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Nachhaltig anlegen 26.04.2013

Nachhaltige Geldanlage zeigt Wirkung

Ohne nachhaltige Anleger wäre in Deutschland keine große Windkraftbranche entstanden. / Quelle: Enercon

Wenn Investoren nachhaltige Fonds oder Aktien kaufen, fördern sie Firmen mit sozial verantwortlicher Unternehmenspolitik. Der Anleger erzielt doppelten Nutzen, wenn er Wert auf eine Geldanlage legt, die Kinder schützt, transparentes Wirtschaften fördert und auch Randgruppenrechte beachtet: Langfristig wird er, so die Meinung vieler Analysten und Forschungsinstitute, weniger Schwankungen in seinen Geldanlagen verzeichnen. Und er fördert diejenigen Kräfte in der Wirtschaft, die ihre gesellschaftliche Verantwortung bejahen und aktiv wahrnehmen.

Wirkt sich nachhaltiges Investment praktisch auf die Umwelt aus? Kann damit Einfluss auf die Unternehmen ausgeübt werden? Um es vorweg zu nehmen: Ja - aber. Es nutzt, aber auf verschlungenen Wegen. Starten wir bei der Kapitalerhöhung einer jungen Aktiengesellschaft. Hier gibt der Anleger der AG Geld, das sie nicht verzinsen muss, da es sich um Eigenkapital handelt. Manchmal führt überhaupt erst das Kapital der Aktionäre dazu, dass das Unternehmen tätig werden kann und beispielsweise beginnt, Solarzellen zu produzieren, Wasserreinigungsanlagen oder energiesparende Häuser.


Nun zum nachhaltigen Investment bei alteingesessenen, börsennotierten Unternehmen. Wie merken die überhaupt, dass es nachhaltige Investoren gibt - schließlich werden die Aktien solcher Konzerne oft millionenfach pro Tag gehandelt?

Die Antwort muss lauten: Die Konzerne bemerken das kaum durch den Kauf der Aktien, sondern eher durch Investmentfonds, die mit dem Geld ihrer Anleger umweltbewusst umgehen. Sie haben definierte Kriterien für ihre Investition. Die Vorstände von Aktiengesellschaften wissen, wann ihre Aktien gute Chancen haben, in einen Fonds aufgenommen zu werden: Wenn Sie bestimmte Umwelt-Kriterien erfüllen. Groß-Investoren wie Fonds, aber auch Pensionskassen, Banken und Versicherungen sammeln und investieren Millionenbeträge. Ihr Verhalten hat Signalwirkung. Sie beweisen den Vorständen, dass die Bemühungen eines Konzerns um Umweltschutz oder das Engagement in Nachhaltigkeit wahrgenommen wurden. Wenn der Fonds groß genug ist, um den Vorständen aufzufallen.


Ökologischer Mehrwert im Kleinen

Grünes Geld hat auch Umwelt-Nutzen, wenn es darum geht, kleine Projekte zu finanzieren. Es gibt eine breite Palette festverzinslicher Anlagemöglichkeiten mit grünem Profil. Darunter findet sich das gute alte Sparbuch, aber auch Festgelder, Sparverträge oder Anlagepläne. Mit dem dort festgelegten Geld werden Biobauernhöfe finanziert, Energieprojekte wie Biogas- oder Solaranlagen, ökologische Wohn- und Gewerbeimmobilien. Auch hier gilt: Ohne nachhaltiges Investment wären diese Projekte nicht möglich.

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