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Erneuerbare Energie 06.03.2014

Erneuerbare-Energien-Unternehmen fordern: Energiewende nicht platzen lassen!

Mit dem Appell „Energiewende nicht platzen lassen!“ haben sich heute mehr als 60 Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche in ganz Deutschland an Politiker der Bundes- und Landesebene gewandt. Im Rahmen der Initiative „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“ wollen nach eigenen Angaben Anlagenhersteller, -betreiber und Projektierer mit öffentlichen Aktionen am Firmensitz ein Zeichen für Planungs- und Investitionssicherheit setzten, während Bundes- und Landespolitiker über die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beraten.


„Der Entwurf der EEG-Novelle geht exakt in die falsche Richtung. Seine Umsetzung würde dazu führen, dass Deutschland seine eigenen Klimaschutzziele verfehlen würde. Außerdem würden Innovationskraft und heimische Wertschöpfung einer der wichtigsten deutschen Zukunftsbranchen bedroht“, warnt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Derzeit laufen Gespräche zwischen der Bundesregierung und den Ländern zur EEG-Novelle. Anfang April 2014 soll der Gesetzentwurf durch das Bundeskabinett gehen. Das Bundeswirtschaftsministerium plant, dass das novellierte EEG am 1. August 2014 in Kraft tritt.


„Die Windbranche steht mit 118 000 Beschäftigten als innovative Industrie für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wir sichern Wohlstand in den Regionen mit einem Exportanteil von heute 67 Prozent, der sich auf einem funktionierenden Heimatmarkt gründet. Angesichts der Ankündigung der Bundesregierung, in die Strukturen des EEG einzuschneiden, ist es jetzt an der Zeit, den Protest auf die Straße zu tragen. Deshalb beteiligt sich der Bundesverband WindEnergie (BWE) an dem bundesweiten Branchenaktionstag“, so BWE-Geschäftsführer Henning Dettmer.


Auch Horst Seide, Präsident des Fachverbandes Biogas, übt Kritik: „Der EEG-Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums würde ohne Korrekturen das Potenzial von Biogas als erneuerbarer Systemstabilisator in der Energiewende zunichte machen. Es droht dann der massive Verlust von Know-how, Arbeitsplätzen sowie der Technologieführerschaft Deutschlands.“


Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar), mahnt: „Statt Klimaschützer mittels einer EEG-Umlage auf selbstverbrauchten Solarstrom zu bestrafen, sollten endlich die Verursacher des Klimaproblems stärker zur Kasse gebeten werden. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn der Markteinbruch bei der Photovoltaik jetzt gestoppt wird. Das  breite Engagement der Bürger- und Unternehmerschaft für die Energiewende darf nicht ausgebremst werden." Die Solarbranche hat im vergangenen Jahr aufgrund überzogener Förderkürzungen bereits einen beispiellosen Markteinbruch von knapp 60 Prozent erleiden müssen. Zehntausende Jobs gingen dadurch verloren. Arbeitsplatzverluste durch die EEG-Novelle drohen auch der grundlastfähigen Wasserkraft und der heimischen Strom- und Wärmequelle Geothermie.

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