01.09.05 Erneuerbare Energie

1.9.2005: Weltweiter Ausbau der Windenergie stagniert in 2004 - Fortsetzung des Wachstums prognostiziert - Wechsel in der Rangliste der Anlagenbauer

Der Zuwachs der weltweiten Windenergieleistung lag 2004 erstmals seit 1992 unter dem des Vorjahres. Das berichtet das Deutschen Windenergie-Institut (DEWI), Wilhelmshaven. Um insgesamt 8154 Megawatt (MW) sei die installierte Leistung aus Windkraftanlagen im letzten Jahr gewachsen, hie? es. Das seien 2,3 Prozent weniger als in Vorjahr. Vom weltweiten Trend absetzen konnte sich dabei den Angaben zufolge der europ?ische Markt, dort verzeichneten die Statistiker einen Zuwachs von 5921 MW oder 7 Prozent.

Der "leichte" R?ckgang in 2004 sei keineswegs als Ende der internationalen Rekordzuw?chse bei der Windenergie zu werten, urteilt das Cuxhavener Institut. Laut einer Prognosen der BTM Consult werde die weltweit installierte Leistung bis 2009 von derzeit 47.893 MW auf 117.000 MW klettern. Daf?r m?ssten weltweit j?hrlich Windr?der mit rund 14.000 MW Leistung ans Netz gebracht werden, hie? es.

In der Rangliste der international t?tigen Windturbinenbauer habe es eine Verschiebung gegeben, so das DEWI weiter. Die US-amerikanische GE Energy sei mit einem Marktanteil von 10,8 Prozent auf Platz vier zur?ckgefallen. Platz drei belege die deutsche Enercon mit 15,1 Prozent Marktanteil. Mit 17,3 Prozent an zweiter Stelle liege die spanische Gamesa. Unangefochtener Marktf?hrer sei weiterhin die b?rsennotierte d?nische Vestas Wind Systems A/S, das Unternehmen habe sich 32,7 Prozent des Weltmarktes gesichert. Im Kreis der weltweit operierenden Spieler der Branche konnten sich laut dem DEWI zwei "Neulinge" etablieren: Die indische Suzlon - ihr Marktanteil liegt mit 3,8 Prozent ?ber dem der deutschen REpower (3,2 Prozent) - und die spanische Ecot?cnia (2,5 Prozent).

Bild: Windturbinen vom Typ Vestas V80 und V90 in Portugal / Quelle: Vestas Wind Sstems A/S
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x