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AnlageABC – Das nachhaltige Finanzlexikon

Von A bis Z finden Sie alle wichtigen Begriffe aus dem Bereich Finanzen. Themen wie Nachhaltiges Wirtschaften, Ethik und Verbraucherschutz sind gleichgewichtig neben der Ökonomie vertreten.

Abstrakte Verweisung

Abstrakte Verweisung ist ein Begriff aus dem Versicherungsrecht zur Berufsunfähigkeit, und er kennzeichnet etwas für den Versicherten wohl wenig Gewünschtes: Nämlich die Feststellung, dass er fähig ist, einen anderen Beruf auszuüben als denjenigen, den er nicht mehr ausüben kann. Die Folge: Er erhält wohl keine Rente. Irgendetwas können viele arbeiten. Fehlt die abstrakte Verweisung dagegen im Kleingedruckten des Vertrags mit der Versicherung, wird in der Regel eine Rente dann gezahlt, wenn die zuletzt ausgeübte Tätigkeit nicht mehr ausgeführt werden kann.

Also: Verzichtet eine Versicherung im Vertrag nicht ausdrücklich auf diese „abstrakte Verweisung“, kann sie die Zahlung mit dem Hinweis verweigern, der Kunde könne noch in einem anderen Beruf arbeiten. Je geringer die berufliche Qualifikation ist, desto geringer sind die Anforderungen für eine zumutbare Tätigkeit.

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