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Erneuerbare Energie 12.01.2018

Ziele für nachhaltige Entwicklung: EU-Kommission bringt Experten zusammen

Zur Umsetzung der in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen verankerten Ziele für nachhaltige Entwicklung hat die EU-Kommission erstmals eine Multi-Stakeholder-Plattform einberufen. Vertreter aus Wissenschaft und Lehre, Zivilgesellschaft und Unternehmen sollen sie mit Rat und Tat unterstützen.

Um transparent zu arbeiten und die Reflexion öffentlich führen zu können, sollen alle Interessierten um Vorschläge zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele einreichen. Die Plattform wird der Kommission auch bei der Vorbereitung des Auswahlverfahrens für einen jährlichen Nachhaltigkeitspreis helfen.

"Nachhaltigkeit ist ein europäisches Markenzeichen"

Als Vorsitzender der Plattform erklärte der Erste Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans: "Nachhaltigkeit ist ein europäisches Markenzeichen, nachhaltige Entwicklung eine Priorität der Agenda der Europäischen Kommission. Wir müssen an der Basis ansetzen, müssen Wissen und Fähigkeiten eines breiten Spektrums von Interessenträgern zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umgestaltung nutzen. Auf der Multi-Stakeholder-Plattform kommen Experten zusammen und lernen voneinander. Ich freue mich auf eine enge Zusammenarbeit, bei der wir die Vision und die geeigneten Instrumente für die Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele entwickeln."

Der für Arbeitsplätze, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit zuständige Vizepräsident Jyrki Katainen fügte hinzu: "Die Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Finanzierung sind Beispiele für den innovativen Ansatz, mit dem Europa dafür sorgt, dass unsere Investitionen nicht nur Wirtschaftswachstum fördern, sondern auch neue Vorteile für unseren Planeten und unsere Bürgerinnen und Bürger bringen. Die Erfahrung, die die Mitglieder in die Arbeit der Plattform einbringen, wird uns helfen, bei einer Strategie für nachhaltiges Wachstum nach 2020 zu konkreten Ergebnissen zu kommen."

Experten ergänzen das Fachwissen der EU-Kommission

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und die darin verankerten Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDG) wurden auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 25. September 2015 angenommen. Sie bilden einen umfassenden Aktionsplan, werden von der Europäischen Union mit allen ihren Partnern geteilt und sind in allen ihren Arbeitsbereichen verankert.

Die Plattform bringt Experten mit unterschiedlichem Hintergrund aus unterschiedlichen Wissensbereichen zusammen. Sie ergänzt dadurch das Fachwissen in der Kommission und bietet einen Rahmen, um sich über bewährte Verfahren auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene auszutauschen.

Das Ziel ist inklusives und nachhaltiges Wachstum

Auf ihrer ersten Tagung vereinbarten die Mitglieder der Plattform, einen gemeinsamen Beitrag zum Diskussionspapier der Kommission "Auf dem Weg zu einem nachhaltigen Europa" von 2030 auszuarbeiten, das im Arbeitsprogramm der Kommission für 2018 angekündigt wurde und im Laufe dieses Jahres angenommen werden soll. Dieses Diskussionspapier ist ein Teil der Debatte über die Zukunft Europas, die von der Kommission im Jahr 2017 ins Leben gerufen wurde.

Die Plattformmitglieder identifizierten Prioritäten der weiteren Diskussion. Sie werden unter anderem erörtern, wie die Nachhaltigkeitsziele im mehrjährigen Finanzrahmen umfassend berücksichtigt werden sollen, wie inklusives und nachhaltiges Wachstum generiert werden kann und wie Fortschritte überwacht und berichtet werden sollen. Zudem kamen die Mitglieder überein, dass die Plattform die Kommission bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele

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