Die Helma Eigenheimbau AG bietet im Kerngeschäft individuelle Fertighäuser an, die mit nachhaltigen Energiekonzepten versehen sind. Am Stammsitz in Lehrte gibt es einen Musterhaus-Parkt. / Foto: Unternehmen

22.07.15 Aktientipps , Anleihen / AIF

Analysten-Lob für Helma Eigenheimbau: Kaufempfehlung

Eine weiterhin stabile Finanzlage hat die Helma Eigenheimbau AG im aktuellen Rating zu ihrer Anleihe attestiert bekommen. Die Analysten der Creditreform Rating AG beließen die Anleihe zum dritten Mal in Folge im „Investment Grade“. Lob bekommt die Spezialistin für Massivhäuser und nachhaltige Energiekonzepte für ihr Risikomanagement.

Die Helma Eigenheimbau AG hat 2013 über eine Anleihe 25 Millionen Euro eingeworben. Das Wertpapier (DE000A1X3HZ2) ist mit 5,875 Prozent jährlich verzinst, die jeweils zum 19.September fällig werden. Die Anleihe läuft noch bis 2018. Die Helma Eigenheimbau AG hatte die Anleihe im März 2014 über eine so genannte Privatplatzierung bei institutionellen Investoren um 10 Millionen Euro aufgestockt. Sie wird im Freiverkehr der Deutschen Börse gehandelt und läuft noch bis 2018.

Weil der Geschäftsverlauf der Helma Eigenheimbau AG seit der letzten Aktualisierung des Anleihe-Ratings die positiven Erwartungen der Creditreform-Analysten entsprach, haben sie die Bonität des Unternehmens aus Lehrte wie schon 2013 und 2014 mit „BBB“ bewertet. Damit stuft die Creditreform Rating AG die Bonität von Helma weiterhin als „Befriedigend“ und geht davon aus, dass die Helma Eigenheimbau AG die Anleihe wie geplant wird bedienen können. Damit bleibt die Anleihe im „Investment Grade“. Das ist für viele institutionelle Investoren eine Richtschnur für mögliche Investments. Mit ausschlaggebend für die Bestätigung der Ratingnote sei der anhaltende Wachstumskurs  bei Umsatz und Ergebnis, so Creditreform. „Das Unternehmen flankiert die Wachstumsstrategie auch durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fremdkapitalaufnahme und Eigenmittelzuführung“, heißt es in der Begründung der Ratingagentur. Einerseits sei das kapitalintensivere und stärker risikobehaftete Bauträgergeschäft bei Helma zwar deutlich gewachsen. Dem stünden andererseits bislang jedoch höhere Margen „neutralisierend“ gegenüber. Das Risikomanagement der Helma Eigenheimbau AG zeichne sich eine „umsichtige Unternehmensführung“ aus, so die Anlaysten.

Anfang März 2015 hatte die Helma Eigenheimbau AG starke Zahlen für 2014 veröffentlicht und zugleich die mittelfristige Prognose nach oben korrigiert (ECOreporter.de  berichtete). Und vor knapp zehn Tagen gab das Unternehmen schließlich bekannt, dass das „dynamische Wachstum“ im Neugeschäft wie in den Vorjahren angehalten habe. In den ersten sechs Monaten 2015 sei der Wert der neuen Aufträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im 31 Prozent  auf 113,1 Millionen Euro gestiegen, so der Vorstand.

Kaufempfehlung für die Helma-Aktie

Diese starke Auftragsentwicklung nimmt das Researchhaus GBC dafür zum Anlass, seine Kaufempfehlung für die Helma-Aktie zu bekräftigen. Diese notiert heute um 10 Uhr im Xetra bei 38,25 Euro und damit um 41 Prozent über dem Vorjahreswert. Nach Einschätzung von GBC ist das Kurspotential damit noch längst nicht ausgereizt. Die Analysten nennen als Kursziel 47,50 Euro.

Laut GBC ist das künftige Wachstum von Helma durch weitere attraktive Bauprojekte bereits gut abgesichert. Zusammen mit den bereits bestehenden Projekten im Wohn- und Ferienimmobilienbereich sei bei plangemäßer Entwicklung der Projekte für die kommenden Geschäftsjahre ein hohes Umsatzvolumen sichergestellt. Weiteres Wachstumspotential sehen die Experten im Bereich der Baudienstleistungen sowie im Bereich der Wohnimmobilien für Investoren. Der Helma-Vorstand peilt in seiner mittelfristigen Wachstumsstrategie bis zum Geschäftsjahr 2017 eine Umsatzverdoppelung auf 340 Millionen Euro an. Das bewertet GBC als „gut nachvollziehbar“.

Helma Eigenheimbau AG: ISIN DE000A0EQ578 / WKN A0EQ57
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