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Direktbeteiligungen 23.05.2016

German Pellets: Klaus Nieding kandidiert als Gläubigervertreter

Klaus Nieding (Jahrgang 1964) ist Vorstand der Rechtsanwaltsaktiengesellschaft Nieding + Barth, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und Vizepräsisdent der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Er hat seine Kandidatur als Gläubigervertreter im Insolvenzverfahren von German Pellets angekündigt. / Foto: Unternehmen

Der Frankfurter Fachanwalt Klaus Nieding will die Interessen der German-Pellets Anleger im Insolvenzverfahren vertreten. Der Jurist und Vizepräsident des Anlegerschutzvereins Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hat jetzt seine Kandidatur auf den bevorstehenden Gläubigerversammlungen Anfang Juli 2016 bekannt gegeben.

Der gemeinsame Vertreter der Anleihe- und Genussrechtsgläubiger spielt im Insolvenzverfahren generell eine wichtige Rolle in einem Insolvenzverfahren: nicht zuletzt als Mittler zwischen Anlegern und Insolvenzverwaltung und als Ansprechpartner der geschädigten Anleger. Anfang Juli 2016 sind die ersten Gläubigerversammlungen im Insolvenzverfahren der German Pellets GmbH angesetzt (lesen Sie dazu diesen detaillierten Bericht).

Es gibt drei börsennotierte Anleihen und ein börsennotiertes Genussrecht von German Pellets. Der Pellethersteller aus Wismar hatte über diese Wertpapiere mehr als 240 Millionen Euro bei rund 15.000 Anlegern eingeworben.  Zu diesen vier Emissionen gibt es jeweils Gläubigerversammlungen, die das zuständige Gericht in Schwerin  für den 5. bis 8. Juli angesetzt hat. Ein zentraler Punkt auf den Tagesordnungen dieser Veranstaltungen ist jeweils die Wahl des gemeinsamen Gläubigervertreters.


Klaus Nieding gab jetzt bekannt, dass er auf allen vier Versammlungen kandidieren werde.  Der auf Kapitalanlagerecht spezialisierte Jurist hat dieses Amt  bereits in mehrern großen Insolvenzverfahren am Markt für nachhaltige Kapitalanlagen übernommen. Beispielsweise bei der Solar Millennium AG oder bei der Windreich GmbH.

Düstere Aussichten für Anleger von German Pellets


Bei German Pellets geht es zwar um viel Geld, dennoch stehen die Chancen der Anleger darauf, ihr Investment wiederzusehen schlecht. Die Insolvenzverwalterin Bettina Schmudde von der Hamburger Kanzlei White & Case hat Masseunzulänglichkeit angezeigt. Das heißt, es ist nicht genug Geld bei German Pellets vorhanden, um das Insolvenzverfahren selbst, geschweige denn die Forderungen der Gläubiger zu bezahlen. Was die Aussichten auf nennenswerte Rückflüsse aus dem Insolvenzverfahren zusätzlich verfinstert, lesen Sie unter anderem hierund hier.

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