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Nachhaltige Aktien 23.08.2002

ECOreporter.de-Grundkurs nachhaltige Geldanlage - Blatt neun: Lieber einmal weniger verdienen als öfter zuviel verlieren - Vorsicht ist die Mutter des Erfolgs, auch im Grünen Investment

Nachhaltige Geldanlagen sind anders, aber nicht weltfremd. Sie gehorchen den selben Gesetzmäßigkeiten wie konventionelle Investments. Je gründlicher der Anleger sich informiert, desto besser kann er unliebsame Überraschungen vermeiden.

 

Zwar kann von einem speziellen "grünen" Risiko bei Geldanlagen nicht die Rede sein. Und dennoch, Anleger sollten einige Vorsichtsmaßregeln beachten:

 

Hohes Risiko bei jungen Unternehmen

Besondere Gefahren lauern bei der Beteiligung an jungen Unternehmen (Neuemissionen). Finanzfachleute sprechen hier nicht ohne Grund von "Wagniskapital". Meist engagieren sich die Firmen in jungen Branchen und sind stark technologieorientiert. Besonders die Umweltbranche hängt zudem stark von politischen Entscheidungen ab. Eine Reihe von Firmen im Bereich der Solarthermie etwa überstand das Jahr 2003 nicht, weil die Fortsetzung der staatlichen Förderung lange auf des Messers Schneide stand. Die Umsätze in der Branche brachen drastisch ein, viele hatten nicht genügend Reserven, um die Flaute durchzustehen.

 

Weitere Gründe für Konkurse nachhaltiger junger Firmen: die Selbstüberschätzung der Grünen Gründer. Nicht immer steckt eben in einem glänzenden Techniker auch ein solider Kaufmann. Die Konsequenz für den Anleger ist eindeutig: Die innovativen und spannenden Beteiligungen an jungen Unternehmen sollten nur einen Teil seines Vermögens ausmachen.

 

Enge Märkte

Selbst wenn ein Unternehmen erfolgreich arbeitet - es kann dauern, bis der Anleger sein Geld wieder sieht. Aktien der grünen Pioniere wird man manchmal nicht leicht los. Der Grund: Viele Aktien kleiner und mittlerer Umweltunternehmen werden nur außerbörslich durch unabhängige Makler und Wertpapierhandelshäuser gehandelt. Angebot und Nachfrage betreffen oft nur kleine Stückzahlen, die Liquidität ist gering. Der Fachmann spricht von "engen Märkten" mit wenig Transparenz. Kein Problem für vorsichtige Investoren, sie verschaffen sich ein möglichst genaues Bild des Unternehmens, und versuchen in Erfahrung zu bringen, wie der Handel in der Vergangenheit verlaufen ist. Orders erfolgen grundsätzlich nur limitiert.

 

Wenn der Hype kommt: Alarm!

Vorsicht ist jedoch auch an der Börse geboten. Lust und Frust liegen oft dicht beieinander. Die Märkte folgen Moden und Trends, wie dem, der Neue Energiewerte im Jahr 2002 in schwindelerregende Höhen katapultierte. Wohl dem, der den "Hype" früh erkannte und seine Anteilscheine verkaufte. Auch Grüne Anleger sollten bei Geldgeschäften also einen kühlen Kopf bewahren und Investitionen sorgfältig prüfen.

 

Windfonds: Verluste gehören dazu

Bei Windfonds gehören Verluste teilweise zur Steuersparstrategie. Der Anleger, der durch seinen Einsatz zum Mitunternehmer in einer Kommanditgesellschaft wird, kann sie bei seiner Steuererklärung geltend machen. Damit es nicht zum Totalverlust kommt, sollten Investoren sich jedoch auch hier gründlich informieren. Die Liste der Prüfpunkte ist lang. Ob Windgutachten oder Vertriebskosten in jedem Fall helfen branchenübliche Vergleichswerte bei der Urteilsbildung.

 

Unabhängigen Rat bei der Auswahl von Windfond- und Solarfonds bieten Ihnen unsere kostenlosen Tests: derECOreporter.de-Solarfondstest. Die ECOreporter.de-Redaktion hat damit einen Leitfaden für Sie vorbereitet, mit dem Sie Beteiligungsangeboten auf den Zahn fühlen können.

 

Risiko: Wollsockenabzocker

Eine Schwäche mancher grüner Anleger machen sichInteressieren Sie sich für den Kauf von Wind- oder Solarfonds? Wollen Sie sich über Möglichkeiten informieren, in Wald zu investieren?Die ECOreporter.de-Ratgeber zum Kauf von Solarfonds und Windfonds und das ECOreporter.de-Magazin, Schwerpunkt Wald-Investment (jeweils PDF-Format), können Sie hier kostenlos bestellen:

 

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-Was geschieht mit meinem Geld?.

 

 

Bilder: solarfabrik; Transport von Rundhölzern für Prescious woods; Windraeder von ewea

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