Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der KD-Bank. Die Bank hat 2020 deutlich mehr Kredite vergeben. / Foto: KD-Bank

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Bank für Kirche und Diakonie: Deutliche Zuwächse im Kundengeschäft 2020

Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) legt die vorläufigen Geschäftszahlen für 2020 vor. In allen Bereichen verzeichnet die Bank starke Zuwächse. Die Zahlen im Überblick:

Bilanzsumme

6,8 Mrd. Euro

+ 17 %

Kundeneinlagen

5,6 Mrd. Euro

+ 16 %

Kundenwertpapiere

3,9 Mrd. Euro

+ 4 %

Kreditgeschäft

2,2 Mrd. Euro

+ 15 %

"Wir freuen uns über die starke Nachfrage unserer Angebote, besonders im Kreditbereich", sagt Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der KD-Bank. Demnach vergab die Dortmunder Bank 2020 Neukredite im Umfang von 652,5 Millionen Euro (Vorjahr: 348 Millionen Euro, ein Plus von 88 Prozent).

34,9 Prozent (227,4 Millionen Euro) davon flossen in bezahlbaren Wohnraum und Immobilienfonds mit nachhaltiger Ausrichtung. Rund 21,8 Prozent (142,1 Millionen Euro) der neuen Kredite gingen an Einrichtungen für ältere Menschen. 14,1 Prozent (92,1 Millionen Euro) gingen an die Gesundheitswirtschaft. Die restlichen Kreditmittel verteilen sich auf die Bereiche lebendiges Gemeindeleben, Hilfe, Bildung und private Immobilien.

"Kernauftrag voll erfüllt"

"Auch durch die staatlichen Rettungsschirme und die Unterstützung der Kostenträger sind die institutionellen Kunden der Bank bisher grundsätzlich gut durch die Pandemie gekommen", erklärt Jörg Moltrecht, Vorstandsmitglied der KD-Bank mit Blick auf die Corona-Pandemie. Für eine abschließende Bewertung sei es allerdings noch zu früh.

"Anfragen zu den Corona-Liquiditäts- und Kredithilfen der KD-Bank spielten im vergangenen Jahr eine untergeordnete Rolle. Wir beobachten aber gerade im Bereich der Altenhilfe sowie bei den Krankenhäusern eine enorme psychische und physische Belastung für das Personal und auch für das Management. Wir hoffen, dass sich die Situation in den nächsten Monaten mit dem Fortschritt der Impfkampagne bessert", so Moltrecht weiter.

"Die Versorgung der Sozialwirtschaft mit Finanzierungsmitteln ist unser Kernauftrag, den haben wir im vergangenen Jahr voll erfüllt. Mit Blick auf unsere Ertragslage gehen wir davon aus, dass wir unsere gesteckten Ziele trotz der Corona-Pandemie und des anhaltenden Null- und Negativzinsumfelds erreicht haben, und erwarten, dass wir unser Eigenkapital – über die vorgesehene Rücklagendotierung hinaus – weiter stärken können", resümiert Vorstandschef Thiesler.

Moltrecht ergänzt: "Ungeachtet der großen Herausforderungen nutzen viele Kunden aus Diakonie und Sozialwirtschaft die günstige Zinssituation für die Verbesserung der Infrastruktur und setzen für die kommenden Jahre geplante Investitionsprojekte konsequent um. Das ist strategisch wichtig und lässt uns vorsichtig optimistisch auf das Geschäftsjahr 2021 blicken."

Die KD-Bank gehört zu den nachhaltigsten Banken in Deutschland. Ausführliche Übersichten über die Angebote, Zinsen und Gebühren nachhaltiger Banken finden Sie auf der ECOreporter-Banken-Seite.

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