Über SKAPA Invest wurde das nachhaltige Immobilienprojekt Hansapark in Nürnberg finanziert. / Foto: Unternehmen

  Crowd-Investment, Crowd-Porträt

Crowdportale im Vergleich: SKAPA Invest

Auf der Crowd-Plattform SKAPA Invest können Anleger nachhaltige Immobilien- und Energieprojekte finanzieren. Die Zinsen der Projekte bewegen sich aktuell zwischen 5,5 und 6 Prozent. ECOreporter stellt die Plattform vor.

Die SKAPA Invest GmbH, 2019 gegründet, sitzt in Nürnberg. Sie gehört zur te-Gruppe. Über die Crowd-Plattform (skapa-invest.de) ist bislang ein Projekt finanziert worden: das Immobilienprojekt Hansapark Nürnberg mit einem Volumen von mehr als 10 Millionen Euro. Ein weiteres Immobilienprojekt befindet sich aktuell (8.6.2020) im Funding.

Welche Art von Projekten?

Die Plattform ist auf Immobilien- und Energieprojekte in Deutschland spezialisiert. „Wir wählen Projekte sorgfältig aus: Solidität, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit sind unsere wichtigsten Kriterien“, sagt Alexandra Bellanova, Pressesprecherin von SKAPA Invest. „Generell setzen wir auf Qualität statt Quantität.“ Bislang bietet SKAPA Invest ausschließlich Projekte von Unternehmen der te-Gruppe an.

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Wie prüft SKAPA Invest?

Die Plattform achtet neben ökologischen Aspekten darauf, dass die Immobilienprojekte von erfahrenen Projektentwicklern kommen. Weitere wichtige Kriterien sind Projektierungskosten, lukrative Standorte der Immobilien sowie Verpachtungs- und Veräußerungsmöglichkeiten. SKAPA Invest lässt die Projekte von internen Experten prüfen und greift zudem auf externe Berater zurück, beispielsweise bei rechtlichen Fragen oder um die Erfolgschancen von Projekten zu beurteilen.

Ablehnungskriterien

SKAPA Invest berücksichtigt bei seinen Projektbewertungen ESG-Kriterien, also ökologische, soziale und an guter Unternehmensführung ausgerichtete Kriterien. Kontroverse Geschäftsfelder wie Waffen oder Atomkraft schließt die Plattform aus.

Geld eingesammelt - und nun?

Das Geld der Anleger wird direkt auf ein Konto des Projektanbieters überwiesen. Dieser beginnt schon während der Einwerbephase damit, das Geld zu investieren. „Die Gelder der Anleger werden in jedem Fall für das vorgesehene Projekt verwendet“, erläutert SKAPA Invest-Pressesprecherin Bellanova. „Für den Fall, dass die Fundingschwelle nicht erreicht wird, ist bei unseren Projekten eine Backup-Finanzierung durch Banken sichergestellt.“ Wenn ein Projekt erfolgreich finanziert wurde, informiert SKAPA Invest die Anleger darüber. Über die weitere Entwicklung der Projekte berichtet SKAPA Invest in regelmäßigen Updates auf der Plattform und in einem quartalsweise erscheinenden Newsletter.

Gebühren

Für Anleger fallen keine Gebühren an. Eine Investition ist ab 1.000 Euro möglich. Die Vergütungen, die der Projektanbieter bezahlt, variieren laut SKAPA Invest je nach Rahmenbedingungen und Volumen des Projekts.

Was sollten Anleger beachten?

Crowdinvesting ist riskant. Das Risiko eines Totalausfalls ist immer gegeben. SKAPA Invest-Pressesprecherin Bellanova rät: „Vor einer Investition sollten die Anleger sich gründlich mit den Chancen und Risiken eines Projekts auseinandersetzen. Im Sinne eines diversifizierten Anlageportfolios sollte verfügbares Kapital auf mehrere Projekte verteilt werden.“

Eine Übersicht über alle von ECOreporter vorgestellten Crowd-Plattformen finden Sie hier.

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