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Kategorie 1 der ECOreporter-Favoriten-Aktien: Dividendenkönige für Sicherheit und Rendite – 15 große Unternehmen

15 Aktien mit sicheren Dividenden, aber teilweise Kompromissen bei der Nachhaltigkeit bilden die Kategorie 1 der ECOreporter-Favoriten-Aktien: die sogenannten Dividendenkönige. Das Portrait von Canadian National Railway ist kostenlos – so möchten wir den Noch-Nicht-Stammlesern die Gelegenheit geben, sich von dem Nutzen unserer Arbeit zu überzeugen.

  1. Aflac – Versicherungen im Zeichen der Ente
  2. Canadian National Railway – Güter auf der Bahn
  3. Cisco Systems – Netzwerklösungen für das Internet
  4. Colgate Palmolive – Hygiene, Textilpflege, Tiernahrung
  5. Fresenius – Medizin- und Gesundheitstechnik
  6. Intel – Mikroprozessoren für Computer
  7. Johnson & Johnson – Penaten, o.b., Augentropfen, Drogerieprodukte
  8. Linde – Umwelt- und Medizintechnik rund um das Thema Gas
  9. Novo-Nordisk – Pharmaprodukte für Zuckerkranke
  10. Procter & Gamble – weltgrößter Konsumgüterkonzern
  11. SAP – Software für Unternehmen
  12. Siemens – Waschmaschine, ICE und Offshore-Windparks aus einer Hand
  13. Stryker – Medizintechnik und orthopädische Produkte
  14. Thermo Fisher Alles für das Labor
  15. Unibail-Rodamco – Immobilien und Shoppingcenter


Dividendenkönige als ECOreporter-Favoriten-Aktien: Das steckt dahinter

Nicht grün, aber nachhaltiger als der Durchschnitt: Reicht das aus? Als ECOreporter 2015 zum ersten Mal im gedruckten ECOreporter-Magazin acht Aktien vorstellte, die nicht gerade für grüne Utopien stehen, waren wir gespannt: Mit großen Unternehmen auf sichere Dividenden zu setzen und Kursschwankungen nicht allzu sehr miterleben zu müssen, ist zwar sinnvoll, aber auch ethisch und nachhaltig genug? Die Leserresonanz ließ nur einen Schluss zu: So ist es gewünscht.

Viel Lob fand beispielsweise das deutliche Aufzeigen der K.O.- Kriterien. Und die Leser fanden den Ansatz richtig, letztlich die Anleger selbst entscheiden zu lassen, welche Geschäfte einer Aktiengesellschaft sie noch für tolerierbar halten und welche nicht.

Im August 2016 hat ECOreporter 15 Dividendenkönige ausgewählt. Alle müssen nachhaltiger sein als der Branchendurchschnitt. Und sie müssen Dividenden bezahlen. Also den Aktionären Teile des Gewinns ausschütten.

Es gibt eine ganze Reihe von Unternehmen, die hohe Dividendenrenditen erzielen. Meist sind es große Konzerne. In der Vergangenheit trugen die Dividenden bei diesen Aktien etwa die Hälfte zur Wertentwicklung bei. Wer die Dividenden immer wieder anlegte (wie bei einem thesaurierenden Aktienfonds), konnte einen Zinseszins-Effekt erzielen und seine Gewinne steigern. Aber nicht alle sogenannten Dividendenwerte liefen durchgehend gut. Beispielsweise zahlten Energiekonzerne wie RWE viele Jahre hohe Dividenden, aber wer sich die Augen zuhält und im Blindflug mit Kohle und Atomstrom in die Zukunft segelt – der kann nicht wirklich gewinnen. Daher hatte ECOreporter schon 2012 vor Kursstürzen bei konventionellen Energieversorgern gewarnt, lange bevor die Divestment-Kampagne Fahrt aufnahm.

Zu einer langfristig hohen Dividendenrendite gehören zukunftsfähige Strategien und Produkte, auch starke Marken, die unabhängig sind von den Höhen und Tiefen der Wirtschaft. Nur: Dividenden sind nicht dasselbe wie Zinsen. Zinsen gibt es auf Tages- oder Festgeld oder bei Anleihen. Dabei haben die Anleger einen rechtlichen Anspruch auf die Zinsen und auf die Rückzahlung. Bei Dividenden hingegen ist der Aktionär darauf angewiesen, dass es dem Unternehmen gut geht. Einfordern kann er Dividenden nicht.

