Der Hauptsitz der PNE Wnd AG in Cuxhaven. / Foto: Unternehmen

06.05.15 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Der Streit kocht hoch im Aufsichtsrat der PNE Wind AG

Es geht richtig zur Sache bei der PNE Wind AG: Offensichtlich ist der Aufsichtsrat tief zerstritten. Denn das Gremium des Windenergie-Spezialisten verkündete heute, man wolle bei der Hauptversammlung am 16. Juni 2015 vorschlagen, drei Mitglieder des Aufsichtsrats abwählen zu lassen - ein Affront.

Es handelt sich um die Aufsichtsratsmitglieder Volker Friedrichsen, Astrid Zielke und Peter Baron von le Fort. In einer Ad-hoc-Meldung beruft sich der Aufsichtsrat (beziehungsweise die Mehrheit dort) auf die "Entwicklung der Zusammenarbeit im Aufsichtsrat in den vergangenen Monaten, sowie die Vorgaben zur Einhaltung der geltenden Richtlinien im Sinne des Deutschen Corporate Governance Kodex." Insbesondere das Aufsichtsratsmitglied Volker Friedrichsen - der Alleingesellschafter der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH - unterliege nach Auffassung des Aufsichtsrates einem dauerhaften Interessenkonflikt. Die sie aufgrund der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen im Zusammenhang mit dem Erwerb der Beteiligung an der WKN AG sowie den Wettbewerbstätigkeiten der reconcept GmbH der Fall, so die Begründung.  Zudem heisst es, die Aufsichtsratsmitglieder Astrid Zielke und Peter Baron von le Fort seien in der letzten Hauptversammlung mit den Stimmen gewählt worden, die Friedrichsen kontrolliere.

Und dann heißt es noch, auch der Vorstand der PNE Wind AG habe beschlossen, der Hauptversammlung vorzuschlagen, diese drei Aufsichtsratsmitglieder abzuberufen.

Die PNE Wind AG hatte 2013 von der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH die Mehrheit der WKN-Anteile erworben.
Über den zugrundeliegenden Streit erfahren Sie  hier  mehr.

PNE Wind AG: ISIN DE000A0JBPG2 / WKN A0JBPG
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