Der asiatische Markt zählt zu den wichtigsten des Windradherstellers Suzlon. Im Bild eine Suzlon-Windfarm im chinesischen Weihai. / Quelle: Unternehmen

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Einigung mit Anleihe-Gläubigern verschafft Suzlon Energy Luft

Der finanziell angeschlagene indische Windkraftkonzern Suzlon Energy hat den Kopf aus der Schlinge gezogen. Das Unternehmen aus Pune einigte sich mi Anlegern von drei Wandelanleihen darauf, diese in eine neue Anleihe zu überführen, die bis 2020 läuft. Suzlon war in Bedrängnis geraten weil der Windradhersteller im Oktober 2012 eine auslaufende Wandelanleihe nicht bedienen konnte. Seither hatte der Konzern in der Gefahr geschwebt vor diesem Hintergrund in die Insolvenz zu schlittern. Dies scheint nun abgewendet, da sowohl die Anleger dieser Anlehe als auch die Investoren zweier Anleihen, die 2014 und 2016 ausgelaufen wären (zusammen investierten diese Anleger umgerechnet 485 Millionen US-Dollar) nun erst 2020 ausgezahlt werden müssen. Aufgrund der angespannten Finanzsituation erwägt der Konzern seine deutsche Tochter Senvion SE (vormals REpower Systems) zurück an die Börse zu bringen (mehr lesen Sie  hier).

Zudem erzielte Suzlon jüngst auch einen  Vertriebserfolg in den USA. Zum Bau von Windparks in Kalifornien und Illinois bestellte die PowerWorks LCC 47 Windräder mit zusammen 99 Megawatt (MW) Leistungskapazität. Überdies sei ein Vertrag für Service und Wartung dieser Anlagen durch Suzlon geschlossen worden, der nach der Fertigstellung für zwei Jahre gelte, hieß es. Finanzielle Details zu dem Geschäft nannte Suzlon nicht.

Suzlon Energy Ltd: ISIN INE040H01021 / WKN A0NJ7L
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