Zur Finanzierung neuer Pflegeheimplätze in Bayern soll demnächst eine neue Anleihe starten. / Foto: Fotolia

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Anleihe-Pläne der SenVita-Gruppe werden konkreter

Der Bayreuther Pflegeheimbetreiber SenVita treibt seine Pläne für eine neue Anleihe voran. Gründer und Geschäftsführer Dr. Horst Wiesent erklärte nun, ein entsprechender Wertpapierprospekt sei „in Vorbereitung“. Angestrebt werde, eine Wandelanleihe an die Frankfurter Börse zu bringen, erklärte Wiesent weiter.
Konkrete Eckdaten zur Ausgestaltung der Anleihe nannte Wiesent noch nicht. Mit dem Geld aus der geplanten Kapitalanlage soll eine neu gegründete Tochtergesellschaft mitfinanziert werden: die SenVita Social Estate AG. Schon unmittelbar nach der Gründung hatte Wiesent laut über die Auflage einer Wandelanleihe nachgedacht (ECOreporter.de  berichtete). Die SeniVita Social Estate AG soll der SenVita-Gruppe den Weg auf den Immobilienmarkt ebnen und zunächst vor allem in Süddeutschland Pflegeheime bauen. Diese Pflegeeinrichtungen sollen SenVita zufolge nach einem von SenVita entwickelten Pflegekonzept „AltenPflege 5.0“ von Franchisenehmern betrieben werden. Die Rechte an dem Pflegekonzept habe die neue Tochtergesellschaft bereits von der SeniVita Sozial gGmbH erworben, hieß es jetzt. „"Wir haben bereits in ersten Projekten sehr positive Ergebnisse mit diesem Geschäftsmodell erreicht. Deshalb sind wir vom Erfolg der SeniVita Social Estate AG überzeugt", betont Wiesent, der auch Vorstand der SenVita Social Estate AG ist.
Die SeniVita Sozial gGmbH hat bereits Erfahrung am Kapitalmarkt. Zum einen legte das Unternehmen 2011 eine Anleihe im Gegenwert von 15 Millionen Euro auf, die 2016 zur Rückzahlung fällig wird. Zum anderen bot sie institutionellen Anlegern im Mai 2014 Genussscheine an. Auf diesem Weg warb SenVita zehn Millionen Euro ein.
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