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Meldungen 14.11.2017

Solarausrüster Manz AG steigert sich im Vergleich zum Vorjahr

Der Solarausrüster Manz AG hat von Januar bis September 2017 seinen Umsatz gesteigert gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch das negative Konzernergebnis wurde deutlich verbessert. Wir veröffentlichen die Mitteilung des Unternehmens aus Reutlingen in Baden-Württemberg dazu im Wortlaut.

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

Manz AG veröffentlicht Bericht über die ersten neun Monate 2017

- Umsatz mit 193 Mio. Euro rund 15 % über Vorjahresniveau

- Ergebniskennzahlen EBITDA und EBIT deutlich verbessert gegenüber dem Vorjahr

- Realisierung der CIGS-Solaraufträge innerhalb des vorgesehenen Zeitplans

Reutlingen, 14. November 2017 - Die Manz AG, weltweit agierender Hightech-Maschinenbauer mit umfassendem Technologieportfolio, veröffentlicht heute ihre Quartalsmitteilung über die ersten neun Monate 2017. Demnach konnte nach dem verhaltenen Start im ersten Quartal 2017 die verbesserte Geschäftsentwicklung aus dem zweiten Quartal auch im dritten Quartal 2017 fortgesetzt werden. Nach einer im dritten Quartal stabilen Entwicklung in allen Segmenten lagen die Umsatzerlöse des Konzerns mit 192,6 Mio. Euro (Vorjahr: 167,3 Mio. Euro) ebenso wie das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit 8,5 Mio. Euro (Vorjahr: -15,2 Mio. Euro) und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: -25,7 Mio. Euro) im Berichtszeitraum 2017 deutlich über den Vorjahreswerten.

Eckhard Hörner-Marass, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, kommentiert: "Auch im dritten Quartal 2017 haben wir unser Optimierungsprogramm konsequent fortgeführt. So haben wir im Vorstand weitere notwendige Maßnahmen beschlossen und eingeleitet, um durch gezielte Organisations- und Prozessverbesserungen sowie die Bereinigung des Produktportfolios die Wettbewerbs- und Renditefähigkeit der Manz AG kontinuierlich und nachhaltig zu steigern. Wir sehen uns dabei insgesamt auf einem guten Weg." Gunnar Voss von Dahlen, Finanzvorstand der Manz AG, ergänzt: "Ein solch intensiver Prozess ist nicht von heute auf morgen abzuschließen, erfordert Investitionen und bindet Ressourcen. Dies spiegelt sich in unseren Zahlen für die ersten neun Monate wider. All diese Anstrengungen unternehmen wir aber in der festen Überzeugung, damit die Basis für einen langfristigen und profitablen Unternehmenserfolg der Manz AG zu legen."

Bei Betrachtung der einzelnen Segmente der Manz AG lagen sowohl die Umsätze als auch die Ergebnisse in den Segmenten Solar, Contract Manufacturing und Service über den jeweiligen Vorjahreswerten und damit im Rahmen der Erwartungen des Vorstands. In den Segmenten Electronics und Energy Storage liegt der Fokus auch nach dem dritten Quartal 2017 weiterhin auf der Neukundengewinnung und der Entwicklung neuer Produkte sowie dem Abschluss von Pilotprojekten in Vorbereitung auf potenzielle Folgeaufträge für eine zukünftige Serienproduktion. Die dafür notwendigen Vorleistungen führten in den ersten neun Monaten 2017 dazu, dass beide Segmentergebnisse unter ihrem jeweiligen Vorjahreswert lagen.

Für das Gesamtjahr 2017 sieht der Vorstand die Manz AG bei einem Auftragsbestand von 287,3 Mio. Euro per 30. September 2017 im Plan. So befindet sich die Realisierung der CIGS-Solaraufträge innerhalb des vorgesehenen Zeitplans. Aufgrund des Leistungsfortschritts wird daher auch der Großteil der für 2017 eingeplanten Solarumsätze im Laufe des vierten Quartals erwartet. In den Segmenten Electronics und Energy Storage zeigen sich erste Erfolge bei der Neukundengewinnung. Zudem werden im Segment Energy Storage neue Anwendungsbereiche erschlossen, so etwa für den Bereich der Powertools, um den operativen Erfolg nicht alleinig von den mittelfristigen Wachstumschancen in der Elektromobilität abhängig zu machen. In beiden Segmenten Electronics und Energy Storage will der Vorstand die Manz AG unabhängiger von einzelnen Kunden und Branchen und damit insgesamt stabiler aufstellen. Das Segment Contract Manufacturing zeigt weiterhin ein anhaltend dynamisches, profitables Wachstum, während auch das Servicegeschäft in Zukunft zu einer Verbesserung der Gesamtprofitabilität der Manz AG beitragen wird.

Für das Gesamtjahr 2017 rechnet die Manz AG daher unverändert mit einer signifikanten Steigerung des Umsatzes auf mindestens 350 Mio. Euro, wobei hierfür ein planmäßig positiver Projektverlauf im Segment Solar Voraussetzung ist. Ebenso wird inklusive Sondereffekte für 2017 ein gegenüber dem Vorjahr (-35,9 Mio. Euro) signifikant verbessertes, positives EBIT erwartet.

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