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Meldungen 04.05.2016

Rational AG: Zahlen 1. Quartal

Die Rational AG hat im ersten Quartal 2016 Umsatz und Gewinn gesteigert. Wir veröffentlichen die Mitteilung des Küchenausrüsters dazu im Wortlaut.

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet.

Landsberg am Lech - Die RATIONAL AG konnte im ersten Quartal des Jahres 2016 die erfolgreiche Geschäftsentwicklung des Jahres 2015 fortsetzen. Das Wachstum gegenüber Vorjahr lag bei 9 %. Insgesamt wurden Umsatzerlöse in Höhe von 135,7 Mio. Euro erzielt (Vj. 124,7 Mio. Euro).

Die für RATIONAL relevanten Währungen haben im Vorjahresvergleich in Relation zum Euro durchschnittlich an Wert verloren. Dementsprechend war die Umsatzentwicklung negativ durch Wechselkursveränderungen belastet. Vor allem die Schwäche des britischen Pfunds, aber auch der Schwellenländerwährungen, war für diesen Effekt verantwortlich. Währungsbereinigt lag das Umsatzwachstum im ersten Quartal bei 11 %.

Wachstumsträger Europa und Amerika

Die Hauptwachstumsträger waren im bisherigen Geschäftsverlauf die europäischen Märkte.

Insbesondere der Heimatmarkt Deutschland konnte mit einem Wachstum von 22 % überzeugen. Dabei profitiert RATIONAL hier zunehmend davon, dass das SelfCookingCenter(R) aufgrund der kontinuierlichen Weiterentwicklung für die Zubereitung einer wachsenden Speisenvielfalt genutzt werden kann. Darüber hinaus tragen auch der positive Trend in der Betriebsgastronomie und Aufträge neuer Kundengruppen, wie Supermärkte oder Backshops, zunehmend zur weiteren Marktdurchdringung in Deutschland bei. Die außergewöhnlich gute Entwicklung in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 resultierte aber auch aus Vorzieheffekten aufgrund einer Preisharmonisierung in den deutschsprachigen Märkten. Dies wird sich im Laufe des Jahres wieder normalisieren. Auch FRIMA konnte in Deutschland um mehr als 20 % wachsen.

Im Rest Europas resultiert das Wachstum insbesondere aus einer Erholung des russischen Markts, einer sehr guten Geschäftsentwicklung von FRIMA in Frankreich sowie einer weiteren Festigung der guten Marktposition in Österreich und den Niederlanden. Insgesamt konnten im restlichen Europa die Umsatzerlöse um 8 % im Vorjahresvergleich gesteigert werden, währungsbereinigt um 10 %. Das FRIMA VarioCooking Center(R) konnte trotz des immer noch relativ geringen Anteils am Umsatz mit einer Steigerungsrate von 42 % einen bedeutenden Beitrag zum Erfolg in Europa leisten. Eine wichtige Ursache hierfür ist die Markteinführung unseres neuen Tischgeräts VarioCooking Center(R) 112L im Februar dieses Jahres.

In der Region Amerika war vor allem der Fokusmarkt USA der stärkste Wachstumstreiber mit einem Umsatzplus von 25 % im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres. Insbesondere das Geschäft mit kleineren Kunden war erneut sehr erfolgreich. Daneben konnten aber auch Kanada und die lateinamerikanischen Märkte - jedoch in geringerem Umfang - das Wachstum in der Region unterstützen.

Die Regionen Asien und "Übrige Welt" schlossen das erste Quartal 2016 mit leicht unter dem Vorjahresvergleichsquartal liegenden Umsatzerlösen ab. Im Wesentlichen ist dies begründet in rückläufigen Umsätzen in China und den ASEAN-Staaten. Dies resultiert unter anderem aus einem Basiseffekt aus dem letzten Jahr, da beide Regionen im ersten Quartal 2015 mit besonders großen Steigerungsraten überzeugten.

