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Aktientipps 27.02.2009

Nach dem Kurseinbruch: lohnt sich jetzt der Einstieg in die Aktie von First Solar?

Vor allem große Solarparks setzen auf Dünnschichtmodule. Sie sind weniger leistungsstark als herkömmliche Module, aber deutlich preiswerter. / Quelle: MPC

Obwohl das US-Solarunternehmen vor wenigen Tagen starke Geschäftszahlen für das 4. Quartal bekannt gegeben hat, ist die Aktie der First Solar seither um rund 20 Prozent eingebrochen (perOpens external link in new windowMausklickgelangen Sie zu unserem Bericht über die Zahlen). Der US-Analyst Craig Irwin von Merriman Curhan Ford führt dies unter anderem auf die reduzierte Umsatzprognose des Unternehmens aus Tempe in Arizona zurück. Der Hersteller von Dünnschichtmodulen hatte die Prognose um rund 200 Millionen Dollar gekappt und dieses damit erklärt, dass man verstärkt in die Entwicklung von Solarprojekten investieren wolle. Dazu strebe man Partnerschaften mit anderen Firmen an. Experten rechnen damit, dass der Solarmarkt der Vereinigten Staaten durch das Maßnahmenpaket der Obama-Administration demnächst deutlich aufleben wird. Solarprojekte werden durch mehrere neue Regelungen deutlich attraktiver (wirOpens external link in new windowberichteten).


First Solar hatte aber auch angekündigt, dass im weltweiten Solarmarkt vorerst mit einer im Jahresvergleich schwachen Nachfrage zu rechnen sei und die Branche vor großen Herausforderungen stehe. Das hat laut Irwin ebenfalls die Aktie belastet. Er hat seine Gewinnerwartung von 9,39 auf 8,67 Dollar je Aktie gesenkt. Den Anteilsschein des Unternehmens sieht er mit gegenwärtig 105 Dollar fair bewertet. Allerdings sieht er langfristig starkes Wachstumspotential. Sein Kursziel liegt bei 175 bis 190 Dollar.


Pavel Molchanov ist Analyst bei Raymond James und beurteilt die Aktie von First Solar weiter positiv. Er begründet dies insbesondere mit der starken Entwicklung der Gewinne. Molchanov empfiehlt den Anteilsschein zum Kauf und nennt 190 Dollar als Kursziel. Das entspricht umgerechnet 150 Euro. In Frankfurt notierte das Papier am Mittag bei 82 Euro und damit weit unter den 200 Euro, die sie im vergangenen Jahr erreicht hat. Molchanov sieht ebenfalls kurzfristig Kursrisiken. Nach seinen Informationen stehen 10 bis 15 Prozent der Aufträge für 2009 unter Vorbehalt. Die Kunden könnten bei Finanzierungsproblemen diese Bestellungen verschieben, das würde den Gewinn des Solarunternehmens vorübergehend belasten. Aber dieses Risiko tragen nach Einschätzung des US-Analysten auch andere Hersteller von Solarprodukten.


First Solar Inc.: WKN A0LEKM / ISIN US3364331070

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