Vielmehr werden wir, wie es aussieht, ein saniertes
Haus von der Bankgesellschaft Hamm übernehmen,
als deren Zweigstelle die Ökobank zur Zeit firmiert.
Im Übrigen haben wir allen Grund zu Selbstbewusstsein:
Unser Bilanzvolumen wächst jährlich ziemlich
konstant um mehr als 10 Prozent, allein hier in
Bochum haben wir innerhalb der vergangenen zwei
Jahre 16 neue Mitarbeiter eingestellt.
Wir sind ein gewachsenes Institut, unsere
Niederlassungen in Städten wie Stuttgart, Hamburg
oder Berlin bestehen zum Teil schon seit vielen
Jahren. Zwischen den verschiedene Filialen herrscht
ein lebhafter Austausch und Verkehr. Ich selbst
komme beispielsweise ziemlich regelmäßig nach
Stuttgart. Unsere Stärke besteht in unseren
Kernzielen, denen fühlen sich alle Mitarbeiter stark
verpflichtet: Transparenz in der Mittelvergabe und
Mitspracherechte der Kunden und Geldgeber.
ECOreporter.de: Wo sehen Sie Ihre Arbeits- und
Projektschwerpunkte für die nahe Zukunft?
Christof Lützel: Wir wollen uns treu bleiben und
die Felder, auf denen seit vielen Jahren unsere
Kernkompetenzen liegen, weiter ausbauen. Etwa ein
Viertel unserer Projekte ist dem Bereich der Ökologie
zuzurechnen, ein weiteres Viertel entfällt auf die
Themen Soziales und Gesundheit. Projekte zu den
Fragen Alter und Wohnen sind mit 17 Prozent vertreten,
der Bildung fließen knapp 22 Prozent der Mittel
zu, und schließlich bemühen wir uns auch um kulturelle