62 % Rohertragsmarge

Im ersten Quartal 2016 erzielten wir ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von 83,9 Mio. Euro
(Vj. 75,3 Mio. Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 11 % im Vorjahresvergleich. Die Rohertragsmarge lag mit 62 % (Vj. 60 %) leicht über dem bereits hohen Niveau des Vorjahresquartals und erreichte das Niveau des Geschäftsjahres 2015. Gründe für die gute Rohertragsmarge sind im Wesentlichen die laufend realisierten Effizienzsteigerungen in der Fertigung sowie anhaltend positive Beiträge aus der Rohstoffpreisentwicklung.

24 % EBIT-Marge - währungsbereinigt 27 %

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) lag mit 32,2 Mio. Euro um 8 % unter dem Vorjahr
(Vj. 35,0 Mio. Euro). Die EBIT-Marge erreichte im ersten Quartal 24 % (Vj. 28 %). Während die operativen Kosten unterproportional zum Umsatz anstiegen, resultierten aus Währungseffekten negative Einflüsse auf das EBIT und die EBIT-Marge.

Die operativen Kosten sind im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres 2015 um 6 % auf 49,1 Mio. Euro angestiegen (Vj. 46,1 Mio. Euro). Währungsbereinigt betrug der Anstieg 8 %.

Der Anstieg resultiert zu einem großen Teil aus den Bereichen Vertrieb und Service mit einer Steigerungsrate von 8 % auf 36,9 Mio. Euro (Vj. 34,0 Mio. Euro). Hier wurde weiter in den Ausbau der weltweiten Vertriebs- und Serviceorganisation investiert. Die Verwaltungskosten wiesen eine Steigerung von 5 % auf und betrugen nach drei Monaten 6,5 Mio. Euro (Vj. 6,2 Mio. Euro). Die Kosten für Forschung und Entwicklung waren im ersten Quartal leicht rückläufig bei 5,7 Mio. Euro (Vj. 5,9 Mio. Euro). Der wesentliche Grund hierfür ist die Aktivierung von Entwicklungsleistungen in Höhe von 0,8 Mio. Euro im abgelaufenen Quartal. Im ersten Quartal des Vorjahres wurden noch keine Entwicklungsleistungen aktiviert. Bereinigt um diesen Effekt stiegen die Entwicklungskosten um 10 % an.

Einen negativen Einfluss auf unser EBIT hatten im ersten Quartal Umbewertungseffekte unserer Fremdwährungspositionen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen. Diese verringerten das Ergebnis um 2,6 Mio. Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres schlug dieser Effekt noch mit 5,8 Mio. Euro positiv zu Buche. Währungsbereinigt erzielte RATIONAL eine EBIT-Marge von 27 % (Vj. 23 %).

Der Periodenüberschuss erreichte im ersten Quartal 24,5 Mio. Euro und lag damit um 2,1 Mio. Euro unter Vorjahr (Vj. 26,6 Mio. Euro). Die Steuerquote lag nahezu unverändert bei 24 %.

78 % Eigenkapitalquote

Zum Stichtag 31. März 2016 lag die Eigenkapitalquote mit 78 % auf gewohnt hohem Niveau (Vj. 77 %). Die liquiden Mittel repräsentieren mit 264,8 Mio. Euro (Vj. 237,1 Mio. Euro) rund 54 % der Bilanzsumme (Vj. 54 %).

