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Direktbeteiligungen 09.07.2012

Fondsbörse Deutschland zieht Zwischenbilanz - Solarfonds im Zweithandel stark gefragt

Photovoltaikprojekt von Voigt & Collegen, deren Voigt & Collegen SolEs 21 im Zweitmarkt hohe Preise erzielt hat. / Quelle: Unternehmen

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG hat ihre Halbjahresbilanz für den Zweitmarkt veröffentlicht. Demnach betrug nominale Umsatz für den Handel mit Anteilen an bereits platzierten geschlossenen Fonds im ersten Halbjahr 2012 65 Millionen Euro. Zwar hatte der Handelsumsatz im Vorjahreszeitraum mit rund 75 Millionen Euro höher gelegen, doch war hier ein Sonderprojekt von rund 20 Millionen Euro in der Bilanz enthalten gewesen. Ohne diesen außerordentlichen Handelsabschluss ist der Umsatz im Zweitmarkt der Fondsbörse im ersten Halbjahr um 18 Prozent gewachsen. Die Zahl der Vermittlungen kletterte im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent auf rund 2.000.


Mit 44 Millionen Euro und 68 Prozent entfiel auf Immobilienfonds der Löwenanteil des Zweitmarkthandels. Es folgten mit 18 Prozent und 12 Millionen Euro und vor Segmenten wie Schiffsbeteiligungen (9 Millionen Euro) die sonstigen Fonds. Zu diesen zählen auch geschlossene Beteiligungen im Bereich nachhaltiger geschlossener Fonds. In diesem Segment zählten drei geschlossene Solarfonds zu den zehn Produkten des Segments der sonstigen Fonds, die im ersten Halbjahr 2012 die höchsten Kurse erzielt haben. Dabei erreichten der CFB 177 - Solar-Deutschlandportfolio III (85 Prozent) und der SachsenFonds Solar Fonds III (85 Prozent) die Top-Positionen. PerOpens external link in new windowMausklickgelangen Sie zum ECOanlagecheck des geschlossenen Solarfonds Deutschlandportfolio IV von CFB. Ebenfalls zu den Top 10 zählte der Voigt & Collegen SolEs 21 mit 79 Prozent des ursprünglichen Anteilspreises.


Erstmals seit Gründung der Fondsbörse haben private Investoren ihre institutionellen Pendants nicht nur bei der Zahl der Vermittlungen überholt, sondern auch beim Umsatz. Bei der Anzahl der Geschäfte hatten private Käufer wie auch schon im Vorjahreszeitraum mit rund 75 Prozent die Nase vorn. Beim gehandelten Nominalvolumen wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres rund 63 Prozent von Privaten gekauft. „Diese Zahlen zeigen, dass immer mehr private Käufer auf den Zweitmarkt gekommen sind“, so Gadeberg. „Und irgendwann schlägt sich diese breite Masse auch im Volumen nieder. In diesem Halbjahr haben eindeutig Privatanleger am Zweitmarkt dominiert.“


Wer in einen geschlossenen Fonds investiert, legt sein Geld in der Regel für 10 bis 20 Jahre fest an. Möchte ein Anleger seine Fondsanteile vorzeitig zu Geld machen, ist der Zweitmarkt an Börsen eine Option. Hier werden Anteile an geschlossenen Fonds „aus zweiter Hand“ gehandelt. Beteiligungen an geschlossenen Fonds werden über Zweitmarktbörsen gehandelt, aber auch über freie Händler oder Emissionshäuser.

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