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Meldungen 04.05.2017

Rational AG: Zahlen 1. Quartal 2017

Die Rational AG aus Landsberg am Lech hat Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal verbessert. Wir veröffentlichen die Mitteilung des Küchenausrüsters dazu im Wortlaut.

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

- Gruppenweite Umsatzerlöse steigen um 22 Prozent - Wachstumstreiber Amerika - 61 Prozent Rohertragsmarge - 27 Prozent EBIT-Marge - 78 Prozent Eigenkapitalquote - 12 Millionen Euro operativer Cashflow - Beide Segmente mit guter Entwicklung - 75 neue Mitarbeiter eingestellt - Ausblick bestätigt

Gruppenweite Umsatzerlöse steigen um 22 Prozent - Wachstumstreiber Amerika Rational startete sehr gut in das Geschäftsjahr 2017 und steigerte die Umsatzerlöse im ersten Quartal um 22 Prozent auf 165,7 Millionen Euro (Vj. 135,7 Millionen Euro).

In Nordamerika (USA und Kanada) betrug das Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr 58 Prozent. Hier war vor allem das Geschäft mit Kettenkunden sehr erfolgreich. Auch Lateinamerika konnte beim Umsatz deutlich zulegen (+ 53 Prozent), wozu alle Märkte dieser Region beitrugen. Hier wurden die Umsatzerlöse neben einer allgemein sehr guten Entwicklung durch Aufträge größerer Kunden beeinflusst. Zudem fand in Brasilien die SelfCookingCenter(R)-Produkteinführung im ersten Quartal 2017 statt, was sich in diesem Zeitraum positiv niederschlug.

In Europa (ohne Deutschland) konnten die Umsatzerlöse insgesamt um 18 Prozent gesteigert werden. Wesentliche Wachstumstreiber waren wie auch schon in den Vorjahren die südeuropäischen Märkte, aber auch Länder wie Großbritannien oder die Türkei, die im letzten Jahr unter politischen Einflüssen litten, lieferten einen Wachstumsbeitrag.

Auch Asien startete gut ins Jahr. Hier lagen die Umsätze um 23 Prozent über Vorjahr. Positiv entwickelten sich vor allem die größten Märkte der Region Japan und China. In Japan war erneut das Geschäft mit einem großen Partner sehr erfolgreich, auch die VarioCooking Center(R)-Umsätze konnten hier wieder zulegen.

Im Heimatmarkt Deutschland lagen die Erlöse um 5 Prozent unter Vorjahr. Während Frima hier mit einem Umsatzplus von 22 Prozent den Erfolgskurs des Vorjahres fortsetzen konnte, blieb Rational um 10 Prozent hinter dem Vorjahr zurück. Grund dafür war im Wesentlichen das sehr hohe Umsatzniveau des Vorjahresquartals. Dieses resultierte daraus, dass aufgrund einer angekündigten Preiserhöhung im März 2016 viele Kunden damals den Kauf vorgezogen hatten.

In der übrigen Welt stieg das Geschäftsvolumen um 18 Prozent. Insbesondere Australien konnte hier überproportional wachsen - jedoch gegenüber einem relativ schwachen Vorjahresquartal.

Ermöglicht wurde dieses hohe Wachstum des ersten Quartals 2017 neben der insgesamt guten Geschäftsentwicklung insbesondere auch durch positive Sondereffekte. Dies umfasst hohe Auftragseingänge bei Übersee-Töchtern zum Jahresende 2016 in Folge der SelfCookingCenter(R)-Produkteinführungen, die erst 2017 ausgeliefert und fakturiert wurden. Andere Aufträge wurden von Kunden vorgezogen und kamen früher als erwartet. Zudem sind vor allem Märkte stark gewachsen, die ein höheres Preisniveau aufweisen und das erste Quartal 2017 verzeichnete rein kalendermäßig mehr Arbeits- und damit Fakturatage, was die Umsatzerlösentwicklung ebenfalls positiv beeinflusste.

