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Meldungen 20.08.2008

Sto AG: Halbjahresfinanzbericht 2008

  • Sto-Konzernumsatz legt im ersten Halbjahr 2008 um 6,8 % auf 445,5 Mio. EUR zu
  • Inlands- und Auslandsgeschäft wachsen
  • Operatives Konzernergebnis EBIT um 7,2 Mio. EUR auf 30,6 Mio. EUR verbessert
  • Konjunkturelle Warnzeichen verstärken sich
  • Unveränderter Ausblick für das Gesamtjahr 2008: Leichtes Umsatzwachstum und stabiles operatives Ergebnis erwartet



    Die Sto AG, weltweit führender Hersteller von Wärmedämm-Verbundsystemen, steigerte ihren Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2008 um 6,8 % auf 445,5 (Vorjahr 417,2) Mio. EUR. Ohne gegenläufige Währungseffekte wäre das Geschäftsvolumen noch um 6,8 Mio. EUR höher ausgefallen. Umrechnungsbedingte Einbußen ergaben sich insbesondere aus der anhaltenden Schwäche von US-Dollar und britischem Pfund.


    Wachstum wurde in der Berichtsperiode innerhalb und außerhalb Deutschlands erzielt. Der Inlandsumsatz erhöhte sich vor allem aufgrund eines guten Objektgeschäfts auf 195,2 Mio. EUR, womit das Rekordniveau von 184,3 Mio. EUR aus dem Vorjahr um 5,9 % übertroffen werden konnte. Noch stärker legte das internationale Geschäft zu: Der Auslandsumsatz stieg trotz der Währungseffekte und des erwartungsgemäß schwierigen US-Marktes um 7,5 % auf 250,3 (Vorjahr 232,9) Mio. EUR.


    Das operative Konzernergebnis EBIT verbesserte sich im ersten Halbjahr 2008 um 30,8 % auf 30,6 (Vorjahr 23,4) Mio. EUR. Positiv machte sich neben dem höheren Geschäftsvolumen bemerkbar, dass die Steigerung beim Materialaufwand insgesamt weniger hoch ausfiel als befürchtet. Erst gegen Ende des Berichtszeitraums zogen die Preise für Rohstoffe, Energie und Logistik wieder deutlich an.


    Das Konzernvorsteuerergebnis EBT nahm um 28,7 % auf 27,8 (Vorjahr 21,6) Mio. EUR zu. Etwas weniger stark um 22,8 % auf 17,8 Mio. EUR ist das Ergebnis nach Steuern EAT gewachsen. Dies lag in einem um 2,9 Mio. EUR auf 10,0 Mio. EUR gestiegenen Ertragsteueraufwand begründet. Darin spiegelte sich zum einen das höhere Vorsteuerergebnis wider. Zum anderen waren bereits vorliegende und in angemessenem Umfang bewertete Erkenntnisse aus der derzeit bei einem Teil der inländischen Gesellschaften stattfindenden steuerlichen Betriebsprüfung enthalten. Ohne diesen Sonderfaktor hätte die Steuerquote unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 32,7 % gelegen. Aus dem EAT errechnet sich ein Gewinn je Vorzugsaktie von 2,79 EUR im Vergleich zu 2,16 EUR im ersten Halbjahr 2007. Das Ergebnis je Stammaktie lag bei 2,73 (Vorjahr 2,10) EUR.


    Ende Juni 2008 waren im Sto-Konzern insgesamt 4.117 Mitarbeiter beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahresstichtag entsprach dies einem Anstieg um 118 Personen oder 3,0 %. Neueinstellungen wurden angesichts des ungebrochenen Wachstums vor allem bei den ausländischen Tochtergesellschaften vorgenommen: Die Zahl der Auslandsmitarbeiter legte um 95 Personen auf 1.848 zu (+5,4 %). Im Inland beschäftigte Sto zur Jahresmitte 2.269 Arbeitnehmer und damit 23 Personen mehr (+1,0 %) als am Vorjahresstichtag. In diesem lediglich moderaten Zuwachs schlug sich bereits die vom Unternehmen angekündigte zurückhaltendere Personalpolitik in Deutschland nieder.


    Die über Erwarten gute Entwicklung im ersten Halbjahr 2008 lässt sich nicht auf das Gesamtjahr 2008 hochrechnen, da die konjunkturellen Risiken im Verlauf des Berichtszeitraums erheblich zugenommen haben. In den kommenden Quartalen ist von einer deutlichen Nachfrageberuhigung in der Mehrzahl der europäischen Länder und in China auszugehen. In den USA werden sogar weitere Rückgänge prognostiziert. Infolge dieser Tendenzen rechnet Sto in der zweiten Jahreshälfte ebenfalls mit geringeren Wachstumsraten. Auch der Konzerngewinn wird sich aus heutiger Sicht weniger dynamisch entwickeln als im ersten Halbjahr, da die Rohstoff-, Energie- und Transportpreise seit der Jahresmitte wieder erheblich angezogen haben. Außerdem fiel der Tarifabschluss für die Beschäftigten höher aus als vom Unternehmen budgetiert. Für das Gesamtjahr 2008 geht Sto unverändert von einem moderaten Anstieg beim Konzernumsatz um ca. 4 % auf rund 920 Mio. EUR und einem EBIT etwa auf Vorjahreshöhe von 75,0 Mio. EUR aus.


    Die Sto AG ist mit einem Konzernumsatz von rund 885 Mio. Euro einer der international bedeutendsten und innovativsten Hersteller von Produkten für die Gebäudefassade. Weltweit führend ist das Unternehmen im Segment Wärmedämm-Verbundsysteme. Zum Kernsortiment gehören außerdem hochwertige Fassadenelemente sowie Putze und Farben, die sowohl für den Außenbereich als auch für das Innere von Gebäuden angeboten werden. Weitere Tätigkeitsschwerpunkte sind die Bereiche Betoninstandsetzung und vorgehängte Fassadensysteme.


    Ansprechpartner:
    Hans-Dieter Schumacher - Sto AG, Tel.: 07744/57-1241, Fax: 07744/57-2368
    Manfred Sauer - TIK GmbH, Tel.: 0911/9597-860, Fax: 0911/9597-880

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