Sind die Dividendenkönige grün?

Zugegeben: Keines der Dividendenkönig-Unternehmen ist wirklich grün. Aber sie bemühen sich, nachhaltiger zu werden. Ihre Aktien sind in großen Nachhaltigkeitsindizes vertreten und/oder in bekannten nachhaltigen Fonds. Öl und Atomstrom sind per se nicht nachhaltig, insofern finden sich Unternehmen mit solchen Geschäftsfeldern nicht in dieser Auswahl.

Was steckt hinter den K.O.-Kriterien?

Ein Beispiel: Dass ECOreporter im letzten Jahr die BMW-Aktie ausgewählt hat und andere Automobilhersteller nicht, das lag auch daran, dass BMW – neben Zwölfzylindern und dicken Geländewagen – eine überzeugende Elektromobilitäts-Strategie fährt. Und dass sich die Geländewagen 46 Mal so gut verkaufen wie die Elektroautos – dafür kann BMW nichts. Das ist Verbraucherentscheidung. Immerhin, es zeigte sich, dass BMW wohl der einzige deutsche Automobilhersteller ist, der beim Dieselskandal mit weißer Weste dasteht – das war der Stand von Mai 2016. Und das führte auch dazu, dass der BMW-Aktienkurs sich wesentlich besser entwickelte als der von Volkswagen.

Sind Ihnen Tierversuche zuwider? Dann kommen Aktien von Unternehmen wie Novo-Nordisk, die Tierversuche durchführen, wohl für Sie nicht in Frage. Eine ethisch sehr gut vertretbare Entscheidung. Aber es gibt Menschen, die denken: Für medizinische Zwecke sind Tierversuche so lange in Ordnung, wie sie als nicht ersetzbar gelten. Vielleicht würden so denkende Anleger Novo-Nordisk-Aktien kaufen.

Wir haben immer dann, wenn es um Militär, Rüstung, Tierversuche, Kinderarbeit und ähnliche Kriterien geht, bei jedem Unternehmen hinzugeschrieben, ob etwas zu bedenken ist. Die moralische oder auch sachliche Entscheidung, ob ein K.O.-Kriterium diese Aktie für Sie tabu werden lässt oder ob Sie denken, dass eine Nachhaltigkeitsstärke eine Schwäche ausgleicht – die treffen Sie selbst, nicht wir.

Stichwort Dividendenrendite

Dividenden werden in Deutschland erst ausgeschüttet, wenn ein Geschäftsjahr vorüber ist. In den USA erhalten die Aktionäre dagegen oft vierteljährlich ihre Dividenden. Etliche europäische Firmen zahlen halbjährlich. Die Dividendenrendite errechnet sich aus dem Verhältnis von Aktienkurs und Dividendenzahlung. Da sich der Kurs an jedem Börsentag ändert, schwankt auch die Dividendenrendite.

Sollen Sie alle Aktien aus der Kategorie 1 kaufen?

Alle Dividendenkönige, die hier in Kategorie 1 der ECOreporter-Favoriten-Aktien zu finden sind, sind sorgfältig ausgewählt. Das Ziel bei der Auswahl ist unter anderem, Aktien zu finden, die man lange behalten kann und die bei der Nachhaltigkeit über dem Durchschnitt liegen.

Trotzdem sollten Sie diese Aktienliste nicht als Einkaufsliste verstehen, die Sie an einem einzigen Börsentag abarbeiten sollen. Denn selbst wenn Sie eine gute Aktie jahrelang behalten, kann sich ein günstiger Kauf- oder Verkaufszeitpunkt deutlich auf die Rendite auswirken. Deshalb ist diese Liste eher ein Einkaufsregal: Hier finden Sie nur die guten Produkte.  Aber wann genau Sie kaufen oder verkaufen sollen, das zeigen Ihnen die aktuellen Meldungen, die Sie auf diese Seite finden!  

Übersichtsseite:
  Hier lesen Sie, wie die ECOreporter.de-Redaktion die ECOreporter-Favoriten-Aktien aussucht und wie Sie Ihr Aktiendepot mit dieser Hilfe ausrichten können.

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