Die Entwicklungen der für Rational relevanten Währungen glichen sich im Vorjahresvergleich weitestgehend aus und hatten in Summe einen leicht umsatzerhöhenden Einfluss.

61 Prozent Rohertragsmarge

Im ersten Quartal 2017 erzielte Rational ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von 101,1 Millionen Euro (Vj. 83,9 Millionen Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Rohertragsmarge lag mit 61 Prozent (Vj. 62 Prozent) nahezu auf dem hohen Niveau des Vorjahreszeitraums.

Negative Effekte aufgrund der wie erwartet höheren Rohstoffkosten und des avisierten überdurchschnittlichen Wachstums kleiner, margenschwächerer Geräte - insbesondere durch das SelfCookingCenter(R) XS - konnten durch die gute Geschäftsentwicklung in Märkten mit höherem Preisniveau nicht vollständig kompensiert werden.

27 Prozent EBIT-Marge - bereinigt um Sondereffekte auf Vorjahresniveau Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) lag mit 44,1 Millionen Euro um 37 Prozent über dem Vorjahr (Vj. 32,2 Millionen Euro). Die EBIT-Marge erreichte in den ersten drei Monaten 27 Prozent (Vj. 24 Prozent).

Der Anstieg des EBIT und die korrespondierende Erhöhung der EBIT-Marge resultiert im Wesentlichen aus der sehr guten Umsatzentwicklung bei einem gleichzeitig unterdurchschnittlichen Anstieg der operativen Kosten. Diese sind im Vergleich zum ersten Quartal 2017 um 9,2 Millionen Euro oder 19 Prozent auf 58,3 Millionen Euro angestiegen (Vj. 49,1 Millionen Euro). Das Kostenwachstum resultiert zu einem großen Teil aus den Bereichen Vertrieb und Service mit einer Steigerungsrate um 19 Prozent auf 43,8 Millionen Euro (Vj. 36,9 Millionen Euro). Im Wesentlichen wurde in die Stärkung der weltweiten Vertriebs- und Serviceorganisationen durch Kapazitätssteigerungen und die Erweiterung zentraler Marketing- und Serviceprozesse investiert.

Die Kosten für Forschung und Entwicklung in die kontinuierliche Verbesserung der Produkte und Dienstleistungen stiegen im Vorjahresvergleich um 32 Prozent auf 7,5 Millionen Euro (Vj. 5,7 Millionen Euro) an. Im ersten Quartal 2017 wurden Entwicklungskosten in Höhe von 0,1 Millionen Euro aktiviert (Vj. 0,8 Millionen Euro). Bereinigt um diesen Effekt wurden im ersten Quartal 2017 1,1 Millionen Euro oder 16 Prozent mehr für Forschung und Entwicklung ausgegeben.

Die Verwaltungskosten lagen nach drei Monaten um 8 Prozent über Vorjahr bei 7,0 Millionen Euro (Vj. 6,5 Millionen Euro).

Einen spürbaren positiven Einfluss auf das EBIT hatten bilanzielle Umbewertungseffekte von Fremdwährungspositionen zum Bilanzstichtag. Diese sind ein wesentlicher Bestandteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge und erhöhten im ersten Quartal 2017 das Ergebnis um 1,1 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres schlug dieser Effekt noch sehr deutlich mit 2,6 Millionen Euro negativ zu Buche.

Bereinigt um Währungseinflüsse lag die EBIT-Marge mit 26 Prozent in etwa auf dem Niveau der ebenfalls währungsbereinigten Vorjahresmarge.

78 Prozent Eigenkapitalquote Zum Stichtag 31. März 2017 lag die Eigenkapitalquote mit 78 Prozent auf gewohnt hohem Niveau (Vj. 78 Prozent). Die liquiden Mittel repräsentierten mit 291,6 Millionen Euro (Vj. 264,8 Millionen Euro) rund 53 Prozent der Bilanzsumme (Vj. 54 Prozent).

