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Direktbeteiligungen 30.09.2016

Klimawandel? Nicht mit meinem Geld! Wie Anleger sinnvoll investieren – in Solarenergie, Windenergie oder andere Erneuerbare Energien

Wer sich an einem Windpark oder einer Solaranlage beteiligen will, sollte sich gut über das Investment informieren. / Foto: luis-e/pixabay/CC-Lizenz

Wie kann ich 1.000, 5.000 oder 10.000 Euro sinnvoll anlegen, die Umwelt schützen und dabei noch eine gute Rendite erzielen? Das fragen sich viele Anleger, die bei den niedrigen Zinsen ihr Geld nicht einfach auf dem Sparkonto liegen lassen wollen. Denn auf dem Tagesgeld- oder Festgeldkonto bringt das Ersparte keine Zinsen mehr. Wer sich vorstellen kann, Geld in Projekte mit Solarkraft, Wasserkraft oder Windkraft zu investieren, findet dazu in unseren unabhängigen ECOanlagechecks wichtige Informationen. So muss man sich die Infos nicht umständlich zusammensuchen und sieht auf einen Blick, was sich lohnt, und was nicht.

Bei allen ECOanlagechecks geht es um Investitionen in Erneuerbare Energien, die das Klima schützen. Die Anbieter sammeln zum Beispiel Kapital für Photovoltaik-, Wasser-, Windenergieprojekte in Deutschland und im Ausland. Einige dieser Angebote wurden mit dem ECOreporter-Siegel für Nachhaltige Geldanlagen ausgezeichnet.

Wir stellen sieben nachhaltige Geldanlagen für große und kleine Geldbeutel vor. Sie sind näher an einem Investment interessiert? Im ausführlichen und unabhängigen ECOanlagecheck nehmen wir die Renditechancen und Risken genau unter die Lupe.  Für Abonnenten sind die Anlagechecks kostenlos.


1. Ökolandbau unterstützen mit BioBoden

Die BioBoden Genossenschaft, zu deren Gründungspartnern die GLS Bank gehört, kauft Äcker und Wiesen im ganzen Land. Diese verpachtet sie dann an Öko-Landwirte. Ein Anteil bei der BioBoden Genossenschaft kostet 1000 Euro, das Risiko ist auf die Höhe dieser Einlage beschränkt. Empfohlen werden drei Anteile, weil das der Durchschnittspreis für 2000 Quadratmeter Ackerfläche ist. Diese Fläche reicht laut BioBoden aus, um einen Menschen zu ernähren. Die Kündigungsfrist für Anleger beträgt fünf Jahre.

Aktuell zählt BioBoden 2.415 Mitglieder, sie haben rund 12 Millionen Euro Kapital in die Genossenschaft gebracht. Davon konnten bereits 15 Höfe unterstützt werden, indem rund 1.300 Hektar Land für die ökologische Landwirtschaft gesichert wurden. Eine Rendite wurde bisher nicht ausgeschüttet. "Sollten wir in der Zukunft Überschüsse erwirtschaften, werden wir in der Generalversammlung unsere Mitglieder darüber abstimmen lassen was mit diesen passieren soll", teilte Sprecherin Christin Behm mit.


2. Nachhaltig investieren in Erneuerbare Energien mit Green City Energy

Green City Energy bietet eine Anleihe an, also ein festverzinsliches Wertpapier. Es trägt den Namen "Inhaberschuldverschreibungen Kraftwerkspark  III". Wenn ein Unternehmen eine Anleihe begibt, können Anleger diese direkt bei der Emission (Ausgabe) erwerben. Ihr Geld fließt also direkt in die Kassen des Unternehmens. Das Geld der Anleger, das in die Anleihe fließt, soll Erneuerbare-Energien-Projekte in ausgewählten Ländern Europas mitfinanzieren, insbesondere in Deutschland, Italien und Frankreich. Ab 5.000 Euro können Anleger die Anleihe zeichnen, dafür bekommen sie regelmäßig Zinsen ausgezahlt. Eine Investition in den Kraftwerkpark III ist aktuell noch möglich. Mehr dazu lesen Sie im ECOAnlagecheck.


3. Erneuerbare-Energien-Investment von UDI


Die UDI-Gruppe bietet ein Nachrangdarlehen mit einer geplanten Laufzeit von rund 5,5 Jahren an, den "UDI Sprint Festzins IV". Das ist ein Nachrangdarlehen - die privaten Geldgeber stehen dabei in der Rangfolge der Gläubiger hinten. Das Geld soll vor allem Erneuerbare-Energien-Anlagen finanzieren. Ab 5.000 Euro können Anleger investieren, und der Zinssatz steigt nach und nach an.Der vollständige ECOAnlagecheck ist frei lesbar.


4. Klassisches Windfonds-Investment mit Enertrag

Die Enertrag EnergieInvest GmbH bietet einen Windpark zur Beteiligung an: Die sechs Windenergieanlagen des Windparks Hoher Fläming III/IV in Brandenburg sind seit dem ersten Quartal 2015 in Betrieb. Anleger können sich ab 10.000 Euro mittelbar beteiligen. Wer in den Landkreisen Uckermark (Hauptsitz von Enertrag) oder Potsdam-Mittelmark (Standort des Windparks) wohnt, darf das Angebot bereits ab 2.500 Euro zeichnen. Mehr Infos im ECOAnlagecheck. 

Enertrag Windpark in der Abenddämmerung. / Foto: Unternehmen


5. Sonnige Rendite für eine direkte Beteiligung an Solaranlagen?

Eine Direktbeteiligung an deutschen Photovoltaikanlagen ist bei der 7x7 Bürgerenergie I. GmbH & Co. KG möglich; geplante Rendite: 4,6 Prozent pro Jahr. Einsteigen dürfen Anleger ab 5.000 Euro. Die Laufzeit dieses Solarinvestments endet frühestens Ende 2025. Weitere Details im ECOanlagecheck.  Die bislang erworbenen Solarparks sind bereits am Netz, weitere sollen hinzukommen.

6. Genussrecht für Erneuerbare-Energien-Projekte – mit Vorsicht zu genießen?

Wer einen Genussrecht besitzt, wird am Gewinn, aber oft auch am Verlust beteiligt und hat keine Stimmrechte. Ein Genussrecht mit dem Namen reconcept 10 bietet die Zukunftsenergien GmbH & Co. KG aus Hamburg an. Sie reicht das von den Anlegern eingesammelte Geld an Unternehmen der reconcept Gruppe weiter. Diese wollen damit mittelbar in Projekte für Erneuerbare Energien investieren. Das Genussrecht soll einen Zins von 6,5 Prozent pro Jahr ermöglichen und hat eine Laufzeit von zirka vier Jahren. Ab 10.000 Euro können Anleger das Genussrecht zeichnen. Der ECOanlagecheck nimmt das Angebot unter die Lupe.


7. Und noch mehr Genussscheine: Investment in "Bioenergiedörfer"

Die solarcomplex AG aus Singen betreibt zahlreiche Erneuerbare-Energien-Anlagen und mehrere Nahwärmenetze im Bodenseeraum und im Schwarzwald. Sie wandelt Dörfer zu "Bioenergiedörfern" um,die sich mit Erneuerbaren Energien versorgen. Das Unternehmen will weitere Projekte in den Bereichen Wärmenetze, Windkraft und Solarenergie realisieren, die es teilweise mit Genussscheinkapital finanzieren will. Anleger können ab 3.000 Euro Genussscheine zeichnen. Eine Bewertung des Investments gibt es im ECOanlagecheck.

Eine Solardachanlage von solarcomplex. / Foto: Unternehmen



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