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Direktbeteiligungen 14.11.2013

Über Genussrecht in grünes Immobilien-Portfolio investieren

Immobilienobjekt von Hesse Newman in der Bauphase. / Quelle: Unternehmen

Wann ist das Investment in eine Immobilie nachhaltig? Was sind wichtige ökologische und soziale Faktoren? Warum bietet die Hesse Newman Capital AG Anlegern an, über ein Genussrecht in grünes Immobilien zu investieren. Diese und weitere Fragen beantwortet Marc Drießen, Vorstand des Hamburger Unternehmens, im ECOreporter.de-Interview.

Hesse Newman Capital AG ist einer der zahlreichen Aussteller und auch Sponsor der Messe Grünes Geld in Köln. Am 16. November können sich Neueinsteiger ebenso wie Finanzprofis bei freiem Eintritt im Gürzenich in Köln Zentrum über Trends, Entwicklungen, Neuheiten und Angebote am nachhaltigen Finanzmarkt informieren.  Abgerundet wird die Veranstaltung durch ein umfangreiches Vortragsprogramm rund um „grüne“ Kapitalanlagen, eine prominent besetzte Podiumsdiskussion zur Energiewende und ein Kinderprogramm für kleine Besucher. Näheres zur Messe erfahren Sie hier.


ECOreporter.de: Wann ist die Investition in eine Immobilie nachhaltig?

Marc Drießen:  Nachhaltigkeit definieren wir bei Hesse Newman ganzheitlich, das heißt eine Immobilie muss als Anlageobjekt ökonomisch überzeugen und darüber hinaus auch ökologisch, vor allem mit Blick auf die Energie- und Ressourceneffizienz.


ECOreporter.de: Worauf achten Sie bei Hesse Newman bei Ihren Investitionen in Green Buildings? Geht es Ihnen dabei ausschließlich um Energieeffizienz oder auch um andere Aspekte wie ökologische Baustoffe?

Drießen:
  Unsere Objekte sind i.d.R. als GreenBuilding zertifiziert, beispielsweise von der Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Die DGNB-Kriterien gehen deutlich über das Thema Energieeffizienz hinaus. So wird jede Immobilie entlang eines langen Kriterienkatalogs und nach sechs Bereichen beurteilt. Konkret sind dies neben der ökologischen Qualität, wie Primärenergiebedarf, Mikroklima, auch die ökonomische Qualität, wie Wertstabilität, Flächeneffizienz, Grundrissumgestaltung, lichte Höhe. Bewertet wird auch die funktionale sowie die technische Qualität. Hierzu zählt beispielsweise der thermische Komfort im Sommer, die Innenraumluftqualität, Lüftung, die Kapazität insgesamt sowie die Möglichkeit der Anmietung von Räumlichkeiten, aber auch das Recycling- und Entsorgungskonzept.

Darüber hinaus ist die Prozess-Qualität ein wichtiges Kriterium. Hier beurteilt die DGNB die Partizipation von Nutzern und Nachbarn, die Qualitätssicherung der Bauausführung, die Sicherung der Nachhaltigkeitsaspekte in der Ausschreibung und Vergabe sowie die Qualität der ausführenden Firmen. Und zu guter Letzt wird auch die Standort-Qualität – also eine typische immobilienwirtschaftliche Position geprüft – in puncto Verkehrsanbindung sowie allgemeiner Infrastruktur z.B. die Nähe zu medizinischer Versorgung, zu Bildungsangeboten sowie zu Gastronomie oder auch zu Parkanlagen.


ECOreporter.de: Setzen Sie bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit von Immobilien auf externe Experten oder ausschließlich auf die hauseigene Expertise?

Drießen:  Unser eigenes Immobilienteam ist interdisziplinär aufgestellt – für uns arbeiten Architekten, Immobilienökonomen und Fondsexperten Hand in Hand – auch mit Blick auf Nachhaltigkeitsthemen. Darüber hinaus beauftragen wir regelmäßig Spezialisten – Dienstleistern aus den Bereichen Property- und Facility-Management sowie Bauunternehmern.

Bildhinweis: Marc Drießen. / Quelle: Hesse Newman Capital AG


ECOreporter.de: Über welche Referenzen verfügt die Hesse Newman Capital AG bei Anlageprodukten im Bereich Green Buildings?

Drießen: Wir haben bis dato vier zertifizierte GreenBuildings an guten Standorten wie Hamburg, Düsseldorf, Nürnberg und München realisiert. Die Immobilien sind langjährig und solide vermietet, u.a. an die Siemens AG oder den Freistaat Bayern. Unser Asset Management erfolgte bis dato mit sehr solider Leistung: Alle Hesse Newman-Immobilienanlagen haben bis dato wie geplant ausgezahlt – durchschnittlich rund 5,6 Prozent pro Jahr. Darüber hinaus wirken wir als Beirat von BREEAM Deutschland aktiv bei der Umsetzung eines Zertifizierungssystems bei Bestandsimmobilien um. In Kürze werden wir auch unsere bisher nicht zertifizierten Bestandsimmobilien zertifizieren lassen.


ECOreporter.de: Aktuell bieten Sie ein Genussrecht zu als nachhaltig zertifizierten Bürogebäuden an. Wie lauten die Konditionen für Anleger bei diesem Produkt?

Drießen:  Anleger investieren über ein Genussrecht in unser grünes Immobilien-Portfolio. Die Verzinsung mit fünf Prozent pro Jahr erfolgt je nach Wunsch entweder jährlich oder wird weiter angespart (Thesaurierung). Die Laufzeit ist dank jährlicher Kündigungsmöglichkeiten sehr flexibel. Eine Investition ist bereits ab 1.000 Euro plus Agio möglich.


ECOreporter.de: Wie ist der aktuelle Platzierungsstand? Wie lange läuft das Angebot noch und wie viel Kapital wollen Sie über das Genussrecht einsammeln? Inwiefern hätte es Auswirkungen auf die Investoren, wenn Sie Ihr Ziel beim Eigenkapital für das Projekt deutlich verfehlen?

Drießen:  Das Angebot ist ein Evergreen-Produkt, die Platzierungsphase zeitlich nicht begrenzt. Das heißt – das Portfolio wächst mit der Zeit und damit auch die Risikostreuung. Bisher wurden bereits zwei Investitionen in Neubau-Green Buildings in Hamburg und München gesichert.


ECOreporter.de: Warum bieten Sie ein Genussrecht an und nicht einen geschlossen Fonds?

Drießen: Viele Anleger wollen, auch wenn sie grundsätzlich langfristig orientiert sind, ihre Finanzplanung trotzdem bei Bedarf an eine veränderte Lebenssituation anpassen können. Hierauf bieten wir mit dem Genussrecht Hesse Newman GreenBuilding eine passende Lösung. Das Genussrecht ist auf Anleger zugeschnitten, die eine breitere Streuung und höhere Flexibilität suchen als bei einem typischen Ein-Objekt-Investments.


ECOreporter.de: Planen Sie bereits weitere Angebote im Bereich Green Building?

Drießen:  Konkret ist derzeit nichts in Vorbereitung. Doch grundsätzlich werden wir dem Schwerpunkt Greenbuilding treu bleiben.

ECOreporter.de: Herr Drießen, wir danken Ihnen für das Gespräch.

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