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Meldungen 22.11.2013

SFC Energy AG: Umsatz und Ergebnis 9M/13

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

Umsatz und Ergebnis 9M/13 durch Projektverzögerungen im Verteidigungs- und Industriebereich belastet - Simark ab September konsolidiert - Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet

- Umsatz 9M/13: 20.585 TEUR (9M/12 21.172 TEUR, minus 2,8%)

- Umsatzrückgang im wesentlichen auf Projektverschiebungen in den Bereichen Verteidigung & Sicherheit und Industrie zurückzuführen

- Umsatz Q3/13: 7.002 TEUR (Q3/12: 6.206 TEUR, plus 12,8%)

- Simark zum 1. September 2013 erstkonsolidiert

- EBITDA bereinigt 9M/13: minus 1.863 TEUR (9M/12: minus 100 TEUR)

Brunnthal/München, 22. November 2013 - Die SFC Energy AG, Technologie- und Marktführer für portable, mobile und netzferne Stromerzeugung, und -verteilung und integrierte Stromversorgungslösungen, hat in den ersten 9 Monaten 2013 einen Umsatz von 20.585 TEUR erzielt, (9M/12: 21.172 TEUR). Ursächlich für diese nicht den Erwartungen entsprechende Entwicklung sind im Wesentlichen massive Projektverzögerungen sowohl in Deutschland als auch in Nordamerika in den Bereichen Verteidigung & Sicherheit und Industrie. Im dritten Quartal 2013 lag der Umsatz mit 7.002 TEUR 12,8% über dem Vorjahresquartal (Q3/12: 6.206 TEUR). Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Anfang Juli 2013 akquirierte und zum 1. September 2013 erstkonsolidierte kanadische Simark mit 1.825 TEUR zum Umsatz des dritten Quartals 2013 beigetragen hat. Insofern ist eine eingeschränkte Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen, in denen Simark nicht enthalten ist, gegeben.

Das Bruttoergebnis vom Umsatz erreichte 7.253 TEUR (9M/12: 8.560 TEUR; Q3/13: 2.153 TEUR; Q3/12: 2.414 TEUR). Grund für diese rückläufige Entwicklung ist hauptsächlich der fehlende Skaleneffekt aufgrund der geringeren Umsätze sowie ein veränderter Produktmix. Des Weiteren liegt die Marge bei Simark niedriger als bei SFC oder PBF. Entsprechend betrug die Bruttomarge 35,2% (9M/12: 40,4%; Q3/13: 30,7%; Q3/12: 38,9%).

Das EBITDA auf Konzernebene betrug minus 2.003 TEUR (9M/12: minus 162 TEUR; Q3/13: minus 1.230 TEUR; Q3/12: minus 641 TEUR). Die hierin enthaltenen Sondereffekte von minus 286 TEUR beinhalten in 2013 im Wesentlichen Akquisekosten in Höhe von 1.048 TEUR sowie die Auflösung einer Earn-out Verbindlichkeit in Höhe von 921 TEUR. Das bereinigte EBITDA betrug minus 1.863 TEUR (9M/12: minus 100 TEUR; Q3/13: minus 1.170; Q3/12: minus 609 TEUR). Das Konzern-EBIT erreichte minus 3.587 TEUR (9M/12: minus 950 TEUR; Q3/13: minus 1.862 TEUR; Q3/12: minus 1.113 TEUR). Das bereinigte EBIT betrug minus 3.302 TEUR (9M/12: minus 1.423 TEUR; Q3/13: minus 1.655 TEUR; Q3/12: minus 1.081 TEUR).

Das Ergebnis nach Steuern sank von minus 919 TEUR im Vorjahreszeitraum auf minus 3.600 TEUR im Berichtszeitraum 2013 (Q3/13: minus 1.838 TEUR; Q3/12: minus 1.108 TEUR).

Der Auftragseingang in den ersten 9 Monaten ging von 26.458 TEUR im Vorjahreszeitraum auf 16.317 TEUR zurück. Im Vorjahreswert war der Großauftrag der Deutschen Bundeswehr für die SFC Energienetzwerke in Höhe von knapp 5 Mio. Euro enthalten. Der Auftragsbestand belief sich zum 30.09.2013 auf 10.487 TEUR (30.09.2012: 12.288 TEUR), Simark ist hierin mit 5.095 TEUR enthalten.

Der Bestand an frei verfügbaren liquiden Mitteln lag zum 30. September 2013 bei 8.354 TEUR (31. Dezember 2012: 22.626 TEUR). In den ersten neun Monaten 2013 erhöhte sich der Mittelabfluss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 2.726 TEUR auf 14.262 TEUR. Der erhöhte Mittelabfluss ist insbesondere auf die Akquise von Simark zurückzuführen.

