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Finanzdienstleister 13.04.2010

Fusion der KD Bank mit LKG Sachsen rückt näher

Der seit Mitte vergangenen Jahres offiziell angestrebte Zusammenschluss der in Dresden ansässigen Landeskirchlichen Kreditgenossenschaft Sachsen (LKG) mit der Dortmunder KD Bank ist einen großen Schritt vorangekommen: Mit großer Mehrheit stimmten die Mitglieder der LKG Sachsen in Dresden der Verschmelzung der beiden Kirchenbanken zu. Nach Angaben der LKG lag die Zustimmung bei mehr als 90 Prozent. 


Der nächste Schritt hin zur Verschmelzung hänge nun von der Entscheidung der Generalversammlung der KD Bank ab, hieß es.  Diese ist für den 9. Juni in Dortmund angekündigt.


Im Falle eines positiven Votums soll die LKG Sachsen künftig als Zweigniederlassung der KD-Bank geführt werden. Somit bliebe der Markenname der evangelischen Kirchenbank aus Dresden erhalten, teilt die LKG Sachsen mit. „Für uns ist die angestrebte Verschmelzung ein großer Schritt, um die Zukunftsfähigkeit der Bank auch mittel- und langfristig zu gewährleisten“, sagte Ilona Pollach, Vorstandsmitglied der LKG, die nach der geplanten Verschmelzung in den Vorstand der KD-Bank rücken soll (ein ausführliches Interview zu den Fusionsplänen finden SieOpens external link in new windowhier).


Die Landeskirchliche Kredit-Genossenschaft Sachsen eG - LKG - ist nach eigenen Angaben die älteste evangelische Kirchenbank in Deutschland und seit 1925 die Hausbank der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und der sächsischen Diakonie. 1.500 Institutionen aus Kirche und Diakonie und rund 8.000 christlich orientierte Privatkunden zählen demnach zum Kundenkreis der Bank. Mit rund 40 Mitarbeitenden erreichte die LKG Sachsen 2009 eine Bilanzsumme in Höhe von 402 Millionen Euro.


Die KD-Bank eG – die Bank für Kirche und Diakonie wurde 1927 gegründet und versteht sich selbst als eine Selbsthilfeeinrichtung für Kirche und Diakonie. 5.500 Institutionen aus Kirche und Diakonie und 23.000 christlich orientierte Privatkunden zählen zum Kundenkreis der Bank. In 2009 erreichte die KD-Bank nach eigenen Angaben mit ihren rund 160 Mitarbeitenden eine Bilanzsumme in Höhe von 4,2 Milliarden Euro.

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