 Punkten. Zum Vergleich: Deutschland (Rang 23) liegt mit 71,8 Punkten nicht weit darüber.


Der Natur- und Waldschutz bedeutet in Costa Rica viel. Fast 30 Prozent der Landfläche stehen unter Naturschutz. Der tropische Regenwald war bis 1990 zum größten Teil gerodet und konnte sich seitdem wieder teilweise erholen. Der Öko-Tourismus hat sich zu einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren für Costa Rica entwickelt. Dementsprechend ist die politische und gesellschaftliche Einstellung zu Aufforstungsprojekten grundsätzlich positiv. Forschungsinstitute und Dienstleister haben sich im Bereich der Forstwirtschaft in Costa Rica gebildet. Laut Prospekt arbeitet der Fonds BaumInvest 3 eng mit diesen Akteuren vor Ort zusammen und nutzt deren spezifische Kenntnisse hinsichtlich der lokalen Gegebenheiten.


Ökologische und soziale Wirkung

Heranwachsende Bäume speichern hohe Mengen Kohlendioxid pro Jahr. Aufforstungen wirken also dem Treibhausklima entgegen. Die abgeernteten Edelhölzer werden hauptsächlich zu langlebigen Gütern verarbeitet, so dass das Kohlendioxid im Holz auch lange gebunden bleibt. Der hohe Anteil von einheimischen Edelhölzern ist positiv für die an das Ökosystem vor Ort angepassten einheimischen Tier- und Pflanzenarten. Zusätzlich reserviert der Fonds mindestens 10 Prozent der Gesamtfläche für Naturreservate. Der Waldfeldbau kombiniert Elemente der Forstwirtschaft mit der Landwirtschaft. Denn im Freiraum zwischen den Bäumen sollen verschiedene Nutzpflanzen (z. B. Ingwer, Yucca und Maracuja) ökologisch angebaut werden. Auch Kleinbauern können Teilflächen pachten, um Nutzpflanzen anzubauen. Das fördert die Akzeptanz des Projektes – und gleichzeitig verringert der Waldfeldbau die Kosten für die Pflege der Plantage.


Die Bewirtschaftung der Plantagen soll nach den Richtlinien des Forest Stewardship Council (FSC) für nachhaltige Forstwirtschaft erfolgen; eine entsprechende Zertifizierung ist geplant. Durch eine FSC-Zertifizierung ergeben sich bessere Vermarktungschancen, so dass höhere Holzpreise erzielt werden können. Nach FSC-Kriterien aufgeforstete Bäume schützen zudem Wasser und Boden besonders. Aufforstungen können auch den Druck durch Raubbau auf bestehende Regenwälder mindern, indem sie das Angebot an legalem Holz erhöhen.


Das Fondskonzept ist auf soziale Aspekte ausgerichtet. So schaffen die Aufforstung und der Waldfeldbau Arbeitsplätze vor Ort. Nach Angaben der Querdenker GmbH sind alleine durch die ersten beiden BaumInvest-Fonds 120 Arbeitsplätze in Costa Rica entstanden. Neu im Vergleich zu den beiden Vorgängerfonds ist das Kleinbauernprojekt Finca Verde: Bis zu 100 Kleinbauern, die aus einem staatlichen Projekt Land zur Verfügung gestellt bekommen haben, sollen dabei unterstützt werden, ihr Agrarland produktiver zu nutzen, den Anbau zu diversifizieren und die Marktchancen für ihre Erzeugnisse zu verbessern. Der Fonds BaumInvest 3 vergibt dafür ein zinsgünstiges Darlehen an das Forstwirtschaftsunternehmen Puro Verde, das dieses Projekt mit Fachleuten vor Ort entwickelt hat und durchführen wird. Der soziale und gesellschaftliche Nutzen des Fonds für Costa Rica und seine Bevölkerung wird somit noch einmal erhöht.


Risiko

Der Fonds ist auf eine Laufzeit von 24 Jahren ausgelegt, und der wesentliche Teil der Erlöse wird plangemäß erst am Ende der 24 Jahre erzielt werden. In diesem Zeitraum können Ereignisse eintreten, die heute noch nicht absehbar sind. So könnten sich etwa die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen in Costa Rica verändern. Extreme Unwetter (z. B. Hurrikan) sind laut Anbieter im Landesinneren von Costa Rica, wo der Fonds Land kaufen will, bisher unbekannt. Es besteht aber das Risiko von Waldbränden, Schädlingsbefall oder Holzdiebstahl. Die beiden ersten Risiken sollen bei BaumInvest 3 durch den Waldfeldbau, die Standortwahl, durch Naturreservate und durch die Anpflanzung verschiedener Baumarten reduziert werden. Zudem beabsichtigt die Anbieterin, die Aufforstungsflächen auf mehrere Grundstücke zu verteilen, um die Risiken zu streuen. Gegen die genannten Gefahren und Risiken sind die Plantagen nicht versichert.


