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Finanzdienstleister 20.06.2012

Unstimmigkeiten begleiten Übernahme der Bank Sarasin durch Safra

Im Vorfeld der geplanten Übernahme der Bank Sarasin aus Basel durch die brasilianische Sarfa-Gruppe ist es offenbar zu Unstimmigkeiten gekommen. Denn Christoph Ammann, Präsident des Verwaltungsrates der Bank Sarasin, und sein Verwaltungsratskollege Peter Derendinger, treten zurück.


Seit vergangenem Herbst steht fest, dass die Safra-Gruppe die Mehrheit an der Bank Sarasin übernehmen wird. Safra, eine Unternehmensgruppe von Banken und Finanzunternehmungen im Besitz einer der reichsten Familien Südamerikas,  will am Management sowie an der bestehenden Strategie von Sarasin festhalten. Es war vereinbart worden, dass sie für 1,04 Milliarden Franken von der Rabobank die Mehrheit an Sarasin übernimmt. Im Juli soll die Übernahme erfolgen.


Der Verwaltungsrat hatte zu Beginn des Übernahmeprozesses durch Safra einen Ausschuss gebildet, dessen Aufgabe es war, die Interessen der Bank und der Publikumsaktionäre sicherzustellen. „Der Ausschuss hat seine Handlungsfähigkeit im Verlaufe der vergangenen Monate zunehmend eingeschränkt gesehen und kann seine Aufgabe heute nicht mehr wahrnehmen“, erklärte die Bank Sarasin heute dazu. Daher würden Ammann und Derendinger ihre Posten aufgeben, sobald die Übernahme im Juli vollzogen sei.


Im Verwaltungsrat verbleiben damit die beiden Vertreter der Rabobank, Sipko N. Schat und Pim W. Mol, sowie Hans-Rudolf Hufschmid und Dagmar G. Wöhrl.


Zu der Safra Gruppe gehören Banken in Brasilien, der Schweiz, Monaco, Luxemburg, Gibraltar und den USA. Die Gruppe verwaltet Vermögen von 109 Milliarden Dollar und damit nur unwesentlich mehr als Sarasin.

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