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Nachrichten 29.04.2010

„Solarfonds sind längst keine Exoten mehr.“ - ECOreporter.de-Interview mit Hermann Klughardt, Voigt & Collegen

Das Interesse von Anlegern an nachhaltigen geschlossenen Fonds ist groß. Der Solarfonds SolES 22 des Emissionshauses Voigt & Collegen GmbH ist seit Januar im Vertrieb. ECOreporter.de sprach mit Hermann Klughardt, geschäftsführender Gesellschafter von Voigt & Collegen, über die Vertriebswege des Fonds und die Entwicklung des Marktes für geschlossene Solarfonds.

Hermann Klughardt, 46 Jahre alt, ist geschäftsführender Gesellschafter beim Düsseldorfer Emissionshaus Voigt & Collegen GmbH. / Quelle: Unternehmen




ECOreporter.de: Wie ist der Platzierungsstand des Solarfonds "Voigt & Collegen SolEs 22"?

Hermann Klughardt:Der aktuelle Platzierungsstand des SolEs 22 liegt bei mehr als 11 Millionen. Euro.


ECOreporter.de: Können Anleger noch in den Fonds einsteigen?

Klughardt:Der Fonds ist erst seit Ende Januar im Vertrieb. Anleger können voraussichtlich noch bis Ende diesen Jahres den Fonds zeichnen.


ECOreporter.de: Nennen Sie bitte die wichtigsten Eckdaten zu dem Produkt?

Klughardt:Der SolEs 22 investiert in Photovoltaikparks in den Ländern, Spanien, Italien und Frankreich. Bei einer geplanten Laufzeit von zehn Jahren können Anleger eine Ausschüttung von 7 Prozent pro. Jahr. für 2011 ansteigend auf 9 Prozent jährlich. für 2020 erwarten. Der SolEs 22 hat Ende März das mit 26 Megawattpeak (MWp) größte First Solar Photovoltaikkraftwerk Spaniens erworben. Das heißt, der Fond ist kein Blind-Pool mehr, sondern rund 90 Prozent der geplanten Investments sind bereits getätigt. Auch für die mögliche Erhöhung des Fondsvolumens stehen ausreichend Anlagen zum Erwerb zur Verfügung.


ECOreporter.de: Wie ist der Vertrieb organisiert?

Klughardt:Wir arbeiten über die klassischen Vertiebswege Banken, Finanzdienstleister, Pools und Vermögensverwalter. Und sind hier sehr breit aufgestellt. Das Verhältnis von Banken zu Nichtbanken liegt bei ca. 60 zu 40.


ECOreporter.de: Wie groß ist das Interesse der Vermittler an nachhaltigen Investments, Wird der SolEs 22 explizit nachgefragt?

Klughardt:
Wir sind bereits seit Anfang 2007 mit den SolEs Solarfonds in Südeuropa auf dem Markt und verzeichnen eine stetig steigende Nachfrage nach unseren Fonds. Diese Nachfragesteigerung hängt unter anderm auch mit dem steigenden Interesse der Vertriebe aber auch der Kunden an nachhaltigen Kapitalanlagen zusammen. Und täglich kommen neue Vermittler hinzu, die erkannt haben, dass nachhaltigen Investments die Zukunft gehört.


ECOreporter.de: Machen Sie die Erfahrung, dass Vermittler konventioneller Produkte vermehrt auf Nachhaltigkeitsinvestments umsteigen, oder ist es im Zuge der Finanzkrise eher umgekehrt?


Klughardt:Immer mehr Vermittler aus dem Bereich der konventionellen Produkte vermitteln auch unsere Solarfonds. Die SolEs Solarfonds sind längst keine Exoten mehr und die Assetklasse New Energy und hier speziell die Photovoltaik hat sich mittlerweile einen respektablen Marktanteil im Bereich der geschlossenen Fonds gesichert.


ECOreporter.de: Wie wird sich der Markt für nachhaltige Geldanlagen speziell im Bezug auf die Engagement der Vermittler entwickeln?



Klughardt:Es wird eine immer größere Zahl von Angeboten im Bereich nachhaltiger Investments auf den Markt kommen und damit einhergehend auch eine immer größere Zahl von Vermittlern das Thema nachhaltige Geldanlage als zukunftsweisend entdecken. Entscheidend wird hier auch weiterhin die Qualität der Angebote sein. Wir jedenfalls werden dafür sorgen, dass unsere SolEs Solarfonds auch weiterhin höchsten Ansprüchen gerecht werden.


ECOreporter.de: Herr Klughardt, herzlichen Dank für das Gespräch!


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