12 Millionen Euro operativer Cashflow In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurde ein Cashflow aus operativer Tätigkeit von 11,5 Millionen Euro erwirtschaftet (Vj. 8,2 Millionen Euro). Einen positiven Effekt hatte das höhere Ergebnis. Dem standen im Vorjahresvergleich negative Effekte aus der Entwicklung der Kundenforderungen gegenüber.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält die Investitionen in das Sachanlage- und immaterielle Vermögen. Diese betrugen im ersten Quartal 3,2 Millionen Euro (Vj. 4,0 Millionen Euro) und sind damit im Vorjahresvergleich um 0,8 Millionen Euro gesunken.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit reflektiert im Wesentlichen die bis Ende März angefallenen Tilgungs- und Zinszahlungen auf ausstehende Darlehen und lag in diesem Zeitraum bei -1,6 Millionen Euro (Vj. -1,4 Millionen Euro).

Beide Segmente mit guter Entwicklung Das Segment Rational, welches die Produktion und den Vertrieb des SelfCookingCenter(R) und des CombiMaster(R) Plus repräsentiert, steigerte im ersten Quartal 2017 den Segmentumsatz um 22 Prozent auf 154,4 Millionen Euro (Vj. 126,6 Millionen Euro). Das Segment-EBIT lag bei 43,3 Millionen Euro (Vj. 31,6 Millionen Euro).

Das Segment Frima produziert und vertreibt das VarioCooking Center(R). Frima setzte auch im ersten Quartal 2017 den erfolgreichen Wachstumskurs des Vorjahres fort und wuchs mit einer Umsatzsteigerung von 25 Prozent überproportional zur Gruppe. Insgesamt erlöste Frima 11,8 Millionen Euro (Vj. 9,5 Millionen Euro). Das Segmentergebnis betrug im ersten Quartal 2017 0,8 Millionen Euro (Vj. 0,5 Millionen Euro).

75 neue Mitarbeiter eingestellt Im Geschäftsjahr 2017 ist die Schaffung von weltweit rund 190 neuen Positionen geplant. Insbesondere der weitere Ausbau der globalen Vertriebs- und Serviceorganisation steht im Mittelpunkt. Per Ende März 2017 wurden 75 neue Mitarbeiter eingestellt, rund die Hälfte davon in Deutschland. Der Großteil der neuen Stellen ist im Vertrieb, vertriebsnahen Funktionen und im technischen Service entstanden.

Ausblick bestätigt Die große Mehrheit der Kunden von Rational und Frima ist mit den Produkten und Dienstleistungen so zufrieden, dass sie jederzeit wieder kaufen würde und dies auch Freunden und Kollegen empfiehlt. Diese Einschätzung wurde bei der Markteinführung der neuen Produkte bestätigt. In Verbindung mit dem sehr großen Marktpotenzial und den soliden Prognosen für die Weltwirtschaft sieht der Vorstand der Rational AG gute Voraussetzungen, den erfolgreichen Wachstumskurs fortzusetzen.

Das erste Quartal 2017 war bei Umsatz und EBIT deutlich besser als erwartet. Ursachen für diese sehr gute Entwicklung waren die beschriebenen positiven Sondereffekte. Diese Effekte sind so im restlichen Jahresverlauf nicht zu erwarten, bzw. dürften sie sich teilweise verlangsamend auf die Entwicklung der Folgequartale auswirken.

Vor diesem Hintergrund bestätigt der Vorstand der Rational AG die im Geschäftsbericht 2016 gegebene Prognose für das Geschäftsjahr 2017, das heißt die Fortsetzung des moderaten Wachstumstrends bei Absatz und Umsatz, einen überproportionalen Anstieg der Kosten, ein leicht höheres EBIT als im Vorjahr und eine EBIT-Marge zwischen 26 Prozent und 27 Prozent.

Ansprechpartner: Rational Aktiengesellschaft Stefan Arnold/Leiter Investor Relation Tel. +49 (0)8191 327-2209 Fax +49 (0)8191 327-722209 E-Mail: ir@rational-online.com www.rational-online.com

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