Es ist möglich, dass sich die Holzpreise nicht wie erwartet entwickeln werden. Aus heutiger Sicht ist die Holzpreisentwicklung vom Anbieter vorsichtig kalkuliert worden. Bei ungünstigen Marktpreisen zum geplanten Erntezeitpunkt könnte die Ernte ohne Wertverlust auf Folgejahre verlegt werden, da die Bäume mit ihrem Wachstum an Wert gewinnen.


Einhergehend mit steigender Nachfrage und sinkendem Angebot erwarten die meisten Marktakteure mittel- bis langfristig einen weiteren Anstieg der Holzpreise. Im Zuge der Finanzkrise sind die meisten Rohstoffpreise jedoch gefallen, auch der globale Holzmarkt konnte sich von dieser Entwicklung nicht abkoppeln. Es wird aber erwartet, dass die Preise nur vorübergehend gesunken sind und dass sie langfristig steigen werden.


Der Fonds hat noch keine Grundstücke gekauft (Stand: 24. Januar 2012). Für die Grundstückskäufe wurde ein Kurs des US-Dollars von 1,30 US-Dollar pro Euro angenommen. Wenn der Kurs deutlich sinkt, würden sich die Grundstückskäufe in Euro verteuern. Dasselbe gilt für erhebliche Teile der Aufforstung, die ebenfalls in US-Dollar zu leisten sind. Beim späteren Verkauf ist dagegen ein niedriger US-Dollar-Kurs günstig. Es ist aber nach Angaben der Anbieterin zunehmend möglich, den Holzverkauf auf Basis des Euro oder einer anderen Währung abzuwickeln.


Fazit:

Finanziell


Der Fonds BaumInvest 3 profitiert von den Erfahrungen der beiden Vorgänger-Fonds und kann auf bereits bestehende Netzwerke in Costa Rica zurückgreifen und darauf aufbauen. Die Kalkulation ist nachvollziehbar und erscheint insgesamt realistisch. Der Investitionsstandort und das relativ junge Anlageobjekt Holz sind mit Unwägbarkeiten verbunden, so dass bei den Anlegern etwas Pioniergeist für eine Beteiligung an diesem Fonds Bedingung ist.


Nachhaltigkeit

Die Aufforstung von ehemaligen Regenwaldflächen nach dem vorliegendem Konzept ist nachhaltig. Ökologische und soziale Komponenten sind in dem Projekt sinnvoll und fest verankert. Die Nachhaltigkeit des Fonds ist als außergewöhnlich hoch zu bezeichnen.


ECOreporter.de-Empfehlung

Ein Fonds, der sich für Anleger eignet, die sehr hohe Ansprüche an Nachhaltigkeit und Transparenz stellen und sich gleichzeitig des Risikos einer langfristig angelegten unternehmerischen Investition bewusst sind. Konzept und Sorgfalt des Anbieters sowie dessen Erfahrung sprechen dafür, dass dies mit einer dunkelgrünen Rendite belohnt werden wird.



Mit einemMausklickauf die Abbildung gelangen Sie zu einer PDF-Version dieses ECOanlagechecks.


Basisdaten

Anbieterin und Prospektverantwortliche: Querdenker GmbH, Freiburg im Breisgau
Fondsgesellschaft (Emittentin): BaumInvest 3 GmbH & Co. KG, Freiburg im Breisgau
Komplementärin: BaumInvest 3 Verwaltungs-GmbH, Freiburg im Breisgau
Treuhänderin: Amann und Jörger Partnerschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Schönau
Beteiligungsform: Treugeber, Umwandlung in Direktkommanditist möglich
Fondswährung: Euro
Gesamtinvestitionsvolumen: 12,345 Millionen Euro
Eigenkapitalvolumen (ohne Agio): 12 Millionen Euro
Mindestzeichnungssumme: 5.000 Euro
Agio: 0 Prozent (bei Beitritt ab 1.1.2013: 6 Prozent Mehrwertausgleich)
Laufzeit: 24 Jahre (Prognosezeitraum), erstmaliges Kündigungsrecht zum 31. Dezember 2023
BaFin-Gestattung: Ja
Leistungsbilanz: Ja (nur im BaFin-Prospekt enthalten)
IDW-Prospektprüfungsbericht: Nein
Mittelverwendungskontrolle: Amann und Jörger Partnerschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Schönau
Sensitivitätsanalyse: Ja
Prospekthaftung: 6 Monate
Haftsumme: 100 Prozent (Außen- und Innenverhältnis)

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