Zum 30. September 2013 beschäftigte der Konzern 259 fest angestellte Mitarbeiter (30. September 2012: 187 Mitarbeiter).

Märkte

Der im Industriemarkt erzielte Umsatz wurde im Berichtszeitraum von 14.180 TEUR 9M/12 auf 14.690 TEUR gesteigert, wovon 1.825 TEUR von Simark, 9.581 TEUR von PBF (9M/12: 9.983) und 3.284 TEUR von SFC (9M/12: 4.197) generiert wurden. Ursächlich für den Rückgang bei SFC ist insbesondere, dass im Bereich Verkehrstechnik nicht wie im Vorjahr ein Großprojekt realisiert werden konnte, ferner kam es zu Verzögerungen bei der Auslieferung von Brennstoffzellen im Bereich Öl & Gas, da die zuvor über einen für die Gesellschaft tätigen kanadischen Öl- und Gas-Integrator erfolgte Vertriebstätigkeit nun in direkter Bearbeitung erfolgt.

Im SFC-Freizeitmarkt war im Berichtszeitraum ein 4,5% Umsatzwachstum auf 3.807 TEUR zu verzeichnen, was im Lichte des negativen Markttrends positiv zu bewerten ist.

Im Segment Verteidigung reduzierte sich der Umsatz im Berichtszeitraum auf 2.088 TEUR (9M/12: 3.349 TEUR). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Verzögerung von Auftragsvergaben aufgrund der ungeklärten Haushaltssituation in den USA und auf reformbedingte Verschiebungen bei der Bundeswehr in Deutschland zurückzuführen. Zudem verzögern notwendige technische Nacharbeiten neue Beauftragungen in Deutschland.

Organisation

Anfang Juli wurde der Vertrag zur Übernahme des etablierten kanadischen Öl- und Gas-Spezialisten Simark Controls Ltd. unterzeichnet. Mit dieser Akquisition erwirbt sich SFC direkten Marktzugang zu einem der am schnellsten wachsenden Industriemärkte und macht damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Systemanbieter, Vorwärtsintegration und Expansion in den attraktiven nordamerikanischen Öl & Gas Markt. Das Integrationsprogramm ist aufgesetzt und die Umsetzung erfolgt planmäßig.

Um für die Zukunft sicherzustellen, dass alle Geschäftsbereiche des SFC Energy Konzerns profitabel wirtschaften, wurde ein umfassendes Kostensenkungsprogramm erarbeitet, dessen unverzügliche Umsetzung in allen Unternehmensbereichen zu Einsparungen führen wird.

Prognose

Im Bereich Brennstoffzellen führen insbesondere Projektverzögerungen in Deutschland, den USA sowie Russland im Kernmarkt Verteidigung & Sicherheit zu Umsatz- und Margenrückgängen. Zudem ist die Wachstumsgeschwindigkeit des Industriegeschäfts langsamer als erwartet. Nachdem die Gesellschaft bislang einen Gesamtjahresumsatz zwischen 38 und 43 Mio. EUR (Vorjahr 31,3 Mio. EUR) und eine diesem Umsatzwachstum entsprechende Verbesserung des bereinigten EBITDA im Geschäftsjahr 2013 erwartet hatte, können aufgrund der derzeitigen Einschätzungen diese Ziele für das Jahr nicht mehr erreicht werden. Der Vorstand geht nunmehr von einem Gesamtjahresumsatz 2013 in Höhe von 32 bis 36 Mio. EUR aus.

Durch die geringeren Umsätze, insbesondere im margenstarken Verteidigungsgeschäft für Brennstoffzellen wird das erwartete bereinigte EBITDA rund minus 2,5 bis minus 3,0 Mio. EUR betragen.

Für 2014 erwartet das Unternehmen eine Wiederbelebung des Verteidigungsgeschäfts sowie eine Ausweitung des internationalen Industriegeschäfts, insbesondere im Öl- und Gasmarkt in Nordamerika. Der Vorstand rechnet daher unverändert für das Gesamtjahr 2014 mit einem Konzernumsatz der SFC-Gruppe zwischen 55 und 60 Mio. EUR mit einer einhergehenden signifikanten Verbesserung der Ergebniskennzahlen.

Detaillierte Finanzinformationen

Der ausführliche Neunmonatsbericht 2013 der SFC Energy AG steht auf der Homepage des Unternehmens unterwww.sfc.com/de/investoren/finanzberichtezur Verfügung.

SFC Investor Relations und Pressekontakt:
Barbara von Frankenberg
Leitung Investor Relations & Public Relations
SFC Energy AG
Eugen-Sänger-Ring 7
D-85649 Brunnthal
Tel. +49 89 673 592-378
Fax. +49 89 673 592-169
Email: barbara.frankenberg@sfc.com

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