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Meldungen 30.03.2016

Phoenix Solar AG: Zahlen für 2015

Die Phoenix Solar AG hat die vor drei Wochen gemeldeten vorläufigen Zahlen für 2015 bestätigt. Demnach hat sie es nicht geschafft, wieder die Gewinnzone zu erreichen (wir berichteten  über Hintergründe). Lesen Sie dazu die heutige Original-Meldung des Photovoltaik-Systemhauses mit den offiziellen Zahlen das vergangene Geschäftsjahr.


Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.


    Konzernumsatz verdreifacht, deutliche Ergebnisverbesserung, positiver Cashflow
    Im vierten Quartal erstmals wieder positives Nettoergebnis
    Phoenix Solar erwartte für 2016 weiter starkes Umsatz- und Ergebniswachstum

Sulzemoos 30. März 2016 - Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiertes, international tätiges Photovoltaik-Systemhaus, legt heute den vom Abschlussprüfer testierten und vom Aufsichtsrat gebilligten Konzernabschluss 2015 vor.

Im Geschäftsjahr 2015 konnte die Phoenix Solar AG den Konzernumsatz mit 119,4 Mio. EUR mehr als verdreifachen (2014: 33,8 Mio. EUR). Der Absatz von Photovoltaikanlagen und -modulen stieg auf 98,7 MWp (2014: 28,9 MWp). Im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2015 erwirtschaftete die Phoenix Solar AG im Konzern erstmals wieder einen Überschuss.

95 Prozent der Umsätze wurden 2015 im Segment Kraftwerke erzielt (2014: 41,7 Prozent). Dabei war die umsatzstärkste Region die USA mit einem Anteil von 82,1 Prozent (2014: 20,8 Prozent), gefolgt von Asia/Pacific mit 7,3 Prozent (2014: 29,8 Prozent) und Middle East mit 7,0 Prozent (2014: 2,5 Prozent).

Zum 31. Dezember 2015 beschäftigte Phoenix Solar auf Konzernebene 79 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 77 fest angestellte (31. Dezember 2014: 93) (ohne Vorstände, inklusive Aushilfen). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahresstand von 110 ist auf den Abschluss der Restrukturierung und interne Effizienzsteigerungen zurückzuführen. Der Personalaufwand belief sich auf 7,6 Mio. EUR (2014: 9,6 Mio. EUR).

Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich auf -1,6 Mio. EUR (2014: -4,6 Mio. EUR). Lässt man im Ergebnis des Jahres 2014 den Einmalerlös aus der Veräußerung des O&M-Geschäfts in Höhe von 4,5 Mio. EUR außer Betracht, würde die Ertragsverbesserung noch deutlicher sichtbar. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) beträgt -1,3 Prozent (2014: -13,7 Prozent). Das Finanzergebnis blieb mit -4,4 Mio. EUR um 0,7 Mio. EUR unter Vorjahresniveau (2014: -5,1 Mio. EUR).

Das auf die Aktionäre entfallende Konzernperiodenergebnis beläuft sich auf -5,2 Mio. EUR (Periodenergebnis 2014: -10,2 Mio. EUR). Auf die Minderheiten entfiel ein Konzernergebnis in Höhe von -405 T EUR (2014: -3 T EUR). Bezogen auf eine durchschnittliche Anzahl von 7.372.700 Aktien resultiert daraus ein unverwässertes Ergebnis je Aktie in Höhe von -0,71 EUR (2014: -1,38 EUR).

Im Konzern verzeichnete Phoenix Solar zum 31. Dezember 2015 einen Rekordstand beim freien Auftragsbestand von 195,7 Mio. EUR (31. Dezember 2014: 36,3 Mio. EUR). Der Gesamtauftragsbestand (einschließlich der bereits fakturierten Umsätze) belief sich zum 31. Dezember 2015 auf 299,2 Mio. EUR (31. Dezember 2014: 46,2 Mio. EUR) - auch dies ein deutlicher Anstieg.

Besonders erfreulich ist, dass die Phoenix-Solar-Gruppe einen deutlich positiven Mittelzufluss aus laufender Ge­schäftstätigkeit von 1,8 Mio. EUR (2014: Mittelabfluss von 3,9 Mio. EUR) erwirtschaftete. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich zum 31. Dezember 2015 auf 4,9 Mio. EUR (31. Dezember 2014: 3,1 Mio. EUR).

Das Eigenkapital reduzierte sich im Wesentlichen aufgrund des negativen Jahresergebnisses um 6,0 Mio. EUR auf -7,6 Mio. EUR (31. Dezember 2014: -1,6 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote beträgt damit zum 31. Dezember 2015 -14,1 Prozent (31. Dezember 2014: -3,5 Prozent).

