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Direktbeteiligungen 07.04.2009

MPC Capital wehrt sich gegen anonyme Vorwürfe – Sprecher gegenüber ECOreporter.de: „Die Solarparks arbeiten und produzieren plangemäß.“

Solarkraftwerk des Fonds MPC Solarpark auf Mallorca. / Quelle: Unternehmen

Die börsennotierte Anbieterin von geschlossenen Fonds, MPC Capital AG, hat Gerüchte im Forum einer deutschen Finanzinformationsseite als „substanzlos“ zurückgewiesen. Wie MPC-Sprecher Michael Benninghoff auf Nachfrage von ECOreporter.de erklärte, wurden schwerwiegende Probleme beim MPC Solarpark behauptet. „Da die Autoren der Einträge anonym bleiben, kann über deren Beweggründe nur spekuliert werden“, so Benninghoff. Für die Anleger des MPC Solarpark könne festgestellt werden, dass die im Verkaufsprospekt für die Jahre 2007 und 2008 kalkulierten Erlöse der Fondsgesellschaft zur Verfügung stehen, so der Sprecher weiter. Im Dezember sei der neue Einspeisetarif für 2009 auf 47,0181 Cent/kWh festgelegt worden. Das seien rund 1,5 Prozentpunkte mehr als kalkuliert. Benninghoff: „Die Solarparks arbeiten und produzieren derzeit plangemäß. Im April wird die erste Ausschüttung für das Jahr 2008 in Höhe von 7,4 Prozent prospektgemäß an die Anleger ausgezahlt.“


In einer schriftlichen Erklärung führt MPC weiter aus:

„Alle vier Solarparks sind bereits vor der Schließung des Fonds im Dezember 2008 fertig gestellt und an die Fondsgesellschaft übergeben worden. Die Solarparks laufen derzeit ordnungsgemäß. Konzeptgemäß wurde mit der Abnahme der einzelnen Solarparks ein unabhängiger Gutachter, die Firma PV Plan, beauftragt. Wie bereits im Verkaufsprospekt angegeben, konnte PV Plan bei der Überprüfung des zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung bereits fertig gestellten Solarparks in Huescar nach einer Stichprobenuntersuchung der Module nicht ausschließen, dass die durchschnittliche Nennleistung der Solarmodule unter der vom Hersteller ausgewiesenen Nennleistung liegen könnte. Daher wurde vorsichtshalber bereits zu dem Zeitpunkt ein Austausch von Modulen veranlasst. Der Modulaustausch ist weitestgehend abgeschlossen. Nach Abschluss aller Arbeiten wird erneut eine Begutachtung des Solarparks durchgeführt. Bei der Abnahme der Solarparks auf Mallorca sind den Generalübernehmer lediglich minimale Beanstandungen angezeigt worden, die bei einer Anlage dieser Größenordnungen üblich sind. Um die Anleger gegen bei Projektentwicklungen dieser Größenordnung (die Solarpark umfassen eine bebaute Fläche von rund 200.000m² und produzieren Strom für über 4.000 Haushalte) regelmäßig vorkommenden Verzögerungen abzusichern, wurden mit dem Generalübernehmer für die Jahre 2007 und 2008 Ertragsgarantien vereinbart. Für diese Ertragsgarantien wurden Mittel auf einem Konto hinterlegt. Die Parks arbeiten und produzieren aktuell plangemäß, sodass aus heutiger Sicht keine Abweichungen von der prospektierten Kalkulation zu erwarten sind.

(......)

MPC Capital setzt beim MPC Solarpark bewusst auf kristalline Module. Diese können im Bereich der Solarenergie die längste Praxis vorweisen und haben sich dabei als robust erwiesen. Für den MPC Solarpark werden ausschließlich kristalline und nach IEC-Norm zertifizierte Solarmodule der Firmen Suntaics Ltd., Solar-Fabrik AG, Kaco Gerätetechnik GmbH und Solon AG verwendet. Bei den eingesetzten Modulen bestehen Leistungsgarantien durch Solar-Fabrik, Suntaics, Kaco Gerätetechnik und Solon für jeweils 25 Jahre über 80 Prozent der Nennleistung. In den ersten zehn Jahren werden von allen Anbietern mindestens 90 Prozent garantiert. Der Service-Partner, die KS-direct Mantenimientos S.L., garantiert zusätzlich gemäß dem für jeden Solarpark geschlossenen Service- und Vollwartungsvertrag, alle Wartungs-, Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten in der Betriebsphase durchzuführen sowie hat für alle Parks eine All-Gefahren- Versicherung abgeschlossen. Über die gesamte Fondslaufzeit ist eine technische Verfügbarkeit der Anlagen von mindestens 98 Prozent sicherzustellen. Dies würde auch einen eventuellen Austausch von Solarmodulen oder Wechselrichtern einschließen.

(.....)

Der Finanzierungsvertrag wird sowohl von der Fondsgesellschaft als auch von der Bank reibungslos eingehalten, das Verhältnis ist sehr kooperativ. Ein Ausstieg steht nicht zur Diskussion.

(.....)

Der Generalübernehmer war zum Zeitpunkt der Errichtung und auch im Nachgang nicht insolvent und ist auch nach derzeitiger Kenntnis der Fondsgeschäftsführung nicht insolvent. Nach Kenntnis der Fondsgeschäftsführung werden von Generalübernehmer derzeit neue Projekte betrieben. Der deutsche Gesellschafter des spanischen Generalübernehmers ist insolvent, was zu keiner Beeinträchtigung der Leistungserstellung der Solarparks geführt hat. Die Solarparks sind vereinbarungsgemäß fertig gestellt und in Betrieb genommen worden. Die Fondsgeschäftsführung sieht keine Gründe für eine Beeinträchtigung des MPC Solarparks. Beim MPC Solarpark wurde der Generalübernehmer mit der schlüsselfertigen Errichtung der Solarparks beauftragt. Dies hat den Vorteil, dass der Generalübernehmer gesamt für den jeweiligen Solarpark haftet und bei Mängeln nicht einzelne Dienstleister belangt werden müssen. Das ist vergleichbar mit einem Kauf eines Fertighauses über einen entsprechenden Anbieter, der für alle Mängel haftet.

(.....)

Aus Sicht der Fondsgeschäftsführung sind die Eintragungen der Solarparks in das Register für Energieproduzenten korrekt eingetragen worden. Um diesen Eintragungsprozess zu begleiten, wurde von der Fondsgeschäftsführung ein unabhängiger Berater eingeschaltet. Eine behördenseitige Überprüfung der Solarparks bezüglich der Eintragung in das Vergütungsregister findet derzeit nicht statt und wurde auch nicht angekündigt.“


Lesen Sie zum MPC Solarpark auch unseren Anlagecheck vom 26. Juni 2008:Opens external link in new windowEin Angebot von der Sonnenseite? 

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