Die Deutsche Pfandbriefbank AG finanziert Immobilienprojekte. Das Kapital dafür sammelt sie unter anderen durch die Ausgabe von Pfandbriefen ein, eine Form von Anleihen, bei denen Grundstücke oder Immobilien als Sicherheit für die Schuldverschreibung dienen. / Foto: Gina Sanders, Fotolia

15.08.17 Aktientipps , Aktien-Favoriten

Favoriten-Aktie Deutsche Pfandbriefbank steigert Ergebnis – Aktie wieder im Aufwind

Die Deutsche Pfandbriefbank AG, Spezialbank für Immobilienfinanzierung, hat starke Quartals- und Halbjahreszahlen präsentiert. Nach einer Kursschwäche im zweiten Quartal ging es für ihre Aktie zuletzt wieder aufwärts. Wie geht es mit der  ECOreporter-Favoriten-Aktie (Link entfernt)  weiter?


Das Vorsteuerergebnis der Deutschen Pfandbriefbank im vergangenen zweiten Quartal 2017 legte um mehr als 30 Prozent auf 56 Millionen Euro (2016: 42 Millionen Euro) zu. Auf Halbjahresbasis wurde das Ergebnis auf 103 Millionen Euro um mehr als 18 Prozent gesteigert im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 (87 Millionen Euro).

Die operativen Erträge legten ebenfalls zu: Im zweiten Quartal um knapp 15 Prozent auf 105 Millionen Euro (2016: 91 Millionen Euro), im ersten Halbjahr um 12 Prozent auf 203 Millionen Euro (2016: 181 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich in den ersten sechs Monaten um mehr als 28 Prozent auf 0,63 Euro (erstes Halbjahr 2016: 0,49 Euro).

Erfreuliches Zinsergebnis, erfreuliches Neugeschäft
 
Treiber für die guten Zahlen waren das Zins- und Provisionsgeschäft, das im zweiten Quartal 105 Millionen Euro und im ersten Halbjahr 211 Millionen Euro erreichte (zweites Quartal 2016: 94 Millionen Euro, erstes Halbjahr 2016: 198 Millionen Euro).

Beim Neugeschäft konnte die Deutsche Pfandbriefbank AG ein Volumen von 5 Milliarden Euro verzeichnen und lag damit leicht über dem ersten Halbjahr des Vorjahres (2016: 4,7 Milliarden Euro).

Unternehmen hält an Gesamtjahreszielen fest
 
Für das Gesamtjahr erwartet die Deutsche Pfandbriefbank, angetrieben durch das gute Halbjahresergebnis, ein Vorsteuerergebnis zwischen 150 und 170 Millionen Euro. Dieses Ziel hatte die Bank zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres bereits formuliert. Möglich sei auch, das man leicht über der Prognose liege, hieß es nun. Das Neugeschäft soll ein Volumen zwischen 10,5 und 12,5 Milliarden Euro aufweisen.

Harter Wettbewerb und verschärfte Regulierungen
 
Der Vorstand betonte nach Präsentation der Quartals- und Halbjahreszahlen, man sei "weiter auf gutem Weg", sehe jedoch auch wesentliche Herausforderungen für die gesamte Branche.

Dazu gehören ihm zufolge ein steigender Wettbewerb, sich weiter verschärfende Regulierungen und anspruchsvolle Kreditmärkte. Zudem müsse das Neukundengeschäft selektiver, also noch kundenorientierter, angegangen werden. 

Fazit: Aktie halten – jedoch nicht mehr kaufen oder aufstocken
 
Auf Jahressicht notiert die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank nun 38,5 Prozent im Plus. Wir empfehlen, das Wertpapier halten und an der attraktiven Dividendenrendite von aktuell 4,5 Prozent teilzuhaben.

Anleger, die noch keine Anteile besitzen, sollten angesichts des recht hohen Kurses derzeit aber  keine  Position eingehen. Bereits bestehende Bestände sollten beim aktuellen Xetra-Kurs (11,8 Euro, Xetra, Stand: 15. August, 9 Uhr) nicht aufgestockt werden.

Die Deutsche Pfandbriefbank AG bleibt eine  ECOreporter-Favoriten-Aktie (Link entfernt)  der Kategorie  nachhaltige Mittelklasse-Aktien. (Link entfernt)  Zu unserem ausführlicheren Unternehmensportrait gelangen Sie hier. (Link entfernt)
 
Deutsche Pfandbriefbank AG: ISIN DE0008019001 / WKN 801900
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