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Direktbeteiligungen 05.10.2012

Schwache Nachfrage für nachhaltigen Immobilienfonds

Das Hamburger Emissionshaus  Hesse Newman Capital AG hat seine Leistungsbilanz für das Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht. Mit bei Investoren eingeworbenen 134,4 Millionen Euro (Vorjahr: 77,6 Millionen Euro) hat sie nach eigenen Angaben ihr bisher bestes Geschäftsjahr erzielt.


In 2011 hat das Unternehmen unter anderem den Hesse Newman Classic Capital 4 auf den Markt gebracht, einen nachhaltigen Immobilienfonds. Über ihn investieren Anleger in einen Bürokomplex nahe des Hamburger Stadtparks. Der bis 2025 angelegte geschlossene Fonds soll insgesamt 69,6 Millionen Euro in die Immobilie investieren. Von Anlegern will die Hesse Newman Capital AG 33,4 Millionen Euro einzuwerben.


Wie ECOreporter.de auf Nachfrage erfuhr, ist die Initiatorin von diesem Ziel aber noch weit entfernt, obwohl mit der Emission bereits im August 2011 begonnen wurde. Sie bezifferte den Platzierungsstand mit rund 35 Prozent des anvisierten Kommanditkapitals. Zum Vergleich: in 2010 konnte Hesse Newman Capital das nachhaltige Vorgängerprodukt innerhalb von fünf Monaten voll platzieren. Zur Erklärung für den schleppenden Verkauf von Beteiligungen an dem aktuellen Green Building-Angebot verwies das Unternehmen auf das schwache Marktumfeld.


Die im Dezember erfolgten ersten Auszahlungen an die Anleger des Hesse Newman Classic Capital 4 beliefen sich nach Unternehmensangaben auf 5,75 Prozent und erfüllten damit die Prognose. Die prospektierten Auszahlungen sollen auch im Dezember 2012 wieder plangemäß in dieser Höhe überwiesen werden. Wie angekündigt hätten die Mieter denn’s Biomarkt, Budnikowsky, Rewe, Hochtief und die Targobank die Räumlichkeiten in dem Büro- und Geschäftshaus bezogen, die Fondsgesellschaft erhalte sämtliche Mieten.


Auch der 2010 aufgelegte Hesse Newman GreenBuilding, der in ein Düsseldorfer Bürogebäude investiert ist, hat sich nach Unternehmensangaben in 2011 nach Plan entwickelt. An die Anleger des grünen Immobilienfonds seien wie angekündigt 6 Prozent ausgeschüttet worden. Das sei auch für 2012 zu erwarten. Zudem habe man eine weitere Nachhaltigkeitszertifizierung erhalten, die Bewertung DNGB Silber.


Das DGNB-Siegel wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) entwickelt. Je nachdem wie stark die Anforderungen der DNGB für die Nachhaltigkeit eines Gebäudes erfüllt wird, vergibt sie Siegel in Gold, Silber oder Bronze. Silber steht dabei für einen Gesamterfüllungsgrad von 65 bis 79 Prozent.

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