5.0-Megawatt-Turbine von Gamesa: Der spanische Windkraftanlagen-Hersteller installiert 18 dieser Turbinen in China. / Foto: Unternehmen

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Gamesa liefert Windräder nach China – Windaktie legt zu

Gamesa, Windkraftanlagen-Hersteller aus Spanien, meldet einen weiteren Vertriebserfolg in China. Demnach hat die einheimische Sinohydro 18 Windräder mit einer Gesamtleistung von 90 Megawatt (MW) für einen Windpark geordert, der von einer Tochter des chinesischen Wasserkraft- und Bauunternehmens entwickelt wird. Gamesa liefert, errichtet und betreibt die Windkraftanlagen des "Nangang Windparks" nahe der Hafenstadt Tianjin. Die bestellten Windkraftanlagen werden laut Gamesa im letzten Quartal 2017 geliefert und im ersten Quartal 2018 in Betrieb genommen. 

Für das Gesamtjahr rechnet die Unternehmensführung von Gamesa mit Aufträgen über 4.300 MW. Zudem steht der Windkraftanlagen-Hersteller vor der Übernahme durch die deutsche Siemens AG.  Der Übernahme der Aktienmehrheit haben die Gamesa-Aktionäre zugestimmt, wie ECOreporter.de im Oktober berichtete.  Der Zusammenschluss mit der Windsparte von Siemens soll im ersten Quartal 2017 erfolgen.

Die Windaktie von Gamesa konnte nach Verkündung der starken Neun-Monatszahlen vor fünf Tagen um fast sechs Prozent zulegen, aktuell liegt der Kurs bei 18,6 Euro (Stand: 16.11., 9:15 Uhr). Auf Jahressicht gewann die Gamesa-Aktie fast 24 Prozent an Wert.

Gamesa Corp. Tecnologica SA: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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