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Erneuerbare Energie 20.02.2012

Hochtief und Ventizz Capital gründen Offshore-Windkraftprojektierer – Großinvestoren gesucht

Offshore-Windrad von REpower Systems. / Quelle: Unternehmen

Die Züricher Wagniskapitalgesellschaft Ventizz Capital Partners steigt ins Offshore-Windkraft-Projektgeschäft ein. Dazu hat Ventizz Capital Partners eine Gemeinschaftsunternehmen mit dem Essener Baukonzern Hochtief ins Leben gerufen. Beide Muttergesellschaften halten jeweils 50 Prozent der Anteile an der neuen Hochtief Offshore Development Solutions S.à.r.l. Das Joint-Venture werde künftig Konzessionen von Hochseewindkraft-Vorhaben in der Nord- und Ostsee erwerben, diese zur Baureife entwickeln, um sie dann vor dem Baubeginn an Großinvestoren, wie große Industrieunternehmen oder Stadtwerke-Verbünde zu verkaufen.


Das erste Projekt des neuen Gemeinschaftsunternehmens ist Hochtief zufolge der Offshore Windpark Nautilus II, dessen Projektrechte Ventizz Capital 2011 von der PNE Wind AG aus Cuxhaven erworben  hatte. Nautilus II soll 180 Kilometer nordwestlich von Helgoland entstehen. Geplant ist die Errichtung von 80 Windturbinen mit insgesamt bis zu 560 Megawatt Leistungskapazität. Dem Vorhaben fehlen allerdings noch Genehmigungen Genehmigung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Dies und der tatsächliche Netzanschluss gelten Experten als größte Hemmschuhe beim Ausbau der Offshore-Windkraft in deutschen Gewässern. Für einige Vorhaben ähnlicher Größenordnung führte dies in der jüngsten Vergangenheit zu erheblichen Verzögerungen, die die Kosten teilweise explodieren ließen (mehr dazu lesen SieOpens external link in new windowhier).


Nur wenige Tage nachdem die Grünstrom-Tochter des Essener Energiekonzerns E.on, die Bürokratie im Genehmigungs- und Netzanschlussprozess von Offshore-Projekten schwer kritisierte (ECOreporter.deOpens external link in new windowberichtete), sucht das Unternehmen nun finanzstarke Partner für dieses Geschäft. Um frisches Kapital für laufende und weitere Offshore-Großprojekte einzuwerben, wendet sich E.on Climate & Renewables nun an konservative Großinvestoren wie Stadtwerke, Rückversicherer oder Pensionskassen. Diese sollen den Plänen zufolge als Minderheitseigner in einzelne Projekte einsteigen und E.on die Entscheidungshoheit und die Durchführung überlassen. Dies geht aus übereinstimmenden Medienberichten hervor. Derzeit liefen erste Gespräche mit Interessenten, wird Mike Winkel, Chef der Konzerntochter Climate & Renewables, zitiert.

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