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Finanzdienstleister 08.04.2009

Vermögensverwalter sieht nachhaltige Anleihenportfolios in der Krise im Vorteil – deutliche Outperformance

In Zeiten der Finanzkrise zeigen sich deutlich die Vorteile eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatzes im Management von Anleihenmandaten. Das meldet die Bank Sarasin AG, Frankfurt am Main und München. Die Bank ist eine hundertprozentige Tochter des Baseler Bankhauses Bank Sarasin & Cie AG. Wie Sarasin berichtet, stieg die Outperformance von nachhaltig geführten Vermögensverwaltungsmandaten im Obligationenbereich in den letzten zwölf Monaten auf teilweise über 500 Basispunkte gegenüber klassischen verwalteten Obligationen-Portfolios an.

Nachhaltig agierende Unternehmen seien wesentlich weniger von den negativen Auswirkungen der Finanzkrise betroffen als nicht nachhaltig agierende, heißt es weiter. Dies erkläre sich insbesondere durch die vorausschauende Fokussierung auf Schuldner mit einem nachhaltig ausgewogenen Risiko- und Geschäftsmodell sowie auf die frühzeitige Untergewichtung von Sektoren und Produkten, die zu den großen Verlierern der Finanzkrise zählen. Dazu zählten die Automobil-, Energie-, Rohstoff- oder Baubranche und Teilbranchen wie beispielsweise Investmentbanken oder Anbieter von US-Hypotheken.

Die Kreditrisikoprämien von nicht-nachhaltigen Unternehmen seien in praktisch allen Branchen deutlich stärker angestiegen als bei Unternehmen, welche von der Bank Sarasin seit Jahren als besonders nachhaltig eingeschätzt wurden, so die Meldung. Der Einsatz der Nachhaltigkeitsanalyse als zusätzlicher Risikofilter habe für Anleger somit nicht nur Risiken wirkungsvoll reduziert, sondern auch die Performance und Liquidität ihrer Anlagen dramatisch unterstützt.

Laut dem Bankhaus bieten nachhaltige Unternehmensanleihen im derzeitigen Marktumfeld eine interessante Anlagemöglichkeit, die einerseits begrenzte Risiken aufweist und andererseits Renditechancen nutzt, die sich bei einsetzender Erholung der Konjunktur und sinkenden Credit Spreads eröffnen. Man habe deshalb entschieden, die Quote für Unternehmensanleihen für die nachhaltigen Anleihenmandate der Bank Sarasin über den üblichen Anteil von rund einem Drittel des Fondsvolumens hinaus auszubauen (zu Lasten von anderen Anleihen, insbesondere Staatsanleihen). Zusätzlich werde das Portfolio an die aktuelle Marktlage angepasst, indem ein vorübergehendes Absinken des durchschnittlichen Kreditratings unterhalb die bisherige Mindestmarke von „AA“ ermöglicht werde. Damit sei die Möglichkeit gegeben, das Rendite-Risikoprofil der Anleihemandate flexibler an die aktuellen Gegebenheiten im Markt anzupassen.

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