ECOreporter.de sprach mit Christof Lützel, dem
Pressesprecher der Gemeinschaftsbank, über die
Zukunft der Bank und die Integration der Ökobank.
ECOreporter.de: Herr Lützel, wie ist die Resonanz auf
ihren Aufruf an die Mitglieder, das Eigenkapital zu
stärken?
Christof Lützel: Ohne Übertreibung: Die Reaktion
ist als überwältigend zu bezeichnen! Wir bekommen
buchstäblich Waschkörbe voll Rücksendungen auf
unser Schreiben. Überhaupt dürfen wir dem Ergebnis
unserer Kundenumfrage nach von uns behaupten,
dass unsere Kunden sehr zufrieden mit der GLS-Bank
sind. Bei einer Rücklaufquote von 40 Prozent
äußerten sich anlässlich einer Befragung 95 Prozent
der Befragten "vollkommen zufrieden" oder "sehr
zufrieden" mit der Arbeit der Bank.Nennen Sie mir ein
zweites Geldinstitut mit einem solchen Ergebnis! Über
den genaueren Zeichnungsstand kann ich allerdings
im Augenblick keine zuverlässigen Angaben machen.
Wir kommen mit dem Bearbeiten der Antworten, es
handelt sich um Tausende von Briefen, im Moment
kaum nach.
ECOreporter.de: Die GLS-Bank wächst schnell. Wie
wollen Sie es schaffen, die besondere Kultur des
Unternehmens weiter zu erhalten?
Christof Lützel: Bezüglich der bevorstehenden
Integration des Geschäfts der Frankfurter Ökobank
sind wir sehr zuversichtlich, dass es uns gelingt, die
verbleibenden Kollegen mit ins Boot zu holen. Es handelt
sich dabei nicht um eine Fusion im klassischen
Sinne, wie noch vor einigen Monaten vorgesehen.










