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Nachrichten 22.12.2010

Musterdepot von Nicolai Hiedels, Bank für Kirche und Caritas

In unserer Serie mit Musterdepots entwerfen erfahrene Finanzberater exklusiv für ECOreporter.de Anlageempfehlungen für nachhaltig orientierte Anlegertypen: heute Nicolai Hiedels von der Bank für Kirche und Caritas aus Paderborn. Wir haben ihm für seine Aufgabe nur wenige, auf das Wesentliche reduzierte Eckdaten zur Verfügung gestellt, damit ein daraus entwickeltes Musterdepot für möglichst viele Anleger einen Ideenfundus bietet. Im „echten“ Leben ist Anlageberatung natürlich komplexer. Da benötigt der Vermögensexperte noch mehr Informationen über die konkrete Situation, über Pläne und Präferenzen des Kunden.


Die Aufgabe:

Frau Amien, 25 Jahre , hat ihr Studium der Behindertenpädagogik abgeschlossen. Sie hat eine Arbeit gefunden, bei der sie brutto 2.500 Euro im Monat verdient. 50.000 Euro hat sie vor kurzem von ihrer Großmutter geerbt. Diese Summe möchte sie nach christlichen Kriterien anlegen. Langfristig soll ein Standbein für die Altersvorsorge entstehen.


Der Experte:

Nicolai Hiedels ist Bankkaufmann, diplomierter Bankbetriebswirt und geprüfter Fachberater für nachhaltiges Investment. Seit 2000 ist er bei der Bank für Kirche und Caritas in Paderborn angestellt, bei der er auch seine Ausbildung absolviert hat. Nebenberuflich hat er sich zum „Dipl. Bankbetriebswirt“ weitergebildet. Ab 2003 war er sieben Jahre in der Kundenberatung für Privatkunden, bevor er im April 2010 in die Vermögensberatung-Privatkunden wechselte.


Die Empfehlung von Nicolai Hiedels:

Die BKC fühlt sich den christlichen Werten verpflichtet und orientiert sich daher an den zwei Leitmotiven „Schutz des menschlichen Lebens“ sowie „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“. Somit kann die BKC als erste Kirchenbank überhaupt ihren Kunden Termingelder, Spar- und sonstige Bankeinlagen als nachhaltige und christliche Geldanlage anbieten.
Die aus der Erbschaft zur Verfügung stehenden 50.000 Euro sollten auf Anlagen mit verschiedenen Laufzeiten aufgeteilt werden und auch in unterschiedliche Anlagebereiche. Dann kann Frau Amien jederzeit über flüssige Mittel verfügen und zugleich sinnvoll Risiken streuen. Daher schlage ich auch unter Berücksichtigung der christlichen Kriterien folgende Investments vor:

•    20.000,- Euro    BKC Treuhand Portfolio
•    10.000,- Euro    KCD Nachhaltig Aktien
•      5.000,- Euro    BKC IHS, Reihe 20
•      5.000,- Euro    Unternehmensanleihe BMW Finance (2017)
•    10.000,- Euro    BKC Sparkonto


Der „BKC Treuhand Portfolio“ ist ein bankeigener Mischfonds der BKC in Paderborn (Rendite 1 Jahr 3,26 %). Seine Basis sind Rentenpapiere. Er ist aber auch untergewichtet in Aktien investiert. Ziel des Fonds ist es, die Performance einer sicheren Festgeldanlage zu übertreffen. Er nutzt dafür die Chancen sowohl einer Renten- als auch einer Aktienanlage.


Der „KCD-Nachhaltig Aktien“ ist ein nachhaltiger Aktienfonds. Studien haben belegt, dass es langfrsitig riskanter ist, nur in Anleihen oder Renten zu investieren als in ein Depot mit Aktienbeimischung. Die nachhaltigen Aktien des Fonds mindern die Extremrisiken und sichern zusätzlich das Portfolio vor Inflation ab. 


Mit der „BKC IHS, Reihe 20“ investiert Frau Amien in eine kürzere Rentenlaufzeit, da die Bank nach anderthalb Jahren ein Kündigungsrecht besitzt. Sollte gekündigt werden, erhält Frau Amien eine Verzinsung von 1,50 % (aktuelle Rendite 3,02%). Sollte nicht gekündigt werden, läuft die IHS weitere zweieinhalb Jahre mit 2,00 % (aktuelle Rendite 2,33 %) weiter.


Die Anleihe „BMW Finance (2017)“ ist eine Unternehmensanleihe (aktuelle Rendite 3,30 %). BMW hat eine Nachhaltigkeitsstrategie in der Unternehmenssteuerung eingeführt und gehört damit zu den Vorreitern der Automobilbranche.


Damit Frau Amien weiterhin über genügend Liquidität verfügt, schlage ich vor, eine Summe auf einem „BKC Sparkonto“ anzulegen. Die Konditionen mit einer Verzinsung von 1,00 % sind deutlich über Marktniveau. 2.000,- Euro sind innerhalb von 30 Tagen sind jederzeit frei verfügbar; höhere Beträge nach einer Kündigungsfrist von drei Monaten.  

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