Da der Konzern selbst keine rechtlich eigenständige Gesellschaft darstellt, resultieren aus dem negativen Eigenkapital keine Bestandsrisiken für das Unternehmen. Rechtlich relevant ist ausschließlich das Eigenkapital der Phoenix Solar Aktiengesellschaft als der Muttergesellschaft des Phoenix-Solar-Konzerns. Dieses belief sich zum 31. Dezember 2015 auf 6,6 Mio. EUR, was einer Eigenkapitalquote von 12,3 Prozent entspricht (31. Dezember 2014: 11,0 Mio. EUR, entsprechend 20,0 Prozent).

Ausblick
Zum Zeitpunkt der Feststellung des Konzernabschlusses lag der freie Auftragsbestand bereits höher als der Konzernumsatz des Berichtsjahrs 2015. Das Unternehmen geht vor diesem Hintergrund davon aus, im Geschäftsjahr 2016 sein deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum fortsetzen zu können. Erwartet werden derzeit Umsätze in einem Korridor zwischen 180 Mio. EUR und 210 Mio. EUR (2015: 119,4 Mio. EUR). Hierfür ist ein Absatz in Höhe von 150 MWp bis 175 MWp (2015: 98,7 MWp) geplant. Phoenix Solar geht davon aus, auf dieser Grundlage ein positives operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 2 und gut 4 Mio. EUR (2015: -1,6 Mio. EUR) erwirtschaften zu können. Wie im Vorjahr wird ein beschleunigtes Wachstum ab dem zweiten Quartal 2016 erwartet.

Der Wachstumskurs findet die volle Unterstützung der finanzierenden Banken, mit denen Mitte März die Verlängerung der Konzernfinanzierung bis zum 30. September 2018 vereinbart werden konnte. Die Finanzierung im Volumen von insgesamt rund 101 Mio. EUR, dessen Hauptkomponente der Konsortialkredit in Höhe von 85,4 Mio. EUR darstellt, sichert das angekündigte organische Wachstum im Geschäftsjahr 2016 sowie die folgende weitere Expansion in neue regionale Märkte umfassend ab.

Tim P. Ryan, der Vorstandsvorsitzende der Phoenix Solar AG, stellte fest: "Wir haben 2015 beträchtliches Wachstum erzielt und unser Geschäft insgesamt sehr gestärkt. Mit strukturierten Vertriebsprozessen konzentrieren wir uns weiter darauf, in unseren drei Hauptregionen, den USA, Asia/Pacific und Middle East, unsere weltweite Projektpipeline auszubauen. Zugleich sehen wir uns neue Märkte an und Möglichkeiten, weiteres Wachstum entlang der Wertschöpfungskette der Photovoltaikbranche zu generieren. Um Systemkosten zu senken und unsere Margen zu verbessern, ergreifen wir neue Maßnahmen in der Lieferkette. Unseren Mitarbeitern bieten wir Entwicklungsmöglichkeiten, denn sie sind die Grundlage unseres Erfolgs. Unsere wichtigste Aufgabe bleibt es, im Interesse unserer Betreiber und Investoren hochwertige, kommerziell genutzte Photovoltaikanlagen termin- und budgetgerecht zu planen und zu errichten. Die Nachfrage nach vielseitigen und hochwertigen EPC-Dienstleistungen, wie wir bei Phoenix Solar sie erbringen, ist unverändert robust, unsere Zukunftsaussichten sind ungetrübt. Auf Grundlage dieser Ansätze erwarten wir für 2016 und darüber hinaus, weitere Marktanteile gewinnen und nachhaltiges, profitables Wachstum erreichen zu können."

Geschäftsbericht
Der Geschäftsbericht 2015 erscheint heute, am 30. März 2016, in elektronischer Form und kann auf der Internetseite www.phoenixsolar-group.com unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

Über die Phoenix Solar AG
Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international tätiges Photovoltaik-Systemhaus. Der Konzern entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken und ist in kleinerem Umfang Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. Als Generalunternehmer im Solarkraftwerksbau (EPC) legt Phoenix Solar besonderen Wert auf budget- und termingerechte Errichtung und Übergabe ertragsoptimierter Photovoltaik-Großanlagen. Mit Tochtergesellschaften auf drei Kontinenten konnte das Unternehmen seit seiner Gründung Solarmodule mit einer Leistung von weit über 1,2 Gigawatt absetzen. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im Regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

www.phoenixsolar-group.de.

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