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Nachhaltigkeitsfonds & Zertifikate 27.03.2009

Schweizer Bankhaus lanciert neuen Umwelttechnologiefonds

Auf die weltweite Energie-Wertschöpfungskette setzt ein neuer Umwelttechnologiefonds der Züricher Bank Julius Bär & Co. AG. Wie das Bankhaus mitteilt, investiert der „Julius Bär Energy Transition Fund“ in Wachstumsmärkte in vier Bereichen:


- Ressourcen
- Brennstoffwandlung
- Energieerzeugung
- Nachfrageeffizienz


Das Bankhaus nennt dazu vierzehn Themenfelder, die für den Fonds interessant seien:


1. Kohlenwasserstoff-Champions
Kohlenwasserstoffe sind nach wie vor die wichtigste Primärenergiequelle. Unternehmen mit Zugang zu Ressourcen und niedrigen Produktionskosten haben hier die besten Chancen.


2. Dienstleister und Ausrüster der Erdöl-/Erdgasbranche
Die Öl- und Gasgesellschaften können die zukünftige Energienachfrage nur mit vermehrten Investitionen decken. Zudem sind die neu entdeckten Erdöl- und Erdgasvorkommen kleiner, abgelegener und geologisch schwieriger. Daher ist mit einem wachsenden Dienstleistungs- und Ausrüstungsbedarf zu rechnen.


3. Flüssigerdgas (LNG, Liquefied Natural Gas)
Erdgas ist heutzutage der sauberste unter den breit verfügbaren Brennstoffen. Der Einsatz von Flüssigerdgas trägt zur Überwindung der Transportprobleme bei; er wird den Erdgasmarkt von einem regionalen in einen globalen Markt verwandeln.


4. Sauber(er)e Kohle
Kohle ist reichlich vorhanden, die Flöze liegen nahe bei den Nachfragern. Zudem ist die Produktion einfach/billig. Es gibt bereits Technologien und es werden laufend neue Technologien entwickelt, um Kohlekraftwerke sauberer zu gestalten.


5. Kernenergie
Kernenergie stößt fast kein CO2 aus. Die Renaissance der Kernkraft hat schon begonnen. Die steigenden Energiepreise kommen den Kernkraftversorgern zu Gute.


6. Sonnenenergie
Eine sozusagen kostenlose und unbegrenzte Energiequelle.


7. Windenergie
Diese alternative Energietechnologie ist am weitesten fortgeschritten. Sie ist fast frei von CO2 und lässt sich rascher implementieren als Kernkraftwerke.


8. Biotreibstoffe

Die zweite Generation der Biotreibstoffe sollte die wirtschaftlichen, sozialen und umweltbezogenen Probleme der heutigen ersten Generation lösen können.


9. Synthetische Treibstoffe
Synthetische Treibstoffe basieren auf Erdgas, Kohle oder Biomasse. Sie sind in der Lage, die strengsten Anforderungen an die Luftreinhaltung zu erfüllen.


10. Wasserkraft
Die traditionellen Wasserkraftwerke sind die am weitesten entwickelte und ausgereifteste Quelle für erneuerbare Energie. In den Schwellenländern besteht noch immer ein signifikantes Wachstumspotenzial.


11. Konventionelle Wärmekraftwerke
Bis im Jahr 2030 verdoppelt sich der Elektrizitätsverbrauch wahrscheinlich aufgrund der gesamten Energienachfrage und der zunehmenden Elektrifizierung der Transportwege. In den nächsten 20 Jahren stehen Investitionen von über USD 5 Billionen an.


12. Stromübertragung und –verteilung/intelligente Netze
Der zunehmende Elektrizitätsverbrauch sorgt für Engpässe bei der Übermittlung und Verteilung. Intelligente Netzwerke lösen das Problem der dezentralen Erzeugung erneuerbarer Energien und der Übertragungs- und Verteilungsverluste.


13. Intelligente Mobilität
Ausgefeilte Batterie-Technologien und andere Komponenten für Hybridautos und Emissionskontrollen stellen Lösungen für einen der grössten Verursacher von Treibhausgasen dar.


14. Gebäude/Beleuchtung

Die Heiz- und Beleuchtungskosten sowie die CO2-Emissionen lassen sich deutlich senken, ohne dass man auf Komfort verzichten müsste. Zu den wichtigsten Technologien und Maßnahmen zählen: Isolierungen, effiziente Heiz-/Kühlsysteme und Haushaltgeräte, Beleuchtung, Solarzellen.



Die regionale Verteilung der Investments zum Stichtag 28. Februar gibt Julius Bär wie folgt an:

41,4% USA
10,8% Deutschland
5,9% Frankreich
5,1% Spanien
4,9% Grossbritannien
4,8% Kanada
4,2% Brasilien
21,5% Diverse
1,4% Flüssige Mittel

Die zehn größten Positionen des Fonds zum Stichtag waren:

Quanta Services Inc    US    3,67%
Wellstream Holdings Plc    GB    3,40%
Iberdrola Renovables SA    ES    3,20%
EDP Renovaveis SA    PT    3,08%
Taewoong Co Ltd    KR    3,03%
SunPower Corp    US    2,91%
First Solar Inc    US    2,76%
Can Hydro Developers Inc    CA    2,70%
Phoenix Solar AG    DE    2,59%
Yingli Green Energy Hold    US    2,43%

Für nachhaltig ausgerichtete Anleger dürfte der Julius Bär Energy Transition Fund nicht in Frage kommen. Dagegen spricht vor allem seine Bewertung der Kernenergie aber auch sein Engagement im Bereich der „Kohlenwasserstoff-Champions“, der konventionellen Wärmekraftwerke und der Dienstleister und Ausrüster der Erdöl-/Erdgasbranche.

Julius Bär Energy Transition Fund: WKN A0Q6NE / ISIN LU0363641811

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