8 Mio. Euro operativer Cashflow

Aufgrund des saisonal bedingt relativ geringen Anteils der Umsatzerlöse im ersten Quartal ist der operative Cashflow in diesem Zeitraum in der Regel auf relativ niedrigem Niveau. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurde ein operativer Cashflow von 8,2 Mio. Euro erwirtschaftet (Vj. 13,2 Mio. Euro), damit lag dieser leicht unter Vorjahr. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus dem etwas niedrigeren Periodenüberschuss sowie dem im Vorjahresvergleich stärkeren Abbau von Rückstellungen für Personalkosten und Händlerboni.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält die Investitionen in das Sachanlage- und immaterielle Vermögen. Diese betrugen im ersten Quartal 4,0 Mio. Euro und sind damit im Vorjahresvergleich um 2,0 Mio. Euro gestiegen. Der Anstieg resultiert vor allem aus der Aktivierung von Entwicklungskosten in Höhe von 0,8 Mio. Euro (Vj. 0 Mio. Euro) und aus Umbau- und Renovierungsmaßnahmen am Standort Landsberg und in Wittenheim (FRIMA).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit reflektiert im Wesentlichen die bis Ende März angefallenen Tilgungs- und Zinszahlungen auf ausstehende Darlehen und lag in diesem Zeitraum bei -1,4 Mio. Euro (Vj. -1,3 Mio. Euro).

Beide Segmente mit guter Entwicklung - FRIMA wächst nach Produkteinführung im Februar um 32 %

Das Segment RATIONAL, welches die Produktion und den Vertrieb des SelfCookingCenter(R) 5 Senses und des CombiMaster(R) Plus repräsentiert, konnte im ersten Quartal den Segmentumsatz um 7 % auf 127,1 Mio. Euro steigern (Vj. 118,3 Mio. Euro). Das Segmentergebnis lag mit 31,3 Mio. Euro um 10 % unter Vorjahr (Vj. 34,8 Mio. Euro). Bereinigt um die beschriebenen Währungseffekte ist das Segment RATIONAL um rund 10 % im Umsatz und knapp 20 % im EBIT gewachsen.

FRIMA produziert und vertreibt das VarioCooking Center MULTIFICIENCY(R). Der Segmentumsatz erreichte 9,5 Mio. Euro (Vj. 7,2 Mio. Euro) und damit 32 % mehr als im Vorjahr. Das Segmentergebnis betrug 0,9 Mio. Euro (Vj. 0,4 Mio. Euro) und hat sich damit mehr als verdoppelt. Ein wesentlicher Treiber für die positive Entwicklung ist die Markteinführung des VarioCooking Centers(R) 112L im Februar 2016. Währungseffekte spielen bei FRIMA aufgrund der weitgehenden Konzentration auf Europa nur eine untergeordnete Rolle.

66 neue Mitarbeiter im ersten Quartal

Im Geschäftsjahr 2016 ist die Schaffung von weltweit rund 150 neuen Positionen geplant. Insbesondere der weitere Ausbau der weltweiten Vertriebs- und Serviceorganisation steht im Mittelpunkt. Im ersten Quartal 2016 wurden bereits 66 neue Mitarbeiter aufgebaut, rund ein Drittel davon in Deutschland. Der Großteil der neuen Stellen ist im Vertrieb, vertriebsnahen Funktionen und im technischen Service entstanden.

Ausblick bestätigt

Die große Mehrheit der Kunden von RATIONAL und FRIMA sind mit den Produkten und Dienstleistungen so zufrieden, dass Sie jederzeit wieder kaufen würden und dies auch Freunden und Kollegen empfehlen. Vor diesem Hintergrund und in Verbindung mit dem noch immer sehr großen Marktpotenzial und den in Summe soliden Prognosen für die Weltwirtschaft sieht der Vorstand der RATIONAL AG gute Voraussetzungen, den Wachstumskurs der vergangenen Jahre auch in Zukunft fortsetzen zu können.

Aufgrund dessen und angesichts der bisherigen Entwicklung in den Vertriebsregionen bestätigt der Vorstand die im Geschäftsbericht 2015 gegebene Wachstumsprognose für das Geschäftsjahr 2016.

Ansprechpartner:
RATIONAL Aktiengesellschaft
Stefan Arnold
Leiter Investor Relations
Tel. +49 (0)8191 327-2209
Fax +49 (0)8191 327-722209
E-Mail: ir@rational-online.com
www.rational-online.com

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